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  <title>Zwischengeschlecht.info - Die anderen</title>
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  <description>&quot;Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.&quot; (Ingeborg Bachmann)
Intersexuelle, Hermaphroditen, Zwitter, Das dritte Geschlecht - you name it! Und doch sind wir namenlos in dieser bipolar normierten Gesellschaft. Und wer keinen Namen hat, der existiert auch nicht. Dieser Blog soll zur Benennung des Zwischengeschlechts beitragen.
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  <language>en</language>
  <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:44:06 +0100</pubDate>
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    <title>Veranstaltung zum Schattenbericht von Intersexuelle Menschen e.V. in Berlin Mo 15.12.</title>
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    <pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:05:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
        <category>Die anderen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img title=&quot;menschenrechte auch für zwitter, Jan 2008&quot; style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/public/K_ln_shirts_06_02_08-3.gif&quot; /&gt;Öffentliche Veranstaltung &lt;a href=&quot;http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=5707&quot;&gt;&amp;quot;Mehr Platz für
Frauenrechte. Veröffentlichung des CEDAW-Alternativberichts für die
Bundesrepublik Deutschland&amp;quot;&lt;/a&gt; am Montag, 15. Dezember 2008 in Berlin (mit
Workshop &amp;quot;Intersexualität&amp;quot; von Lucie Veith und Claudia Kreuzer)&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Veranstaltung wird der &lt;a href=&quot;http://www.frauenrat.de/module/notes/notes.details.aspx?NWS_SYS_ID=144242121&amp;amp;NWS_ID=701&amp;amp;NWS_MDT_ID=9999&quot;&gt;
Alternativbericht der Allianz&lt;/a&gt; vorgestellt. Es folgen Workshops, darunter
der Workshop &amp;quot;Intersexualität und Transsexualität&amp;quot;. Lucie Veith und Claudia
Kreuzer werden den &lt;a href=&quot;http://intersex.schattenbericht.org/&quot;&gt;Schattenbericht des Vereins&lt;/a&gt;
vorstellen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die offizielle Übergabe der
Schattenberichte an Eva-Maria Welskop-Defaa, Abteilungsleiterin Gleichstellung
im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und ein
anschliessendes Podiumsgespräch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nella wird im Namen des Vorstands von &lt;a href=&quot;http://intersexuelle-menschen.net&quot;&gt;Intersexuelle Menschen e.V.&lt;/a&gt; an der
Veranstaltung teilnehmen. Es wäre schön, wenn sich noch einige
Vereinsmitglieder und sonstige Interessierte dort einfinden würden. Wer an der
Veranstaltung teilnehmen möchte, meldet sich bitte sofort an (Eintritt frei,
Plätze aber begrenzt, Anmeldung bis 5.12.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mo 15. Dezember 2008, 11:00-19:00 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.&lt;br /&gt;
Schumannstrasse 8&lt;br /&gt;
10117 Berlin&lt;a href=&quot;http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=5707&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;This external link will open in a new window&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=5707&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;This external link will open in a new window&quot;&gt;Ankündigung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boell.de/calendar/VA-genform-de.aspx?evtid=5707&amp;amp;email=veranstaltungen@boell.de&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;This external link will open in a new window&quot;&gt;Anmeldeformular
(Online-Anmeldung)&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boeker-consult.de/temp_anhang/CEDAW_einlad_15_12_08.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;This external link will open in a new window&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.boeker-consult.de/temp_anhang/CEDAW_einlad_15_12_08.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;This external link will open in a new window&quot;&gt;Programm
(pdf-Download)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;Siehe auch:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://intersex.schattenbericht.org&quot;&gt;http://intersex.schattenbericht.org&lt;/a&gt;</description>
    
    
    
          <comments>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/12/02/Veranstaltung-zum-Schattenbericht-von-Intersexuelle-Menschen-eV-in-Berlin-Mo-1512#comment-form</comments>
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      </item>
    
  <item>
    <title>Nachtrag zum Prozess von Sabrina Schwanczar</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/20/Nachtrag-zum-Prozess-von-Sabrina-Schwanczar</link>
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    <pubDate>Thu, 20 Nov 2008 23:17:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
        <category>Die anderen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;--&amp;gt;&lt;/strong&gt; &lt;a style=&quot;font-weight: bold;&quot; href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/08/Transsexuelle-verklagt-Arzte-wegen-uneingewilligter-Penisamputation&quot;&gt;
Transsexuelle verklagt Ärzte wegen uneingewilligter Penisamputation&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ist unter &lt;strong&gt;1)&lt;/strong&gt; auch Sabrina Schwanczars (inzwischen
abgelehnte) &lt;strong&gt;Verfassungsbeschwerde gegen Prof. Friedemann Pfäfflin als
Gutachter&lt;/strong&gt; dokumentiert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beschwerde fasst zu Beginn unter &lt;em&gt;&amp;quot;Begründung a)&amp;quot;&lt;/em&gt; kurz und knapp
zusammen, worums in dem Fall überhaupt geht (für alle, welche von der Länge der
unter 2) dokumentierten Stellungnahme abgeschreckt wurden).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch für Zwitter interessant sind zudem Sabrinas prinzipielle Überlegungen
zur Willkürlichkeit der betreffenden Medizyner-&amp;quot;Leitlinien&amp;quot; und den u.a. damit
verbundenen prinzipiellen Problemen bei Gerichtsverfahren gegen Medizyner:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Um sich nun zivilrechtlichen Schadensersatzanspr&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;chen zu entziehen&lt;/em&gt;, hat man diese Vorgehensweisen einfach
niedergeschrieben und mit den &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ü&lt;/span&gt;berschriften &amp;quot;Standards&amp;quot;
bzw. &amp;quot;Leitlinien&amp;quot; versehen. [...]&lt;br /&gt;
Warum die oben genannten Behandlungsprogramme trotz offensichtlicher
Rechtswidrigkeit bis heute so verübt werden, hat verschiedene Gründe. [...]
Sollte es zu Schäden des Patienten kommen, [...] dann sind nicht etwa wie bei
Arbeitsunfällen Behörden zur Stelle, um die Ursachen aufzuklären und
gegebenfalls Schutzvorschriften zu erlassen - nein - es ist halt das &amp;quot;Risiko&amp;quot;
eingetreten. Es lag am Patienten, dass er auf die Behandlung nicht so
reagierte, wie er sollte.&lt;br /&gt;
Außerhalb der Medizin fällt denjenigen, die eigentlich den Rechtsstaat
durchsetzen sollten, also z.B. den Zivilgerichten oder den
Staatsanwaltschaften, oft nichts besseres ein, als Personen, die besonders
intensiv in solche Behandlungsprogramme verstrickt sind, als Sachverständige
hinzuzuziehen (wie im hier zugrundeliegenden Zivilverfahren), mit dem
vorhersehbaren Ergebnis.&lt;br /&gt;
Die Folgen ärztliche (&amp;amp; psychologischer) Kurpfuscherei werden, sofern man
sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, ungeprüft als &amp;quot;Risiken&amp;quot; akzeptiert. Der
Arzt/Psychologe kann ja die Folgen seines Handelns nicht kennen [...].&lt;br /&gt;
&amp;quot;Medizinische&amp;quot; Positionen werden rechtlich höher bewertet, als üblicherweise
geltende Rechtsnormen. Wo ein Arzt/Psychologe ist, kapituliert der Rechtsstaat.
Gerade so, als wenn das Arzt/Psychologe-Patienten-Verhältnis nicht unter den
Geltungsbereich des Grundgesetzes fallen würde.&lt;br /&gt;
Die Tatsach, dass Schäden aus medizinischen Behandlungen in Deutschland nur
äußerst selten rechtlich verfolgt werden und noch viel seltener mit Erfolg -
die Zwitterbehandlungsprogramme sind ein Beispiel dafür - führt deutlich vor
Augen, dass die im deutschen Arzthaftungsrecht dem Patienten obliegenden
Beweislasten diesen gegenüber der organisierten Ärzteschaft unverhältnismäßig
benachteiligen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Erinnerung:&lt;/strong&gt; Auch wenn wir durchaus nicht mit allen
Ansichten und Meinungen von Sabrina Schwanczar einverstanden sind (&lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c8313445&quot;&gt;vgl.
z.B. hier&lt;/a&gt;), finden wir ihren Prozess wichtig und möchten sie auf diese
Weise solidarisch unterstützen. Wir hoffen, dass sie durch das noch laufende
Verfahren endlich zu ihrem Recht kommt und dass die betreffenden Medizyner zur
Rechenschaft gezogen werden, auf dass auch ihre KollegInnen es sich künftig
zwei mal überlegen, bevor sie weiter solche &amp;quot;Behandlungen&amp;quot; durchführen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/08/Transsexuelle-verklagt-Arzte-wegen-uneingewilligter-Penisamputation&quot;&gt;
Transsexuelle verklagt Ärzte wegen uneingewilligter
Penisamputation&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Advocates for Informed Choice (AIC): &quot;Neue&quot; Zwitter-Lobby in USA</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/09/Advocates-for-Informed-Choice-AIC%3A-Neue-Zwitter-Lobby-in-USA</link>
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    <pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:47:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
        <category>Die anderen</category>
            
    <description>    &lt;p&gt;&lt;img title=&quot;Koln_shirts_06_02_08-1_x.gif, Jul 2008&quot; style=&quot;margin: 0 1em 1em 0; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/public/Koln_shirts_06_02_08-1_x.gif&quot; /&gt;Über den interessanten (auch wenn er
m.E. mehr auf den Punkt kommen könnte) englischen Artikel &lt;a href=&quot;http://www.endocrinetoday.com/view.aspx?rid=32542&quot;&gt;&lt;em&gt;Medical decision-making
and the child with a DSD&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (gefunden via &lt;a href=&quot;http://www.google.com/reader/shared/user/14598160025251922096/label/Deutschsprachige%20Nachrichten&quot;&gt;
Intersex-Feed des genderfree-blogs&lt;/a&gt;) stiess ich auf die für mich neue
Organisation &lt;a href=&quot;http://www.aiclegal.org/&quot;&gt;Advocates for Informed Choice
(AIC)&lt;/a&gt; (die allerdings schon seit 2006 besteht), da der Artikel von deren
Gründerin und Präsidentin verfasst ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein erster Blick auf die &lt;a href=&quot;http://www.aiclegal.org/&quot;&gt;Homepage der
Lobbyorganisation&lt;/a&gt; ist durchaus positiv: Es ist durchgängig von
&amp;quot;differences&amp;quot; und &amp;quot;variations&amp;quot; die Rede (statt von &amp;quot;disorders&amp;quot;), und auch die
&lt;a href=&quot;http://www.aiclegal.org/who.html&quot;&gt;Zusammensetzung des
Aufsichtsgremiums&lt;/a&gt; sieht (soweit mir die vertretenen Namen ein Begriff sind)
vielversprechend aus und weckt die Hoffnung, dass die durch das Hinserbeln und
die schlussendliche Auflösung der (Prä-DSD-)ISNA entstandene Lücke ev. endlich
geschlossen wird?&lt;/p&gt;</description>
    
    
    
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      </item>
    
  <item>
    <title>Transsexuelle verklagt Ärzte wegen uneingewilligter Penisamputation</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/08/Transsexuelle-verklagt-Arzte-wegen-uneingewilligter-Penisamputation</link>
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    <pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:20:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>nella</dc:creator>
        <category>Die anderen</category>
            
    <description>&lt;p&gt;Sabrina Schwanczar war wie alle Transsexuellen in Deutschland damit
konfrontiert, dass sie als Bedingung für die Änderung des Vornamens und des
Geschlechtseintrags das Gutachterverfahren durchlaufen und eine
&amp;quot;Geschlechtsangleichungs-OP&amp;quot; durchmachen musste. Bei letzterer wurde ihr der
Penis ohne informierte Einwilligung kurzerhand amputiert (wie auch vielen
Zwittern das &amp;quot;uneindeutige&amp;quot; Lustorgan); von den Ärzten wurde ihr gegenüber dazu
behauptet, die Auslösung des Orgasmus sei problemlos auch über
Harnröhrenmündung möglich. Aktuell hat Sabrina Schwanczar nun ein
Ärztehaftungsverfahren angestrengt, das wir im Folgenden auszugsweise
dokumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn wir durchaus nicht mit allen Ansichten und Meinungen von Sabrina
Schwanczar einverstanden sind (&lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c8313445&quot;&gt;vgl.
z.B. hier&lt;/a&gt;), finden wir ihren Prozess wichtig und möchten sie auf diese
Weise solidarisch unterstützen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/11/08/Transsexuelle-verklagt-Arzte-wegen-uneingewilligter-Penisamputation&quot;&gt;
--&amp;gt; Fortsetzung / Zur Dokumentation&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Zudem sehen wir in ihrer &amp;quot;Behandlung&amp;quot; durch die Medizyner und in der klar
uneinsichtigen Verteidigung dieser &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bis auf den heutigen Tag, wie
sie in den nachfolgend dokumentierten  &amp;quot;objektiven&amp;quot; Gutachten zum Ausdruck
kommt, z.T. durchaus auch Parallelen zu den Menschenrechtsverletzungen an
Zwittern durch die Medizynerzunft. So versteigt sich z.B. der &amp;quot;Experte&amp;quot; Prof.
Dr. Friedemann Pfäfflin, &lt;a href=&quot;http://theta.medizin.uni-ulm.de/fmi/xsl/ma_wdb/ma.abt.xsl?-db=ma_wdb&amp;amp;-lay=Weblisting&amp;amp;abteilungNr=6&amp;amp;abteilung2Nr=6&amp;amp;abteilung3Nr=7&amp;amp;-sortfield.1=lName&amp;amp;-sortorder=ascend&amp;amp;-token.abt=6&amp;amp;-max=all&amp;amp;-lop=or&amp;amp;-find&quot;&gt;
Abteilungsleiter in der Universitätsklinik Ulm&lt;/a&gt; (der sich gerne mit seiner
Zusammenarbeit mit John Money in Baltimore brüstet), allen Ernstes zur
Behauptung, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Reimer&quot;&gt;David
Reimer&lt;/a&gt; habe womöglich nicht etwa wegen der ihm von John Money zugefügten
menschenrechtswidrigen &amp;quot;Behandlung&amp;quot; Selbstmord begangen, sondern letztlich
deswegen, weil Moneys Verbrechen an ihm (wohlbemerkt mit David Reimers
Einverständnis) öffentlich angeprangert wurden (siehe untenstehend 2.
Zuschrift).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hoffen, dass Sabrina Schwanczar durch das noch laufende Verfahren
endlich zu ihrem Recht kommt und dass die betreffenden Medizyner zur
Rechenschaft gezogen werden, auf dass auch ihre KollegInnen es sich künftig
zwei mal überlegen, bevor sie weiter solche &amp;quot;Behandlungen&amp;quot; durchführen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nella &amp;amp; Seelenlos&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;1. Zuschrift vom 18.03.2008 /
Verfassungsbeschwerde&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;em&gt;Sabrina Schwanczar&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
04329 Leipzig&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;18.03.2008&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Intersexuelle Menschen e.V.&lt;br /&gt;
Siebuschstieg 6&lt;br /&gt;
20537 Hamburg&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Intersexualität/Transsexualität&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Sehr geehrte Damen und Herren&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;ich habe meine Behandler verklagt.
Hauptangeklagter ist der Psychologe Dr. S. vom Uni-Klinikum Leipzig,
Vorsitzender der Gesellschaft für Sexualwissenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Als das Berufungsgericht einen Täter,
der meine Gesundheit genauso ruiniert hätte, als Sachverständigen beauftragt
hat, habe ich Verfassungsbeschwerde eingereicht (Anlage). Die Literaturstelle
von Pfäfflin, auf die ich mich darin beziehe lautet:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Pfäfflin, Friedemann (1993):
Transsexualität. Beiträge zur Psychopathologie, Psychosomatik und zum Verlauf.
Stuttgart: Enke, 1993&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die
Zwitter/&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot;-Behandlungsprogramme entbehren jedweder sachlichen
Grundlage und sind somit nach deutchem Recht &lt;ins&gt;rechtswidrige
Körperverletzung&lt;/ins&gt;.&lt;br /&gt;
Die Existenz von &amp;quot;Transsexualität&amp;quot; ist bis heute nicht belegt. Vielmehr werden
körperlich eher unauffällige Zwitter (und auch auffällige, wie aus den SHGs
bekannt) als &amp;quot;transsexuell&amp;quot; und damit als psychisch gestört verleumdet, um auf
der Basis dieser Verleumdung weitergehende Rechtsverletzngen zu begehen,
insebesondere das Selbstbestimmungsrecht durch die Femdbestimmung des Arztes zu
ersetzen. Die &amp;quot;diagnostisch&amp;quot; erzeugte &amp;quot;psychisch gestörte Person&amp;quot; muss ja vor
den falschen Entscheidungen die sie aufgrund ihrer psychischen Störung treffen
würde, geschützt werden. Damit kann man gegen alles und jedes vorgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Diese Verfassungsbeschwerde darf
weitergereicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;[...]&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Sabrina Schwanczar&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;-------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;[&lt;strong&gt;Wie Sabrina zwischenzeitlich
mitteilte, wurde die Verfassungsbeschwerde &amp;quot;nicht zur Entscheidung angenommen
[...]. Eine Begründung wurde nicht genannt, was rechtlich auch nicht
erforderlich ist. Möglicherweise habe ich eine Formalität nicht
beachtet.&amp;quot;]&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;-------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Sabrina Schwanczar&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
04329 Leipzig&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;16.01.2008&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Bundesverfassungsgericht&lt;br /&gt;
Postfach 17 71&lt;br /&gt;
76006 Karlsruhe&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;
&lt;strong&gt;Verfassungsbeschwerde&lt;/strong&gt; gegen&lt;br /&gt;
Beschluss des OLG Dresden vom 25.10.2007 (Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigenBeauftragung),&lt;br /&gt;
Beschluss des OLG Dresden vom 18.12.2007 (Zur&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckweisung
Ablehnung des Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen); Kanzlei-Zugang
&lt;strong&gt;24.12.2007&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
in Sachen Schwanczar ./. Universit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tsklinikum Leipzig
u.a.&lt;br /&gt;
Aktenzeichen Ausgangsverfahren: OLG Dresden Gz 4 U 0087/07&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Antr&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ä&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ge&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;1. Die mit Beschluss des OLG
Dresden vom 25.10.2007, rechtskr&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ä&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ftig mit dem Beschluss vom 18.12.2007,
getroffene Festlegung, dass der damit beauftragten
Sachverst&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ä&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ndige die
Beschwerdef&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ü&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;hrerin
explorieren darf, wird wegen Verletzung von Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 &amp;amp;
2, Art. 3 Abs. 1 GG sowie des Rechtsstaatsgebots aufgehoben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;2. Der Beschluss des OLG
Dresden vom 25.10.2007, rechtskr&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ä&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ftig mit dem Beschluss vom 18.12.2007,
wird aufgehoben und zur erneuten Entscheidung an das OLG
zur&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ü&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ck verwiesen,
weil die Beauftragung des darin genannten Gutachters Art. 1 Abs. 1, Art. 2 und
Art. 3 Abs. 1 GG sowie das Rechtsstaatsgebot und das Gebot eines fairen
Prozesses verletzt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die Beschwerdef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrerin ist selbst, gegenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rtig und
unmittelbar betroffen. Es besteht ein unmittelbares gegenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rtiges Rechtsschutzinteresse, weil &amp;quot;sich bereits aus der Art und
Weise der Beweiserhebung eine nicht mehr korrigierbare Verletzung von
Grundrechten ergibt&amp;quot; (Umbach, Clemens, Dollinger:
Bundesverfassungsgerichtsgesetz Rz 137)&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Begr&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ü&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ndung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;a) Das Ausgangsverfahren ist ein
zivilrechtliches Arzthaftungsverfahren. Ich bin eine Person weiblicher
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t und m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;chte
so wie dies jedem anderen Menschen auch gegeben ist, selbstbestimmt
entsprechend meiner Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t leben. Das
k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche, insbesondere durch Sexualhormone
gepr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gte &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;u&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;erliche Erscheinungsbild, war m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlich.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Winter 1989/1990 erfuhr ich
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber das Fernsehen zum ersten mal etwas davon, dass
durch eine medikament&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;se Behandlung das &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;u&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;erliche Erscheinungsbild erheblich
ver&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndert werden kann. Ich wandte mich an eine
Sexualberatungsstelle und wurde an den Beklagten 2 am Universit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tsklinikum Leipzig verwiesen, wo es im Sommer 1990 zur ersten
Sprechstunde kam. Er erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rte sich f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r die Behandlung zust&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndig und fand immer
wieder neue Vorw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nde, den Zugang zu der von mir
angestrebten medikament&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;sen Behandlung nicht zu
gew&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;hren. Zun&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chst wurden vom
Beklagten zu 2 mehrere Antr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ge auf
Geschlechtsumwandlung veranlasst, dann wurde ich durch diesen an eine andere
Stelle verwiesen. Von der anderen Stelle zur&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ck an das
Universit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tsklinikum Leipzig an den Beklagten zu 5
verwiesen, wurde von diesem nun die juristische Namens&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nderung als Voraussetzung f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r die
somatische Behandlung gefordert. H&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tte mir im September
1991 nicht der daf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r zust&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndige
Richter erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rt, dass das Gericht nicht &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber die Behandlung entscheidet, so w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;re
mir wahrscheinlich bis auf den Sankt Nimmerleins Tag die medikament&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;se Behandlung, die Hormontherapie, verweigert worden. Am 1.10.1991
konnte ich mit diesen Informationen vom Gericht den Beklagten zu 5 zum Beginn
der Hormontherapie bewegen. Ich bin bis zu diesem Zeitpunkt als Person
weiblicher Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t unter einem
m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichen Hormonhaushalt gehalten worden, habe dadurch
in einem solchen Ausma&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt; ein Fortschreiten von
Haarausfall (und weiteren Verm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichungserscheinungen
wie Vertiefung der Stimme, Verst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rkung des Bartwuchses)
gezwungenerma&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;en erleiden m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ssen, dass ich nur noch vor mir selber weggerannt bin. Dann wurde
die Hormontherapie durch falsche Dosierung verm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichend durchgef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrt und die Lichtung
des Kopfhaares noch schlimmer. In v&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;lliger Verzweiflung
sah ich keinen anderen Ausweg mehr, als die Hoden, entfernen zu lassen. Dies
wurde vom Beklagten zu 6 als selbst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndiger Eingriff
verweigert: &amp;quot;Nur die Hoden entfernen das geht nicht&amp;quot; und damit an die
Genitaloperation gebunden. Es war nun nur noch eine Frage der Zeit, bis der
psychische Druck, die Verzweiflung st&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rker war, als
mein Widerstand dagegen, wegen der Entfernung der Hoden die Genital-Operation
insgesamt in Kauf zu nehmen. Es kam schlie&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;lich zur
station&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ren Aufnahme. Die Genital-Operation durch den
Beklagten zu 6 sollte unter einfacher Penisamputation durchgef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrt werden ohne Erhalt der Glans penis (Volksmund: Eichel). Es
wurde nach Operationsm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glichkeiten mit einer
funktionierenden Klitoris gefragt, worauf erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rt
wurde, dass man sich nicht vorstellen k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nne, wie das
gehen solle. Orgasmus k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nne &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber die Harnr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;hrenm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndung ausgel&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;st werden. Das Ergebnis war
eine Zerst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung der Sexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t.
Orgasmus kann nicht &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber die Harnr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;hrenm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndung ausgel&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;st werden. Nach der von uns dann im Schriftsatz vom 4.12.2006
vorgelegten Literatur ist dies offensichtlich eine L&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ge
gewesen, um mir nicht einen Anlass zu bieten, doch noch von der nach heutigem
Erkenntnisstand wahrscheinlich vors&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tzlich
verst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;mmelnd ausgef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrten
Genital-Op in letzter Sekunde Abstand zu nehmen. So aber konnten die
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte, die von ihnen von Anfang an angestrebte
Genital-Operation gegen mich durchsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Diese Vorgehensweise der Beklagten
f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrte zu schwersten seelischen Ersch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tterungen bis zur in den Unterlagen der Haus&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rztin dokumentierten Suizidalit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t hinein,
zur v&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;lligen Ersch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;pfung,
Arbeitsplatzverlust und schlie&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;lich zur
Erwerbsunf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;higkeit. Im Sommer 1992 wollte ich mich
unter ein Auto werfen. Ich lebe heute nur deshalb noch, weil es Nachts war und
kein Auto kam. Zu den vorstehenden Darlegungen wird auf die Akte des
Ausgangsverfahrens, insbesondere die Klage 1. Instanz, verwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Eine wahrheitsgem&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;äß&lt;/span&gt;e Aufkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rung gab es nicht. Es ging nur um
die Durchsetzung des von den &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzten vorgesehenen
Vorgehens gegen den Patienten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die daran beteiligten Beklagten zu 2,
5 und 6 waren ein Teil des versprengten Restes jener vor dem Ende der DDR im
Umfeld von Haut- und Urologischer Klinik der Universit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t Leipzig existierenden Arbeitsgruppe zur
&amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; sind. Es handelt sich nicht um
isoliert arbeitende &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte, sondern um ein sogenanntes
interdisziplin&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;res Team.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;b) Ich habe, wie viele andere
Menschen auch, eine Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t. Diese ist
lebenslang dieselbe und war nie eine andere. Punkt. Mehr ist nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Es ist in der Medizin kein einziges
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;berpr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;fbares Beispiel bekannt,
bei dem es jemals gelungen ist, die offenbar gewordene
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t eines Menschen zu ver&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndern, schon gar nicht durch Psychotherapie. Selbstredend
existieren keinerlei Studien, die f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r die
Psychotherapie der Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t auch nur
ansatzweise eine Grundlage liefern w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Es existieren aber zahlreiche
wissenschaftliche Arbeiten, nach denen bei Menschen mit abweichender
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t auch abweichende k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche Befunde festgestellt wurden. Insbesondere wurden in
reproduzierbaren wissenschaftlichen Vergleichsstudien signifikant abweichende
Hormonwerte gegen&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber den Kontrollgruppen festgestellt.
Z.B. wurde in einer Studie bei 2/3 der &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;u&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;erlich eher unauff&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;lligen Personen mit
abweichender Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t eine hormonelle
Stoffwechselst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung festgestellt, die in
ausgepr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gterer Form die h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ufigste Ursache f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r das adrenogenitale
Syndrom (AGS) ist, einer Form der Intersexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t
(Zivilproze&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt; Anlage K 60, hier in Ausz&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;gen als &lt;strong&gt;Anlage B 6&lt;/strong&gt; beigef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;gt).&lt;span class=&quot;s2&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt; Das hei&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;t, &lt;em&gt;die &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; sind&lt;/em&gt; keine. Es sind &lt;em&gt;Zwitter
(Intersexuelle)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5 style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;[Fussnote 1:] infolge dieser
Stoffwechselstörung kommt es zu erhöhten Androgenkonzentrationen, dadurch
wiederum zu einer penoiden Ausbildung der Klitoris und, was von der Ärzteschaft
wider besseren Wissens geleugnet wird, oft auch zu einer Vermännlichung der
psychischen Fortpflanzungsvoraussetzungen Geschlechtsidentität und sexuelle
Orientierung.&lt;/h5&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;s3&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B
6&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Lindner, Rolf (1996): Untersuchungen zur Bedeutung partieller
21-Hydroxylase- und 3beta-Hydroxysteroiddehydrogenasedefizienzen für die
Ätiogenese von Formen psychischer Intersexualität. Dissertation. Berlin:
Institut für Experimentelle Endokrinologie der Charité, 1996.,
Kurzzusammenfassung, S. 1, 44&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Weiter dazu folgender Auszug aus der
zivilprozessualen Anlage K 49 als &lt;strong&gt;Anlage B 7&lt;/strong&gt;, in der durch
Hirnforscher Prof. Kaplan im Jahr 1990 (also vor Beginn meiner Behandlung) der
Ablauf der sexuellen Differenzierung des Nervensystems, der darin k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperlich festgelegten Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t, dargestellt wird:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 7&lt;/strong&gt; Kaplan,
Leon (1990): Das Mona Lisa Syndrom: M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nner, die wie
Frauen f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hlen. D&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;sseldorf;
Wien; New York: ECON Verl., 1990, S. 186-187&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Auch nach Jahrzehnten aggressiver
Verfechtung der Ansicht, eine Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t sei
eine psychische St&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung als das Ergebnis sozialer
Pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gung, liegt bis heute keine einzige Studie vor, die
auch nur Hinweise darauf geliefert h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tte (siehe dazu
auch Anlage B 6, Seite 1).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Jahr 1967 sah John Money (mit dem
der mir als Gutachter vorgesetzte Pf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;fflin zeitweise
zusammenarbeitete) seine Gelegenheit gekommen, der Welt, entgegen der damals
schon bekannten Hinweise auf eine k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche Grundlage
der Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t, zu beweisen, dass eine
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t (eine Fortpflanzungsvoraussetzung
!!!) durch Erziehung entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Verzweifelte Eltern wandten sich nach
einer Fernsehsendung an ihn. Mit einem eineiigen Zwillingspaar m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichen Geschlechts, bei dem ein Kind durch Behandlungsfehler den
Penis verloren hatte, wurde ihm die ideale Versuchsanordnung auf dem Tablett
pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;sentiert. Er behauptete nun den Eltern
gegen&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber, bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr seien
Menschen psychisch geschlechtsneutral, dr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ngte diese
zur Eile und setzte die baldige Kastration des Jungen und die Schaffung eines
weiblich erscheinenden &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;u&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;eren
Genitals mit rudiment&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rer Vagina durch. Er instruierte
die Eltern und die gesamte Umwelt, das Kind so zu behandeln, als sei es schon
immer ein M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dchen gewesen und ihm auf keinen Fall zu
sagen, was geschehen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Das Kind nahm nie eine weibliche
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t an. Es verhielt sich als Junge. Es
kam zu erheblichen sozialen Schwierigkeiten und schulischen Lernr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nden, die nie mehr nachgeholt werden
konnten. Die Mutter bekam unter dem Druck, alles was Money forderte so gut wie
m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glich umgesetzt zu haben und sehen zu m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ssen, dass entgegen dessen Versprechungen alles ganz schlimm
ablief, psychische Krisen und musste sich psychiatrisch behandeln lassen. Es
war nur Elend. John Money hingegen stellte in der &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ö&lt;/span&gt;ffentlichkeit eine gl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckliche Familie dar,
ein gelungenes Beispiel f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r das Aufwachsen eines schwer
gesch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digten Jungen als lebensfrohes M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dchen. Als das &amp;quot;M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dchen&amp;quot; dann im
Jugendalter die verweiblichende Hormontherapie bekommen sollte und sich
&amp;quot;schwierig&amp;quot; anstellte, wurde es von dem betreffenden Arzt angeharscht, ob es
nun ein M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dchen sein wolle oder nicht. Da schrie das
Kind heraus &amp;quot;NEIN&amp;quot;. Dann erst wurde ihm von den Eltern gesagt, was los war.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die beiden Jungen waren so
kaputtgespielt, so traumatisiert, dass sie nie mehr die Chance hatten, ein
halbwegs menschenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rdiges Leben f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hren zu k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nnen. Eine Entsch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digung ist nie gezahlt worden. Beide, zuerst die Kontrollgruppe
und ein paar Monate sp&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ter im Alter von nur 38 Jahren
das &amp;quot;M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dchen&amp;quot; nahmen sich schlie&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;lich im Jahr 2004 das Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dazu folgender Artikel aus der FAZ,
der den Schmerz, die Perversion des ganzen sp&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ren
l&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;sst, als Anlage:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 8&lt;/strong&gt; Zastrow,
Volker: Der kleine Unterschied. In Frankfurter Allgemeine Zeitung
07.09.2006.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Fr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hjahr
1997 wurde der Fall in der Zeitschrift &amp;quot;Archives of Pediatrics and Adolescent
Medicine&amp;quot; von Dr. Milton Diamond und Dr. Keith Sigmundson &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;ffentlich aufgedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Jahr 2000 wurde der Fall in einem
Buch in einer deutschen Ausgabe ver&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;ffentlicht, mit
zahlreichen Recherchen zu wissenschaftlichen Studien und Hintergr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nden:&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p3&quot;&gt;Colapinto, John (2000): Der Junge,
der als Mädchen aufwuchs. Düsseldorf, Zürich: Walter-Verlag, 2000&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Jahr 2003 wurde in der nachfolgend
zitierten &amp;quot;Leitlinie&amp;quot; jenes verh&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ngnisvolle Vorgehen
des John Money als &amp;quot;medizinischer Standard&amp;quot; propagiert und insbesondere eine
Genital-&amp;quot;Korrektur&amp;quot; vor vollendeten zweiten Lebensjahr gefordert. Die
Geschlechtszuweisung erfolgt letztlich unter chirurgischen Gesichtspunkten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 9&lt;/strong&gt;
AWMF-006/105 (2003): Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r Kinderchirurgie: Intersexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t,
St&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rungen der sexuellen Differenzierung.
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 006/105.
www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/II/006-105.htm&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Jahr 1997 ver&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;ffentlichten die J&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nger von John Money
nachfolgenden als Standards ausgegebenen Text (Zivilverfahren Anlage K 27).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;s3&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B
10&lt;/strong&gt; Becker u.a. (1997)&lt;/span&gt;: Standards der Behandlung und
Begutachtung von Transsexuellen. Zeitschrift für Sexualforschung, Jg.10, Heft
2, Juni 1997: 147-156.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die Beklagten des Ausgangsverfahrens
berufen sich ausdr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cklich auf diese &amp;quot;Standards&amp;quot;. In
diesen angeblichen &amp;quot;Standards&amp;quot; ist die Existenz einer
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t als solche nicht vorgesehen.
Vorgesehen sind indes eine ganze Reihe psychopathologischer Unterstellungen wie
etwa &amp;quot;Ursachen und Verlaufsbedingungen von St&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rungen
der Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; (unter 1. Enleitung),
&amp;quot;Transvestitismus&amp;quot;, &amp;quot;fetischistischer Transvestitismus&amp;quot; (unter
2.2),&amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; und nat&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rlich &amp;quot;psychotische Verkennung der geschlechtlichen
Identit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; (unter 2.2) - Psychopathologisierung um
jeden Preis. Textproben:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&amp;quot;Im Bereich der
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tsst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rungen
besteht eine ausgepr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gte Vielfalt an Verlaufsformen,
Pers&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nlichkeitsstrukturen, assoziierten psychosozialen
Merkmalen und sexuellen Partnerpr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ferenzen&amp;quot; (Unter
Punkt 2.2)&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&amp;quot;Untersucht und beurteilt werden
sollen:&lt;br /&gt;
- das Strukturniveau der Pers&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nlichkeit und deren
Defizite&lt;br /&gt;
- das psychosoziale Funktionsniveau&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
- Minderbegabungen&amp;quot; (unter Punkt 2.1)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Eine somatische Behandlung darf nur
durchgef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrt werden, wenn &amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; vorliegt. Und &amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot;
wiederum ist nicht etwa eine Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t -
&amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; ist&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;der Wunsch durch hormonelle &lt;span class=&quot;s4&quot;&gt;und&lt;/span&gt; chirurgische
Ma&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;nahmen soweit als m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glich
die k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche Erscheinungsform des
Identit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tsgeschlechts anzunehmen&amp;quot; &amp;quot;&lt;span class=&quot;s4&quot;&gt;und&lt;/span&gt; sozial und juristisch anerkannt im gew&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nschten Geschlecht zu leben&amp;quot; (unter 1. Einleitung; Unterstreichung
von mir).&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Und wenn ich nun nur die
Hormontherapie haben will? - Das ist nach diesen &amp;quot;Standards&amp;quot; nicht vorgesehen.
&lt;em&gt;Voraussetzung f&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;r den Erhalt der
Hormontherapie ist die Genital-Op&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Schon an dieser absurden Definition
einer &amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; als Wunsch nach &lt;em&gt;hormonellen
und chirurgischen&lt;/em&gt; &amp;quot;Ma&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;nahmen&amp;quot; ist zu erkennen,
dass es sich hier nicht um einen wissenschaftlich begr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndeten Standard handelt, sondern um ein &lt;em&gt;rechtswidriges
Zwangsbehandlungsprogramm&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Zudem muss erf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;llt sein als Voraussetzung f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r die
Hormontherapie das Kriterium:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;ein klinisch relevanter Leidensdruck &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot; class=&quot;s4&quot;&gt;und/oder&lt;/span&gt; Beeintr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen
Funktionen.&amp;quot; (Unter Punkt 2.1.; Unterstreichung von mir)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dieser &amp;quot;klinisch relevante
Leidensdruck&amp;quot; wurde bei mir unter anderem mit der folgenden in diesem als
&amp;quot;Standards&amp;quot; ausgegebenen Text ebenfalls als Voraussetzung vor Beginn einer
Hormontherapie aufgestellten Bedingung erreicht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Der Patient hat das Leben in der gew&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nschten
Geschlechtsrolle mindestens ein Jahr lang kontinuierlich erprobt (sogenannter
Alltagstest).&amp;quot; (Unter Punkt 4.1.)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Durch diese hier geforderte
Verweigerung der Hormontherapie, also dem Aufrechterhalten eines der
Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t entgegengesetzten Hormonstatus,
schritt bei mir der Haarausfall soweit fort, dass sich die urspr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nglich noch unauff&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;lligen Geheimratsecken
auspr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gten und auf dem Kopf verbanden. Es sah schon aus
wie Glatze. Ich rannte nur noch vor meinem eigenen &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;u&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;eren davon. Schlie&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;lich wurde ich suizidal, wollte mich unter ein Auto werfen. Ich
verlor meinen Arbeitsplatz (und musste sp&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ter
Erwerbsunf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;higkeitsrente beantragen). Damit waren dann
letztlich auch erf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;llt die oben geforderten
Kriterien&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;ein klinisch relevanter Leidensdruck und/oder Beeintr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen
Funktionen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Und schlie&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;lich wurde, um das Bild zu vervollst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen, die erzwungene Genital-Operation dann auch noch
verst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;mmelnd unter Zerst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung
der Sexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t ausgef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrt, mit
schwerwiegenden Folgen f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r die k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche Gesundheit und die Psyche. Alles in allem insgesamt
&amp;quot;gute Arbeit&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Das alles musste ich erleiden, weil
ich eine Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t habe, und nicht wollte,
dass ich entgegen dieser Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t weiter
verm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichte und Glatze bekam und weil ich etwas
weiblicher werden wollte und zu beidem eine medikament&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;se Behandlung brauchte.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Und ich musste es erleiden weil alle
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte au&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;erhalb des
Beklagten-Milieus sich f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r inkompetent und nicht
zust&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndig erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rten und mich
letztlich immer wieder an die Universit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t in die
F&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nge der Beklagten verwiesen. Ich hatte &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;berhaupt keine M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glichkeit, mich diesen
Sch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digungen zu entziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dieses Vorgehen wird mit
r&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cksichtsloser Brutalit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t
durchgesetzt. Es gibt keine M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glichkeit des Patienten,
der Sch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digung zu entgehen. An dieser Stelle lege ich
ein weiteres Beispiel als Anlage vor, welches die Brutalit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t, mit der &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte Menschen als Material
ausbeuten, offenlegt. Heute, wo diese (Genital-)Intersexuelle (AGS mit
Salzverlustsyndrom) entgegen dem &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rztepfusch, seiner
eigenen Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t entsprechend leben will,
versucht man sie zu transsexualisieren, d.h. die Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t zur psychischen St&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung, zur
&amp;quot;Pers&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nlichkeits- und Verhaltensst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rung&amp;quot; (als solche ist &amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; in
den ICD-10 mit dem Diagnosenschl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ssel F64.0 erfasst) zu
erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 11&lt;/strong&gt;
Zwischengeschlecht.Info am 17. November 2007: Christianes Geschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Man stelle sich die Forderung eines
&amp;quot;Alltagstest&amp;quot; vor Beginn der Hormontherapie bei einer Person m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlicher Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t vor, welche
einen ausladenden Hintern und nicht zu versteckende Br&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ste hat. Es ist eine besonders perverse Verletzung der Grundrechte
der freien Entfaltung der Pers&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nlichkeit und der
Menschenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rde (Art. 1 &amp;amp; 2 GG). Die Verweigerung der
Hormontherapie mit z.B. irreversibler Glatzebildung bei Personen weiblicher
Geschlechts-identit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t ist zudem Verletzung des Rechts
auf k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperliche Unversehrtheit.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Und warum sollte eine Person
weiblicher Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t, die unter durch
m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnliche Hormone verursachten (androgenentischen)
Haarausfall leidet, und die zun&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chst nur die
Hormontherapie anstrebt, zu diesem Zweck als KasperTransvestit auftreten
m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ssen (&amp;quot;Alltagstest&amp;quot;)?&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Und wie wird denn nun
&amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot; wirklich diagnostiziert?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;strong&gt;Bei einer transsexuellen Entwicklung stellt sich im Verlauf der
Diagnostik beim erfahrenen Untersucher eine&lt;/strong&gt; &lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot; class=&quot;s4&quot;&gt;&lt;strong&gt;emotionale
Gewissheit&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; &lt;strong&gt;ein, einen Menschen des angestrebten
Geschlechts vor sich zu haben.&lt;/strong&gt;&amp;quot; (Senf, Happich u.a. 2005: 612; Fett
original, Unterstreichung durch mich, Anlage zum erstinstanzlichen Gutachten
Prof. Senf vom 01.06.2005)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 12&lt;/strong&gt; Senf,
Wolfgang; Happich, F; Senf, G. (2005): Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t.
In: Senf, Wolfgang; Broda, Michael: Praxis der Psychotherapie. Ein integratives
Lehrbuch. Stuttgart: Thieme, 2005, Seite 612&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Es handelt sich also um eine rein
subjektive, also willk&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rliche Entscheidung des
Diagnostizierers.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die oben dargestellten
Verfahrensweisen sowohl bei Genital-Zwittern als auch bei den zu
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rten Zwittern sind bis heute
nicht durch eine Pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;fung gest&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tzt. Da diese Programme einer wissenschaftlichen Pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;fung offensichtlich auch nicht standhalten w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rden, ist bisher auf eine solche Pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;fung
verzichtet worden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;em&gt;Um sich nun zivilrechtlichen
Schadensersatzanspr&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;chen zu entziehen&lt;/em&gt;,
hat man diese Vorgehensweisen einfach niedergeschrieben und mit den
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ü&lt;/span&gt;berschriften &amp;quot;Standards&amp;quot; bzw. &amp;quot;Leitlinien&amp;quot;
versehen.&lt;span class=&quot;s2&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5 style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;[Fussnote 2: Warum die oben
dargestellten Behandlungsprogramme trotz offensichtlicher Rechtswidrigkeit bis
heute so verübt werden, hat verschiedene Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Medizin gibt es keine funktionierende Kontrolle. Im Gegenteil -
Ärzte schwören mit dem Hippokratischen Eid die Schwurformel, einem anderen Arzt
in der Not beizustehen (siehe Pschyrembel Klinisches Wörterbuch), was sie als
Sachverständige in Zivilverfahren und zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen
prompt umsetzen. Und diesen Eid haben auch in Behörden tätige Ärzte
geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es zu Schäden des Patienten kommen,  wie z.B. in krasser Form am
Klinikum Hoyerswerda, wo mehrere Frauen bei Kaiserschnitt-Ops starben, dann
sind nicht etwa wie bei Arbeitsunfällen Behörden vor Ort, um die Ursachen
aufzuklären und gegebenenfalls Schutzvorschriften zu erlassen - nein - es ist
halt das “Risiko” eingetreten. Es lag am Patienten, dass er auf die Behandlung
nicht so reagierte, wie er sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Medizin fällt denjenigen, die eigentlich den Rechtsstaat
durchsetzen sollen, also z.B. Zivilgerichten und Staatsanwaltschaften, oft
nichts besseres ein, als Personen, die besonders intensiv in solche
Behandlungsprogramme verstrickt sind, als Sachverständige hinzuziehen (wie im
hier zugrundeliegenden Zivilverfahren), mit dem vorhersehbaren Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen ärztlicher (&amp;amp; psychologischer) Kurpfuscherei werden, sofern man
sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, ungeprüft als &amp;quot;Risiken” akzeptiert. Der
Arzt/Psychologe kann ja die Folgen seines Handelns nicht kennen - und das
ausgerechnet in der Biologie, die strikt naturwissenschaftlichen
Gesetzmäßigkeiten folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Medizinische” Positionen werden rechtlich höher bewertet, als üblicherweise
geltende Rechtsnormen. Wo ein Arzt/Psychologe ist, kapituliert der Rechtsstaat.
Gerade so, als wenn das Arzt/Psychologe-Patienten-Verhältnis nicht unter den
Geltungsbereich des Grundgesetzes fallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass Schäden aus medizinischen Behandlungen in Deutschland nur
äußerst selten rechtlich verfolgt werden und noch viel seltener mit Erfolg -
die Zwitterbehandlungsprogramme sind ein Beispiel dafür - führt deutlich vor
Augen, dass die im deutschen Arzthaftungsrecht dem Patienten obliegenden
Beweislasten diesen gegenüber der organisierten Ärzteschaft unverhältnismäßig
benachteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Geschädigte scheuen einen Rechtsstreit auch deswegen, weil sie sich den
Stress eines Arzthaftungsverfahrens angesichts der - wohl der Abschreckung des
Patienten dienenden - MiniSchmerzensgelder, nicht antun wollen.&lt;/h5&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Das deckt sich mit dem Ergebnis des
erstinstanzlichen Gutachterverfahrens. Dort konnte der psychiatrische
Gutachter, der sich selbst ausdr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cklich auf die oben
zitierten &amp;quot;Standards der Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen&amp;quot;
beruft, meiner auf die Fachliteratur gegr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndeten
Beweisf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrung nichts entgegensetzen. Er konnte nichts
vorbringen, worauf die von mir angegriffenen &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rztlichen
Vorgehensweisen gest&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tzt werden k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nnten. Deren gewaltsame Durchsetzung ist schlicht
rechtswidrig.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Zivilrechtlich gilt Steffen/Pauge
(2006): Arzthaftungsrecht, 10., neu bearbeitete Auflage: Rz 171. Die
Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Beklagten ist somit festzustellen, sowie
dass Verj&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;hrung &lt;span class=&quot;s4&quot;&gt;nicht&lt;/span&gt;
eingetreten ist. Es geht daher im weiteren Verfahren im wesentlichen um den
daraus resultierenden Schaden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;c) Als ich an den Beklagten zu 2
wegen einer Behandlung herangetreten bin, hatte ich lediglich ganz normal unter
Verm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nnlichung gelitten, wie dies bei anderen Personen
weiblicher Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t auch zu erwarten ist.
Nach der von den Beklagten gegen mich vollstreckten &amp;quot;Behandlung&amp;quot; bin ich nur
noch ein seelisches Wrack, das sich durch den Tag qu&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;lt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;W&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;re es im
Sommer 1992 erfolgreich zum Suizid gekommen, dann w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;re
das an mir vollstreckte Vorgehen &lt;em&gt;K&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;&lt;em&gt;rperverletzung mit Todesfolge&lt;/em&gt; (StGB § 227) gewesen!&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die hatten so sowieso psychische
Probleme, hei&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;t es vom beklagten Milieu, wenn wieder
mal jemand drauf ging. Dabei werden die Suizide noch genutzt, um eine
Ausweitung der suizidurs&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chlichen &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ü&lt;/span&gt;bergriffe, wie das Beibringen von Entstellungen durch das Halten
unter einem der Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t entgegengesetzten
Hormonhaushalt und das Dem&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tigen und soziale Aushebeln
mit dem &amp;quot;Alltagstest&amp;quot; (als was eigentlich?), zu betreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Ich kann es nur als Zynismus
empfinden, wenn hier im Zivilverfahren &amp;quot;ganz sachlich&amp;quot; dar&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber diskutiert wird, ob das vielleicht zum damaligen Zeitpunkt
medizinischer Standard gewesen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Wenn &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber eine medizinische Behandlung entscheiden
d&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rfen, dann soll man das nicht Rechtsstaat nennen. Es
verletzt Art 1 &amp;amp; 2 GG in schwerwiegender Weise.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;d) Und nun beauftragt das OLG Dresden
mit Prof. Friedemann Pf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;fflin eine Person als
Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen, der anhand eines, dem OLG
vorgelegten, klinischen Beispiels darstellt, wie er selbst eine angeblich
&amp;quot;Transsexuelle&amp;quot; systematisch bis in eine suizidale Situation hineinbringt
(Anlage B 4, Seite 83, gelb markiert), ihr das Recht verweigert, selbstbestimmt
ihrer Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t entsprechend leben zu
d&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rfen. Es schreibt darin, dass er seinem Opfer zwar
ein &lt;em&gt;Schriftst&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;ck f&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;r die Genital-Operation&lt;/em&gt; &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;bergibt&lt;/em&gt;, aber &lt;em&gt;f&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;&lt;em&gt;r
die alleinige Entfernung der Hoden nicht&lt;/em&gt; (Anlage B 4, Seiten 81-82, gelb
markiert). Diese Patientin war also vor die Situation gestellt, wenn sie denn
die Hoden entfernt haben wollte, die Genital-Operation insgesamt in Kauf zu
nehmen, genau so, wie es die Beklagten bei mir gehandhabt haben. - &lt;em&gt;Welche
Perversion!&lt;/em&gt; - Eine schwere Verletzung der Rechte nach Artikel 2 GG. In
einer Fu&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;note Nr. 15 (Anlage B 4, S. 82 gelb markiert)
erf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;hrt man dann, dass bei dieser angeblich
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; ein &lt;em&gt;intersexuelles Syndrom&lt;/em&gt; vorlag, eine
&amp;quot;mittelschwere Hypospadie mit Uretham&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndung&amp;quot;. Es
handelte sich also eine Genital-Intersexuelle und nicht um eine
&amp;quot;Transsexuelle&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Der beauftragte Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndige Prof. Pf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;fflin propagiert die
Praktiken, die ich nur durch Zufall &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;berlebt habe und
aufgrund derer ich heute schwer gesch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digt bin, bis
jetzt und setzt sie selbst um. Er verunglimpft einen Personenkreis aufgrund
deren Geschlechtsidentit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t als psychisch
gest&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rt. Es ist so, dass er damit &amp;quot;die
Menschenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rde anderer dadurch angreift, dass er Teile
der Bev&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;lkerung beschimpft, b&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;swillig ver&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chtlich macht oder verleumdet&amp;quot;
(Zitat aus Beck-Texte im dtv: StGB 34. Aufl. § 130, Abs. 1 Nr. 2).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;So wie es sich sonst im Leben
verbietet, dass ein T&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ter als Gutachter bei einem
seiner potentiellen Opfer auftritt, so gebietet es die Menschenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rde (Art. 1 GG), die Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 GG) und das
Rechtsstaatsgebot (Art. 20 GG) im vorliegenden Fall ebenso, die
Beschwerdef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrerin davor zu sch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tzen, dass ein Arzt, der sie genauso wie es die Beklagten getan
haben, gesundheitlich ruiniert h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tte und systematisch
die Rechte nach Art. 2 GG verletzt, als Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndiger auftritt und sie gar explorieren darf.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Man stelle sich vor, die Mutter, die
durch den Verlust ihres Kindes durch Kindersch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nder
einen psychischen Zusammenbruch erlitten hat, wird aufgefordert, sich von einem
Kindersch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nder psychiatrisch untersuchen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Vor solch eine Situation sehe ich
mich hier gestellt. &lt;em&gt;Dieses Milieu hat mich regelrecht abgeschlachtet (warum
soll man das nicht so sagen ? - Es ist doch so!) und soll mir jetzt als
Gutachter vor die Nase gesetzt werden.&lt;/em&gt; Jedem recht und anst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndig denkenden Menschen muss klar sein, dass das nicht geht.
&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot; class=&quot;s4&quot;&gt;&lt;em&gt;Das ist der
entscheidente Punkt, weswegen ich Verfassungsbeschwerde eingereicht
habe.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dies ist eine so unvorstellbare
Sache, dass hier das Kriterium nach § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG als
erf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;llt zu sehen ist. Es besteht ein unmittelbares
gegenw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rtiges Rechtssch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;tzbed&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rfnis weil &amp;quot;sich bereits aus der Art
und Weise der Beweiserhebung eine nicht mehr korrigierbare Verletzung von
Grundrechten ergibt&amp;quot; (Umbach, Clemens, Dollinger:
Bundesverfassungsgerichtsgesetz, 2. Aufl., Rz 137)&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Im Antrag auf Ablehnung des
beauftragten Gutachters ist nachgewiesen, dass dieser die Fakten je nach Bedarf
verdreht und sich nicht an die Wahrheit h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;lt. Ein Arzt,
der in der Literatur nachweislich die Fakten verdreht, wird dies auch als
Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndiger vor Gericht tun.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Das Ergebnis einer Exploration der
Beschwerdef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrerin durch diesen Gutachter w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;re somit nicht verwertbar. Auch deshalb sehe ich durch dessen
Beauftragung das verfassungsm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;äß&lt;/span&gt;ige Recht auf einen
fairen Proze&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt; gem&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;äß&lt;/span&gt; Art. 3 GG
Abs. 1 und das Rechtsstaatsgebot (Art. 20 GG) verletzt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Bei psychiatrischer Diagnostik ist es
&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;blich, h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;flich
ausgedr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckt, die vom Voruntersucher gewonnenen
Ergebnisse zu verwenden. Weniger h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;flich
ausgedr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckt ist es so, dass sich ein Psychiater in den
meisten F&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;llen nicht gegen den Voruntersucher stellen
wird, weil die Ergebnisse psychiatrischer Untersuchungen im Bereich der
traditionellen Psychiatrie ein hohes Ma&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt; an
Subjektivit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t aufweisen, um nicht von willk&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rlicher Diagnostik zu sprechen (vergleiche oben &amp;quot;emotionale
Gewissheit&amp;quot;). Erst in j&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ngerer Zeit gibt es in
Teilbereichen von Psychiatrie/Psychologie/Neurologie statistisch abgesicherte
Untersuchungs-M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;glichkeiten, z.B. im Bereich der
Psychotraumatologie, um die die traditionelle Psychiatrie aber gern einen Bogen
macht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dazu ein weiteres Zitat aus der
Literatur:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&amp;quot;Bei Personen, von deren
transsexueller Identit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t ich nicht &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;berzeugt war, habe ich davon abgesehen, ein Gutachten zu
schreiben, um ihnen bei anderen Gutachtern keine Steine in den Weg zu legen.
Ich habe schon erlebt, dass sich durch so ein &amp;quot;Schlechtachten&amp;quot; die inzwischen
vollentwickelte transsexuelle Identit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t von den
Folgegutachtern immer wieder in Frage gestellt wurde und sich das Verfahren in
unertr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;gliche L&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nge zog.&amp;quot;
(Quelle: Dr. Inoszka Prehm: Gutachten &amp;amp; Therapie. In: Vivatissimus Heft
1/97 (Zeitschrift der VIVA Selbsthilfe M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nchen), Seite
14.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlage B 13&lt;/strong&gt; Dr.
Inoszka Prehm: Gutachten &amp;amp; Therapie. In: Vivatissimus (Zeitschrift der VIVA
Selbsthilfe M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nchen), Heft 1/97 , Seite 14.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ts-Gutachten kann man nehmen und ab in den M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ll. Es ist reine Menschenrechtsverletzung (Art. 1 Abs. 1, Art 2,
Art 3 GG). F&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r &amp;quot;transsexuell&amp;quot; erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rt werden k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rperlich eher
unauff&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;llige Zwitter (Intersexuelle), um deren Notlage
unter Verletzung vorstehend genannter Rechte, r&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cksichtslos auszubeuten.&lt;span class=&quot;s2&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;
&amp;quot;Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t&amp;quot;, so wie sie definiert ist, ist noch
nie seri&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;s diagnostiziert worden.&lt;/p&gt;
&lt;h5 style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;[Fussnote 3:] Der Nährboden auf dem
das gedeiht sind u.a. Ex-Jurastudenten, die es sich gern hinter Gutachtern
bequem machen, anstatt sich selbst mit einer Sache zu befassen, und die noch
nie etwas davon gehört haben, dass rangniedrigere Rechtsquellen in der
Anwendung ranghöheren unterzuordnen sind.&lt;/h5&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dass hei&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ß&lt;/span&gt;t,
dass ein durch den beauftragten Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen
vorgelegtes Untersuchungs-ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;judizierende Wirkung auf alle nachfolgenden
Untersuchungsergebnisse h&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;tte. Damit ist ebenfalls das
Kriterium nach § 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG erf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;llt, dass
mir ein schwerer, unabwendbarer und sp&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ter nicht mehr
auszugleichender Nachteil entst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nde, falls ich
zun&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;chst auf den Rechtsweg verwiesen w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dieser vom OLG Dresden mit der
angefochtenen Entscheidung beauftragte Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndige
wird sich nicht selbst des Begehens von Behandlungsfehlern und des
Sch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digens von Patienten bezichtigen. Das Ergebnis
seines Gutachtens ist somit vorhersehbar - Er wird keine Fehler &amp;quot;erkennen&amp;quot;
k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nnen und &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber Sch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;den braucht man dann gar nicht mehr zu sprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Dieses Ergebnis hatten wir schon in
der 1. Instanz, als ebenfalls ein in die angegriffenen psychiatrischen
Behandlungsweisen eingebundener Psychiater, der sich ausdr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cklich auf die sogenannten &amp;quot;Standards der Behandlung und
Begutachtung von Transsexuellen&amp;quot; (Anlage B 10) beruft, als Obergutachter
beauftragt war.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;In die oben dargestellten
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot;-&amp;quot;Behandlungs&amp;quot;-Programme eingebundene &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;Ä&lt;/span&gt;rzte kommen als Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndige nicht in
Frage. Diese Transsexuellenbehandlerszene ist ein nicht seri&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;ses Milieu.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Wir haben im Ablehnungsantrag gegen
Prof. Pf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;fflin nochmals ausdr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cklich um die Beauftragung eines neutralen Gutachters gebeten, was
durch die angefochtene Entscheidung des OLG Dresden verwehrt wird. Damit sehe
ich mich in meinem Recht auf ein faires Verfahren verletzt (Art. 3 Abs. 1 &amp;amp;
Art 20 GG).&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Die angegriffenen Behandlungsfehler
fanden von Sommer 1990 bis Herbst 1992 statt. Das erste mal sind
Anw&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;lte im Herbst 1995, also vor mehr als 12 Jahren, an
die Beklagten wegen des Verdachts von Behandlungsfehlern herangetreten. Es ist
nicht zumutbar, dass Verfahren noch &lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ber Jahre mit
Folgeverfahren zur Korrektur von Verfahrensm&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ngeln
auszudehnen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Eine solche prozessuale, zeitliche,
psychische und gesundheitliche (gesundheitssch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;dlicher
Dauerstress) Belastung Gesch&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;digter verletzt Art. 1, 2
und 3 GG.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;em&gt;Anmerkung&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Das OLG erlaubte dem
Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen, je einen Endokrinologen und
Humangenetiker beizuziehen. Ob er Kollegen w&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;hlen wird,
die seine Auffassungen in Frage stellen?&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zur Frage der
M&lt;/strong&gt;&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;&lt;strong&gt;ü&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;ndlichen
Verhandlung / Prozesskostenhilfe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Ich bevorzuge die schriftliche
Verhandlung. Sollte jedoch eine m&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ndliche Verhandlung
geboten und eine anwaltliche Vertretung notwendig sein, so beantrage ich
hiermit Prozesskostenhilfe. Ich bitte dann um R&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckinformation, dass ich die entsprechenden PKH-Antragsunterlagen
einreichen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Belege&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;Sollte eine erste gerichtliche
Pr&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;fung ergeben, dass der Sachvortrag nicht ausreichend
durch die Vorlage von Schriftst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;cken belegt sei, so
bitte ich um entsprechende Hinweise und um Erlaubnis, diese Unterlagen
nachreichen zu k&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anlagen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;B 1 Angefochtener Beweisbeschluss des
OLG Dresden vom 25.10.2007 zur Beauftragung des Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen Prof. Friedemann Pf&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;fflin&lt;br /&gt;
B 2 Angefochtener Beschluss der OLG Dresden vom 18.12.2007 - Zur&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;ckweisung des Ablehnungsantrags&lt;br /&gt;
B 3 Stellungnahme des Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen zum
Ablehnungsantrag&lt;br /&gt;
B 4 Antrag auf Ablehnung des Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen vom
12.11.2007&lt;br /&gt;
B 5 Stellungnahme vom 17.12.2007 auf die Erkl&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;rung des
Sachverst&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;ndigen&lt;span class=&quot;s3&quot;&gt;&lt;br /&gt;
B 6&lt;/span&gt; Lindner, Rolf (1996): Untersuchungen zur Bedeutung partieller
21-Hydroxylase- und 3beta-Hydroxysteroiddehydrogenasedefizienzen für die
Ätiogenese von Formen psychischer Intersexualität. Dissertation. Berlin:
Institut für Experimentelle Endokrinologie der Charité, 1996.,
Kurzzusammenfassung, S. 1, 44 (Anlage K 60 im Ausgangsverfahren)&lt;br /&gt;
B 7 Kaplan, Leon (1990): Das Mona Lisa Syndrom: M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;nner,
die wie Frauen f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hlen. D&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;sseldorf; Wien; New York: ECON Verl., 1990, S. 186-187 (Anlage K
49 im Ausgansverfahren)&lt;br /&gt;
B 8 Zastrow, Volker: Der kleine Unterschied. In Frankfurter Allgemeine Zeitung
07.09.2006.&lt;br /&gt;
B 9 AWMF-006/105 (2003): Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft
f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r Kinderchirurgie: Intersexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t, St&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ö&lt;/span&gt;rungen der sexuellen
Differenzierung. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 006/105. &lt;a href=&quot;http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/II/006-105.htm&quot;&gt;&lt;span class=&quot;s5&quot;&gt;www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/II/006-105.htm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Anlage PKH-B 25
zum PKH-Antrag vom Januar 2007)&lt;span class=&quot;s3&quot;&gt;&lt;br /&gt;
B 10 Becker u.a. (1997)&lt;/span&gt;: Standards der Behandlung und Begutachtung von
Transsexuellen. Zeitschrift für Sexualforschung, Jg.10, Heft 2, Juni 1997:
147-156. (Anlage K 27 im Ausgangsverfahren)&lt;br /&gt;
B 11 Zwischengeschlecht.Info am 17. November 2007: Christianes
Geschichte.&lt;br /&gt;
B 12 Senf, Wolfgang; Happich, F; Senf, G. (2005): Transsexualit&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ä&lt;/span&gt;t. In: Senf, Wolfgang; Broda, Michael: Praxis der Psychotherapie.
Ein integratives Lehrbuch. Stuttgart: Thieme, 2005, 610-622 [612] (Anlage zum
Gutachten des Auagangsverfahrens)&lt;br /&gt;
B 13 Dr. Inoszka Prehm: Gutachten &amp;amp; Therapie. In: Vivatissimus (Zeitschrift
der VIVA Selbsthilfe M&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;nchen), Heft 1/97 , Seite
14.&lt;br /&gt;
(Anlagen B 1 bis B 7, B 9, B 10 &amp;amp; B 12 nur 1x f&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;r
das Bundesverfassungsgericht, da den anderen Beteiligten bereits
vorliegend)&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p1&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Hochachtungsvoll&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;font-style: italic;&quot; class=&quot;p6&quot;&gt;Schwanczar, Beschwerdef&lt;span class=&quot;s1&quot;&gt;ü&lt;/span&gt;hrerin&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;2. Zuschrift vom 31.10.2008 / Stellungnahme zu Gutachten
Pfäfflin&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hallo Nella.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Geschichte von Transsexuellen, die körperlich eindeutig einem
Geschlecht angehören, ist eine freie Erfindung der Psychiatrie, die zu keinem
Zeitpunkt eine Grundlage hatte. Es gibt Studien, die Hormonwerte von
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; und normalen heterosexuellen Kontrollgruppen untersuchten.
Während bei &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; sehr viel auffällige Hormonwerte gefunden wurden,
war bei den Kontrollgruppen bestenfalls mal ein Ausnahmefall mit
dabei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich bin darauf in meiner Stellungnahme zum letzten Gutachten in dem vom
mir betriebenen Arzthaftungsverfahren eingegangen.&lt;br /&gt;
Diese Stellungnahme ist von meiner Anwältin im wesentlichen so eingereicht
worden, wie ich sie hier beigefügt habe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn Du denkst, diese Stellungnahme sollte öffentlich gemacht werden,
dann mach sie öffentlich.&lt;br /&gt;
Öffentlichkeit ist das einzige, was unsere Peiniger wirklich fürchten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Noch ein Hinweis: Prof. Hertha Richter-Appelt sitzt wie Gunter Schmidt
im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Sexualforschung, einer der Gesellschaften, die maßgeblich für die heute in
Deutschland praktizierten Zwitter- und&lt;br /&gt;
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot;-Behandlungsprogramme veranwortlich sind. Diese Gesellschaft
hat ihren Sitz im Institut für Sexualforschung der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sabrina Schwanczar&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;---------------------------------------------------------&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sabrina Schwanczar 02.10.2008&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
04329 Leipzig&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Oberlandesgericht Dresden&lt;br /&gt;
Schloßplatz 1&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;01067 Dresden&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;In dem Rechtsstreit&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schwanczar&lt;br /&gt;
gegen&lt;br /&gt;
Universitätsklinikum Leipzig u.a.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wegen Schmerzensgeld/Schadensersatz&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;- 4 U 87/07 -&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;wird zu dem Gutachten des Herrn Prof. Friedemann Pfäfflin vom 31.07.2008
Stellung genommen:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;es wurde ein Ablehnungsantrag gegen Prof. Pfäfflin gestellt, u.a. weil
er aufgrund seiner Verstrickung in die mit der Klage angegriffenen
Behandlungsprozeduren nicht neutral ist, und weil er, wie die Klägerin an einem
konkreten Beispiel in der Anlage BK 1 zeigte, ein von den Ärzten
herbeigeführtes Patientenverhalten in Verdrehung von Ursache und Wirkung als
Beweis dafür, dass “Transsexualität” eine “psychoneurotischen Symptombildung”
sei, ausgab (was er in seiner Veröffentlichung aus dem Jahr 2003
“Geschlechtsumwandlung. Phantasie und Wirklichkeit” auf S. 190 sinngemäß
aufwärmt), also kein glaubwürdiger Wissenschaftler und damit fachlich
ungeeignet ist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Klägerin machte von vornherein deutlich, dass Prof. Pfäfflin, als
jemand, dessen berufliche Karriere von der Anmaßung gekennzeichnet ist, über
die Gestaltung fremden Lebens zu bestimmen (in seinem nun vorliegenden
Gutachten spricht er allein im Zusammenhang mit “Transsexualität” von 1200
Patienten), allergrößtes Interesse daran haben muss, dies als angeblich
medizinisch zu verteidigen und daraus resultierende Schäden zu bestreiten. Er
muss deshalb ein Interesse an der Niederschlagung des anhängigen Verfahrens
haben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das wird nun von dem vorliegenden Gutachten bestätigt. Es ist durchzogen
von unbewiesenen Postulaten, verzerrten, teilweise ins Gegenteil verdrehten,
Darstellungen und den Tatsachen nicht entsprechenden Ausführungen. Dabei hat
Prof. Pfäfflin keine Hemmungen, sich in Widerspruch zu den
Behandlungsunterlagen und sogar in Widerspruch zu seiner eigenen Literatur zu
setzen.&lt;br /&gt;
Er geht sogar soweit, dass er in die Begutachtung von Frau Dr. Krege eingreift,
obwohl er dazu gar nicht beauftragt ist, ohne aber dass er diese zur Rücknahme
der Aussage bewegen konnte, dass über alternative Operationsverfahren hätte
aufgeklärt werden müssen. Ob er auch bei Dr. med. Michael Steen telefonisch
interveniert hat?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Nachdem Prof. Pfäfflin im Zusammenhang mit einer von ihm beabsichtigten
persönlichen Exploration der Klägerin die Akte für “nicht ergiebig” erklärt
hat, werden im nun vorliegenden Gutachten keinerlei Lücken der
Behandlungsdokumentation benannt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Klägerin bleibt dabei, dass es sich bei dem Gutachten von Prof.
Pfäfflin um das Gutachten eines befangenen Gutachters und wissenschaftlich
unglaubwürdigen Fachmanns handelt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Gutachten beweist, wie sehr es berechtigt war, dass die Klägerin
sich von Prof. Pfäfflin nicht explorieren ließ. Sie hätte sich anderenfalls in
persönliche Gefahr begeben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Behandlungsfehler und Schäden aus der Behandlung verneinenden
Ausführungen des Gutachters sind nicht begründet und werden in vollem Umfang
zurückgewiesen, also rechtlich bestritten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Obwohl das Gericht erläutert hatte, dass ein Gutachter nicht
ausschließlich nach den Parametern und Präferenzen seiner Schule gutachten
darf, hat Prof. Pfäfflin genau dies getan.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es soll gleich an einem besonders eindrucksvollen Beispiel der
Überlegenheit des Arztes und seiner Entscheidungen über den Patienten gezeigt
werden, dass die Ausführungen des Sachverständigen Prof. Pfäfflin im gesamten
Gutachten kaum gerichtsverwertbar sind, solange deren Gültigkeit nicht durch
detaillierte Prüfung bestätigt werden konnte. In diesem Zusammenhang soll
vorher auf folgendes Zitat eingegangen werden:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Aus der eigenen Stichprobe von mehr als 1200 Patienten mit
transsexueller Symptomatik erinnere ich drei Patienten mit Klinefelter-Syndrom,
die dennoch transsexuell waren. Bei allen dreien war die Diagnose des
Klinefelter-Syndroms schon Jahre, bevor sie sich wegen Transsexualismus in
Behandlung begeben hatten, bekannt.” (Gutachten Pfäfflin S. 34 unten)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Weibliche sexuelle Identität bei Klinefelter-Syndrom bedeutet nicht das
gleichzeitige Vorliegen von “Transsexualität”, sondern das zusätzliche
Vorliegen einer intersexuellen Differenzierungsstörung des Gehirns (zur
sexuellen Differenzierung siehe unten).&lt;br /&gt;
Nach der Logik des vorstehenden Zitats handelt es sich auch bei dem folgenden,
von Prof. Pfäfflin auf den Seiten 31 und 32 seines Gutachtens dargestellten
Beispiel um einen Fall einer “Persönlichkeits- und Verhaltensstörung”, der
psychischen Störung “Transsexualität”, da auch dort sich der Patient erst im
jugendlichen Alter zum Leben als Mann entschloss:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es geht um den Fall des amerikanischen eineiigen Zwillingspaares
männlichen Geschlechts, dessen einer Teil nach Behandlungsfehler zum Mädchen
gemacht werden sollte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1967 sah der Psychologe John Money seine Gelegenheit gekommen, der
Welt, entgegen der damals schon bekannten Hinweise auf eine körperliche
Grundlage der Geschlechtsidentität, seine abenteuerliche Behauptung zu
beweisen, dass eine Geschlechtsidentität (eine Fortpflanzungsvoraussetzung !!!)
durch Erziehung entstünde.&lt;br /&gt;
Verzweifelte Eltern wandten sich nach einer Fernsehsendung an ihn. Mit einem
eineiigen Zwillingspaar männlichen Geschlechts, bei dem ein Kind durch
Behandlungsfehler den Penis verloren hatte, wurde ihm die ideale
Versuchsanordnung auf dem Tablett präsentiert. Er behauptete nun den Eltern
gegenüber, bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr seien Menschen psychisch
geschlechtsneutral, drängte diese zur Eile und setzte die baldige Kastration
des Jungen und die Schaffung eines weiblich erscheinenden äußeren Genitals mit
rudimentärer Vagina durch. Er instruierte die Eltern und die gesamte Umwelt,
das Kind so zu behandeln, als sei es schon immer ein Mädchen gewesen und ihm
auf keinen Fall zu sagen, was geschehen ist.&lt;br /&gt;
Das Kind nahm nie eine weibliche Geschlechtsidentität an. Es verhielt sich als
Junge. Es kam zu erheblichen sozialen Schwierigkeiten und schulischen
Lernrückständen, die nie mehr nachgeholt werden konnten. Die Mutter bekam unter
dem Druck, alles was Money forderte, so gut wie möglich umgesetzt zu haben und
sehen zu müssen, dass entgegen dessen Versprechungen alles ganz schlimm ablief,
psychische Krisen und musste sich psychiatrisch behandeln lassen. Es war nur
Elend. John Money hingegen stellte in der Öffentlichkeit eine glückliche
Familie dar, ein gelungenes Beispiel für das Aufwachsen eines schwer
geschädigten Jungen als lebensfrohes Mädchen. Als das “Mädchen” dann im
Jugendalter die verweiblichende Hormontherapie bekommen sollte und sich
“schwierig” anstellte, wurde es von dem betreffenden Arzt angeharscht, ob es
nun ein Mädchen sein wolle oder nicht. Da schrie das Kind heraus “NEIN”. Dann
erst wurde ihm von den Eltern gesagt, was los war.&lt;br /&gt;
Die beiden Jungen waren so kaputtgespielt, so traumatisiert, dass sie nie mehr
die Chance hatten, ein halbwegs menschenwürdiges Leben führen zu können. Eine
Entschädigung ist nie gezahlt worden. Beide, zuerst die Kontrollgruppe und
später im Alter von nur 38 Jahren das “Mädchen” nahmen sich schließlich das
Leben.&lt;br /&gt;
Der Mörder der beiden Jungen, der Psychologe John Money, konnte seinen
Lebensabend genießen, ohne jemals auch nur zivilrechtlich belangt worden zu
sein. Die Klägerin möchte nicht, dass dies in ihrem Fall auch so
kommt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bei den Darstellungen zur sexuellen Differenzierung des Gehirns und
damit der psychischen Fortpflanzungsvoraussetzungen sexuelle
Partnerorientierung und der Passung dazu, der sexuellen Identität, weiter
unten, wird John Money noch mehrfach zitiert mit Arbeiten, bei denen er eine
Korrelation zwischen körperlichen Befunden und sexuellen Empfindungen selbst
festgestellt hat. Bei dem Jungen der als Mädchen aufwuchs, handelt es sich also
um einen reinen Tierversuch am Menschen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dazu wird folgender Artikel von Volker Zastrow aus der FAZ, der den
Schmerz, die Perversion des ganzen spüren lässt, als Anlage BK 2 vorgelegt und
vollinhaltlich in das Verfahren eingeführt:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zastrow, Volker: Der kleine Unterschied. In Frankfurter Allgemeine
Zeitung 07.09.2006.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und
Intersexualität e.V. wurde dazu folgender, hier als Anlage BK 3 vorgelegter
Nachruf veröffentlicht:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Am 14.5.2004, erreichte uns die Nachricht, dass David Reimer gestorben
sei. David Reimer, der als der berühmte John/Joan Fall Wissenschaftsgeschichte
machte, beging am 4. Mai 2004, im Alter von 38 Jahren, Selbstmord.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;In Folge einer mißglückten Beschneidung als Kleinkind, bei der sein
Penis irreparabel beschädigt wurde, entschieden sich die Eltern auf Rat des
berühmten Sexualwissenschaftlers John Money, das Kind als Mädchen aufzuziehen;
die noch vorhandenen Hoden wurden entfernt, und das Kind mit weiblichen
Hormonen behandelt. Money war von diesem Falle besonders begeistert, da Davids
eineiiger Zwillingsbruder Brian als Vergleich dienen konnte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;David Reimer, genannt Brenda, fühlte sich jedoch niemals als Mädchen,
und war aufgrund dieser Zuweisung ein zutiefst unglückliches Kind. Als es in
der Pubertät, die durch künstliche Hormone ausgelöst werden sollte, zu einer
Krise kam, erfuhr er, dass er als Junge geboren worden war, und lebte sofort
wieder als Junge. Später heiratete er eine Frau und adoptierte deren
Kinder.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Money hingegen propagierte den Fall John/Joan noch jahrelang als
durchschlagenden erfolg seiner Theorie (dass nämlich das Identitätsgeschlecht
eines Menschen erst mit etwa drei Jahren entwickelt sei, und vorher beliebig
veränderbar sei), obwohl ihm bekannt war, dass das Experiment längst
gescheitert war. Aufgrund seiner “Erkenntnisse” werden heute noch intersexuelle
Kinder, zum Beispiel solche mit einem sogenannten Micropenis, verstümmelt, mit
ähnlichen “Erfolgen”. Die Theorien Moneys waren niemals unumstritten;
insbesondere Milton Diamond hat viele davon widerlegt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Money hörte erst damit auf, als sich David Reimer entschloss, mit seiner
Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, um anderen Kindern das gleiche
Schicksal zu ersparen. Seine Lebensgeschichte schilderte er, zusammen mit dem
Autor John Colapinto, in Der Junge, der als Mädchen aufwuchs.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Seine Mutter gab gegenüber der New York Times an, David habe wohl keinen
Sinn mehr in seinem Leben gesehen, nachdem er und seine Frau sich getrennt
hatten, und er seine Arbeitsstelle verloren hatte; außerdem war er über den Tod
seines Zwillingsbruders vor zwei Jahren noch nicht hinweg gekommen. Sie sagte
aber auch, dass sie glaube, dass ihr Sohn noch am Leben wäre, wenn er nicht das
Opfer jenes unglücklichen Experiments geworden wäre, das bei ihm so viel Leid
verursachte.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Soweit der Nachruf der dgti. Dazu im Kontrast die Ausführungen des
Gutachters Prof. Pfäfflin:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Dabei ging es um den tragischen Fall eines männlichen Zwillingskindes,
dem anlässlich einer routinemäßigen Beschneidung wegen Schwankungen in der
Stromversorgung des Krankenhauses während eines Gewitters der Penis vollkommen
verbrannt war. Da der Defekt nicht reparabel war, hatte Money den verzweifelten
Eltern schließlich vorgeschlagen, das Kind als Mädchen aufzuziehen, da es noch
so klein war, dass die sozial prägenden Einflüsse erwarten ließen, dass dies
gelingen könnte, und später mit weiblichen Hormonen versorgen zu lassen.
Diamond nahm 1995 mit dem inzwischen 30 Jahre alten Patienten Kontakt auf, der
bis zur Pubertät als Mädchen aufgewachsen war, später aber doch als Mann leben
wollte und lebte, ohne dass seine weitere Umwelt von seiner Vorgeschichte
wusste, publizierte den Fall und vermittelte den Kontakt zu einem Journalisten,
der den Kasus zu einer Monographie verarbeitete (Colapinto [2000] As nature
made hin. The boy who was raised as a girl. Dt. [2006]: der Junge der als
Mädchen aufwuchs. Patmos Verlag u. Walter Verlag: Düsseldorf u. Zürich), aus
der Anonymität riss und zum Paradefall einer Falschbehandlung stilisierte, an
die sich die Bewegung der Intersexuellen eng anschloss (vgl. Interview mit
Milton Diamond, geführt von Hertha Richter-Appelt am 31.1.2008 in Hamburg
anlässlich des 2. Interdisziplinären Forums für Intersexualität, Zeitschrift
für Sexualforschung, im Druck).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dass sich der Patient schließlich als Reaktion auf den öffentlichen
Wirbel, der um ihn gemacht wurde, suizidierte, wirft die Frage auf, welcher
Teil seiner Behandlung, die ursprüngliche oder die spätere Behandlung durch die
Medien ihm wohl mehr geschadet hat, doch kann diese Frage hier unbeantwortet
bleiben. Erwähnt wird dieser Fall hier, weil in den Akten des anhängigen
Verfahrens wiederholt auf die Behandlung intersexueller Kinder Bezug genommen
und damit an die hier beschriebene Politisierung der Debatte angeknüpft wird.
Eine differenzierte Darstellung der klinischen Problematik von Kindern und
Jugendlichen mit einer intersexuellen Konstitution und/oder
Geschlechtsidentitätsstörungen findet sich in der bereits erwähnten Monographie
von Cohen-Kettenis u. Pfäfflin (2003): Transgenderism and intersexuality in
childhood and Adolescence. Making choices. Sage Publ.: Thousend Oaks, London,
New Dehli.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Woher rührt das Interesse von Prof. Pfäfflin, die Tatsachen falsch
darzustellen und diese Praktiken des Prof. John Money und seiner Jünger zu
verteidigen? Einen Hinweis findet man in seinem schon erwähnten Buch:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Pfäfflin, Friedemann (1993): Transsexualität. Beiträge zur
Psychopathologie, Psychodynamik und zum Verlauf. Stuttgart: Enke, 1993, dort S.
72.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“..verbrachte ich mehrere Wochen an der Johns-Hopkins-Klinik in
Baltimore, die als erste amerikanische Universitätsklinik ab 1965
“Geschlechtsumwandlungen” durchgeführt hatte, bei John Money und John K. Meyer
im Team der Gender-Identity-Clinic und konnte mit einer ganzen Reihe von
Patienten sprechen.” (S. 72)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ca. 1979 war dieses Experiment und damit auch die bis in die heutige
Zeit praktizierten Zwitter/”Transsexuellen”-Behandlungsprogramme, deren
Grundlage die Behauptung der Entwicklung einer Geschlechtsidentität durch
soziale Prägung ist, gescheitert. Trotzdem wurden ca. 18 Jahre später auf
Grundlage genau jener gescheiterten Behauptung der psychischen Entwicklung
einer Geschlechtsidentität die “Standards der Behandlung und Begutachtung von
Transsexuellen” (Anlage K 27) geschaffen. In diesen wird die Darstellung jener
gescheiterten psychischen Entwicklung einer Geschlechtsidentität als
“transsexuelle Entwicklung” in den Patientenunterlagen gefordert. Was hier
geschieht ist nichts anderes, als dass damit eine “transsexuelle Entwicklung”
überhaupt erst erschaffen werden soll. Zitat aus den “Standards”:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Das Ziel der Begutachtung ist es, die Entwicklung der Geschichte der
Geschlechtsidentität und ihrer Störung (unter Vergegenwärtigung der
Besonderheiten von Mann-zu-Frau- und Frau-zu-Mann-Transsexuellen) im
psychosozialen Umfeld mit seinen jeweiligen Einflußfaktoren in den
aufeinanderfolgenden Lebensphasen nachzuzeichnen.” (Anlage K 27, S. 154 unten
unter 6.1)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hier werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität als “psychisch
gestört” diffamiert und nachträglich werden im Rahmen eines “gutachterlichen”
Prozesses psychopathologische Geschichten konstruiert, die dann als angeblicher
Beleg für das Vorliegen einer psychischen Störung herhalten sollen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Man muss sich vergegenwärtigen was hier geschieht: Das Scheitern einer
Behandlungspraxis auf der ganzen Linie wird nicht etwa zum Anlass genommen,
dieses zu revidieren, sondern es wird zum “Standard” erklärt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Associeted Press berichtete im Mai 2000 von einer weiteren Studie,
welche zeigte, dass sich eine “transsexuelle Entwicklung” nicht herbeiführen
lässt und der Fall David Reimer nicht die Ausnahme, sondern den Normalfall
darstellt. In diesem Beitrag heißt es:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“BALTIMORE - The practice of surgically “reassigning” boys born without
penises is being called into question by a new study that suggests gender
identity is determined in the womb.&lt;br /&gt;
Researchers at the Johns Hopkins Hospital on Friday said the study found that
such boys, raised as girls, hat masculine behavior and most declared themselves
to be boys.&lt;br /&gt;
... researchers tracked the development of 27 children born without a penis, a
rare defect ... The infants were otherwise male with normal testicles, male
genes and hormones.&lt;br /&gt;
Twenty-five of the children were sex reassigned, meaning doctors castrated them
at birth and their parents raised them as girls.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;But over the years, all of the children, currently aged 5-16, exhibited
the rough-and tumble play of boys. Ourteen declared themselves to be boys, in
one case as early as age 5, said Dr. William G. Reiner, a child and adolescent
psychiatrist and urologist at the Hopkins Children’s Center.&lt;br /&gt;
“The studies indicate that with time and age, children may well known what
their gender is, regardless of any and all information and child-rearing to the
contrary,” he said. “They seen to be quite capable of telling us who they
are.”&lt;br /&gt;
The two children who were not reassigned and were raised as boys fit in well
with their normal male peers and were better adjusted psychologically than the
reassignment of children.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
The study was presented Friday at the Lawson Wilkins Pediatric Endocrine
Society Meeting in Boston.&lt;br /&gt;
... Michael Bailey, an associate professor of psychology at Northwestern
University ... “This suggests that hormones’ effect on the brain has a major
impact on gender identity.”&lt;br /&gt;
Dr. Marianne J. Legato, a Columbia University professor of clinical medicine
who studies the differences between men and woman, said sexual differentiation
occurs in the first trimester of pregnancy.&lt;br /&gt;
“When the brain has been masculinized by exposure to testosterone, it is kind
of useless to say tho this individual, ‘you’re a girl,’” she said. “It is this
impact of testosterone that gives males the feelings that they are
men.”“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dieser Bericht ist unter der Internetadresse &lt;a href=&quot;http://ai.eecs.umich.edu/people/conway/TS/HopkinsStudy.html&quot; title=&quot;http://ai.eecs.umich.edu/people/conway/TS/HopkinsStudy.html&quot;&gt;http://ai.eecs.umich.edu/people/con...&lt;/a&gt;
veröffentlicht und wird hier als Anlage BK 4 vorgelegt. Nachfolgend die
Übersetzung:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“BALTIMORE - Die Praxis der chirurgischen (Geschlechts-)Zuweisung von
ohne Penis geborenen Jungen wird durch eine neue Studie in Frage gestellt,
welche nahelegt, das die Geschlechtsidentität im Mutterleib festgelegt
wird.&lt;br /&gt;
Forscher am Johns Hopkins Hospital erklärten am Freitag, dass die Studie
herausfand, dass solche Jungen, die als Mädchen aufwuchsen, männliches
Verhalten hatten und sich selbst meistens als Jungen betrachteten.&lt;br /&gt;
... Forscher untersuchten die Entwicklung von 27 ohne Penis geborenen Kindern,
ein seltener Defekt... Die Babys waren ansonsten männlich mit normalen Hoden,
männlichen Genen und Hormonen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;25 der Kinder waren dem anderen Geschlecht zugewiesen, was bedeutete,
dass Ärzte sie bei Geburt kastrierten und ihre Eltern sie als Mädchen
aufzogen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aber über die Jahre, alle Kinder, gegenwärtig zwischen 5 und 16 Jahre
alt, zeigten Raufverhalten von Jungen. 15 betrachteten sich selbst als Jungen,
in einem Fall sogar schon im Alter von 5 Jahren, sagte Dr. William G. Reiner,
ein Kinder- und Jugendpsychiater und Urologe am Hopkin’s Kinderzentrum.&lt;br /&gt;
“Diese Studien zeigen, dass mit Zeit und Alter die Kinder können gut wissen
können, was ihr Geschlecht ist, ungeachtet aller Information und
Kindererziehung in die Gegenrichtung,” sagte er. “Sie scheinen tatsächlich in
der Lage zu sein, uns mitzuteilen, wer sie sind.”&lt;br /&gt;
Die zwei Kinder, welche nicht dem Gegengeschlecht zugewiesen wurden und als
Jungen aufwuchsen, passten gut in ihr normales männliches Umfeld und waren
psychologisch besser angepasst als die dem anderen Geschlecht zugewiesenen
Kinder, sagte Reiner.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Die Studie wurde vorgestellt am Freitag auf der Lawson Wilkins Pediatric
Endocrine Gesellschaft-Tagung in Boston.&lt;br /&gt;
... Michael Bailey, außerordentlicher Professor der Psychologie an der
Northwestern University&lt;br /&gt;
... “Dies zeigt, das die Wirkung der Hormone auf das Gehirn die Hauptwirkung
auf die Geschlechtsidentität hat. (klingt bescheuert).&lt;br /&gt;
Dr. Marianne J. Legato, Professor der Klinischen Medizin an der Columbia
University, welche die Unterschiede zwischen Frauen und Männern untersuchte,
sagte, dass die sexuelle Differenzierung im ersten Trimester der
Schwangerschaft eintritt.&lt;br /&gt;
“Wenn das Gehirn durch die Wirkung des Testosterons vermännlicht ist, ist es
nutzlos, dem Betreffenden zu sagen, ‘Du bist ein Mädchen’” sagte sie. “Es ist
die Wirkung des Testosterons, die Männern das Gefühl gibt, dass sie ein Mann
sind.”“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es handelt sich hier um jenes Johns Hopkins Hospital, an welchem John
Money mit der Behauptung der Herausbildung einer Geschlechtsidentität durch
soziale Prägung die an Genital-Intersexuellen praktizierten frühzeitigen
verstümmelnden Genital-Operationen in die medizinische Praxis
einführte!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als Reaktion auf das Scheitern der Praxis, Kinder möglichst früh, “am
besten” schon vor dem vollendeten 2. Lebensjahr am Genital zur Herstellung von
geschlechtlicher Eindeutigkeit zu operieren, wurde dieses Vorgehen als
AWMF-Leitlinie veröffentlicht, deren Stand des Jahres 2003 hier als Anlage BK 5
vorgelegt wird&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;AWMF-006/105 (2003): Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für
Kinderchirurgie: Intersexualität, Störungen der sexuellen Differenzierung.
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 006/105.
www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/II/006-105.htm&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Darin heißt es:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Therapie&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ziel: Harmonische Identität von genetischem, phänotypischem und
soziokulturellem Geschlecht mit Potentia coeundi und generandi soweit als
möglich.&lt;br /&gt;
Prinzipien:&lt;br /&gt;
Isosexuelle Rekonstruktion: wenn mit vorhandener Gonade und phänotypischer
Ausgangssituation ein befriedigender Phänotypus und eine Potentia coeundi
erreicht werden kann sowie bei entsprechendem Organsubstrat eine Potentia
generandi.&lt;br /&gt;
Kontrasexuelle Rekonstruktion (“Umwandlung”): wenn auch mit hormonellen und
operativen Verfahren eine unzureichende Potenz der Gonade zur Ausprägung eines
isosexuell identifizierbaren und akzeptablen genitalen Phänotypus
besteht.&lt;br /&gt;
“Opferung” einer unzureichenden Potentia generandi zugunsten einer akzeptablen
Identität des Phänotypus und der hormonell aufrechterhaltenen Potentia
coeundi.”&lt;br /&gt;
(AWMF-Leitlinien-Register Nr. 006/105)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Man muss sich vergegenwärtigen was hier geschieht: Das Scheitern einer
Behandlungspraxis auf der ganzen Linie wird nicht etwa zum Anlass genommen,
dieses zu revidieren, sondern es wird mit Nachdruck, als Leitlinie, de facto
als “Standard” ausgegeben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wir haben es hier nicht mit einem gewöhnlichen Arzthaftungsverfahren zu
tun, bei welchem sich eine geschädigte Person auf der einen Seite und ein Arzt,
dem dummerweise mal ein Fehler (“ein Risiko”) unterlaufen ist, auf der anderen
Seite, gegenüberstehen.&lt;br /&gt;
Im hier gegenständlichen Verfahren verhalten sich die Dinge etwas anders. Hier
haben wir auf der einen Seite Patienten, die entsprechend ihrer sexuellen
Identität leben wollen, und auf der anderen Seite eine Gruppe von Psychiatern,
Ärzten und Psychologen, die ihre Interessen den Patienten aufzwingt und dies
als medizinisch ausgibt. Nun steht einer dieser Patienten einem Teil dieser
Interessengruppe in einem Arzthaftungsverfahren gegenüber und als Gutachter
wird ein Vertreter dieser Interessengruppe beauftragt, mit dem folgerichtigen
Ergebnis, dass Behandlungsfehler und daraus resultierende Schäden bestritten
werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Wir können hier keine medizinische Sachdiskussion führen.” - das war am
30.10.2006 die urteilsbegründende Kernaussage des Vorsitzenden Richters der
ersten Instanz. Sie muss und sie kann geführt werden. Steffen/Pauge:
Arzthaftungsrecht. 10.Aufl. 2006, Rz 609 sowie 610 sind im vorliegenden
Verfahren besonders zu beachten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Also - Die Sache mit der “transsexuellen Entwicklung” und einer sich so
entwickelnden “Transsexualität” ist offensichtlich haltlos und kann zu keinem
Zeitpunkt eine Grundlage gehabt haben, also auch zum Zeitpunkt der Behandlung
der Klägerin nicht. Ärzte haben zwar ein Recht auf Irrtum, aber keines, diese
Irrtümer Patienten aufzuzwingen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dass trotzdem weiter das Märchen von der &amp;quot;Transsexualität&amp;quot; vertreten
wird, ist nicht medizinisch begründet, sondern soll die Interessen derer
absichern, die von dieser Behauptung profitieren. Unter anderem dient die
Behauptung einer “Transsexualität” dazu, die Genital-Operationen an
(genital-)intersexuellen Kindern und Säuglingen abzusichern. Nicht die
willkürliche Geschlechtszuweisung und die damit begründeten, in Wirklichkeit
medizinisch nicht notwendigen somatischen Eingriffe (insbesondere die
Genital-Operation) waren danach falsch, sondern der Patient wird durch
Umdefinition zum &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; zum Schuldigen erklärt, der sich einfach
weigert, die von den Ärzten festgelegte sexuelle Identität anzunehmen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dabei ist die Argumentation der Ärzteschaft in sich widersprüchlich:
Während einerseits die von den Ärzten festgelegte zwangsweise
Geschlechtszuweisung und damit zwangsweise &amp;quot;transsexuelle Entwicklung&amp;quot; zur
passenden sexuellen Identität hin gescheitert ist, wird im Widerspruch dazu auf
Basis genau dieses Scheiterns dem Genital-Intersexuellen nun eine
“Transsexualität” unterstellt, die ja angeblich das Ergebnis einer
&amp;quot;transsexuellen Entwicklung&amp;quot; sein soll und nicht das Ergebnis deren
Scheiterns.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Zitat aus den WHO ICD-10 entlarvt, welche Motivationen tatsächlich
hinter den “Transsexuellen”-/Intersexuellen-Behandlungsprogrammen stehen. Unter
dem Diagnosenschlüssel &amp;quot;F60 Spezifische Persönlichkeitsstörungen&amp;quot;
(“Transsexualität” ist ebenfalls als &amp;quot;Persönlichkeits- und Verhaltensstörung&amp;quot;
unter F64.0 klassifiziert) heißt es:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Die charakteristischen und dauerhaften inneren Erfahrungs- und
Verhaltensmuster der Betroffenen weichen insgesamt deutlich von kulturell
erwarteten und akzeptierten Vorgaben («Normen») ab.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10,
Kapitel V (F); Forschungskriterien/Weltgesundheitsorganisation. Hrsg, von H.
Dilling... 1. Aufl. Bern, Göttingen...: Huber, 1994, ISBN 3-456-82522-6; hier
vorgelegt als Anlage BK 6.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es werden also medizinische und paramedizinische (psychologische)
Techniken eingesetzt, um Menschen zufällig gerade herrschenden &amp;quot;kulturell
akzeptierten&amp;quot; &amp;quot;Normen&amp;quot; passend zu machen. Die Forderung eines Alltagstests, die
einen totalen Geschlechtswechsel einschließlich Genital-Operation durchsetzen
und alleinige Hormontherapie bei &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; ausschließen soll, steht
symbolisch dafür.&lt;br /&gt;
Wenn es um die Umsetzung derartiger höherer Ziele geht, kann auf die
Befindlichkeiten der Betroffenen keine Rücksicht genommen werden. Nicht umsonst
ist die Suizidalität unter Zwittern/”Transsexuellen” deutlich höher als im
Bevölkerungsdurchschnitt.&lt;br /&gt;
Es herrscht offensichtlich ein ausgeprägtes Traditionsbewusstsein in
maßgeblichen Teilen der heutigen Ärzteschaft.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zu den Auseinandersetzungen unter Psychiatern, Psychologen u.s.w.
darüber, als was “Transsexualität” aufzufassen und wie bei der Behandlung
vorzugehen ist, stellt Prof. Pfäfflin in seinem Gutachten die oft stark
unterschiedlichen, zum Teil sogar widersprüchlichen Positionen und
Behandlungsvorstellungen dar und kommt zu dem Schluss:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Wie dies letztlich entschieden wird, muss derzeit noch als offen
gelten. An den Auseinandersetzungen kann man aber ablesen, dass es dabei nicht
ausschließlich um “objektive” Wissenschaft geht, sondern immer auch um die
Vertretung bestimmter Interessen, die mehr oder weniger gut mit
wissenschaftlichen Daten abgesichert werden.” (S. 8 unten)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;oder auch nicht abgesichert werden (Die Klägerin).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;In abgeschwächter Formulierung ist dies bereits vom erstinstanzlichen
Gutachter Prof. Senf eingestanden worden (Befragungsprotokoll v. 30.10.2006 S.
6-7). Dieser räumt ein (Befragungsprotokoll vom 30.10.2006, S. 3 unten), dass
es unterschiedliche Interessengruppen gibt, einerseits die Ärzte und
andererseits die Selbsthilfebewegung. Er erklärt nicht, welchen Grund die
Selbsthilfebewegung haben sollte, das Vorgehen der Ärzte zu kritisieren, wenn
es den Betroffen doch angeblich so gut tut.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zu den deutschen “Standards” (Anlage K 27) führt Prof. Pfäfflin
aus:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Im Jahr 1997 legten die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung, die
Akademie für Sexualmedizin und die Gesellschaft für Sexualwissenschaft
gemeinsame Standards zur Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen vor
(Becker et al. [1997], sie liegen den Gerichtsakten mehrfach vor) ... Den
Standards der deutschsprachigen Fachgesellschaften merkt man an, dass sich ihre
Verfasser in vielen Fragen nicht wirklich einig waren.” (Gutachten Seiten
16-17)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dem Gutachter Prof. Pfäfflin ist wohl aufgefallen, dass das Vorgehen der
Beklagten, insbesondere des zu 2, nicht so ganz den sogenannten “Standards”
(Anlage K 27) entspricht. Und um ganz sicher zu gehen, dass man die Beklagten
dafür nicht in Haftung nehmen kann, hat er sich bei der Juristin Dr. jur.
Kiesecker, Bezirksärztekammer Südwürttemberg rückversichert, dass die
“Standards” nicht rechtsverbindlich sind (Gutachten Prof. Pfäfflin S. 25 unten
ff).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Beklagte zu 2, Dr. S., Vorsitzender einer dieser drei
Gesellschaften, mit deren Vorständen laut Gutachten Prof. Pfäfflin (S. 26 oben)
diese “Standards” abgestimmt waren, nämlich der in Leipzig ansässigen
Gesellschaft für Sexualwissenschaft, hat diese “Standards” kurz nach deren
Veröffentlichung kritisiert, dabei auf eine körperliche Ursache der
“Transsexualität” verwiesen, den Nutzen einer obligatorischen
(Zwangs-)Psychotherapie in Zweifel gezogen, den Stellenwert der
Selbstdiagnostik der Betroffenen hervorgehoben und insbesondere die
Hinauszögerung der Hormontherapie grundsätzlich in Frage gestellt (Anlage K
48). Aus den betreffenden Passagen wurde zitiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was beide Sachverständigen unerwähnt lassen ist, dass diese
Behandlungsprozeduren bereits im Jahr 1984, also zu der Zeit, als sie sich laut
Prof. Wolfgang Senf (Protokoll zur Befragung vom 30.10.2006) etablierten, durch
eine Studie widerlegt waren, und man die Studie in dem Moment, wo dies
offensichtlich wurde, einfach abgebrochen hat:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Wegen dieser Selbsttäuschung und weil viele Transsexuelle nach der
Geschlechtsumwandlungsoperation und der Personenstandsänderung nicht mehr an
die Zeiten davor erinnert werden wollen, stehen wohl alle katamnestischen
Studien unter Soupçon.&lt;br /&gt;
Warum die Frankfurter Abteilung für Sexualwissenschaft, obgleich ein von mir
entwickeltes Erhebungsinstrument gebunden vorliegt, bisher keine katamnestische
Untersuchung abgeschlossen und publiziert hat, erläuterte Reiche (1984: 57)
schon vor Jahren so:&lt;br /&gt;
weil &amp;quot;transsexuelle Patienten nach den geschlechtsumwandelnden Operationen ihre
vorherige Biografie, die bereits vorher schon mehrfach &amp;quot;umgeschrieben&amp;quot; worden
war, z.B. in den anamnestischen Angaben, wiederum umschreiben und
unterschiedlichen Interviewern ganz unterschiedliche Angaben auch über
objektive Daten machen.&lt;br /&gt;
Wir fanden heraus, dass die Antworten ganz extrem davon abhängen und damit
variierten, was die Patienten oder früheren Patienten vom Interviewer
erwarteten, ob sie ihn beispielsweise mit einer auf ihn projizierten Macht
identifizierten, doch noch eine Transplantation des Penis oder der Eierstöcke
von einem anderen Menschen auf sie vorzunehmen.&lt;br /&gt;
Das Maß dieser Objektabhängigkeit überschritt alles in der empirischen
Sozialforschung Gewohnte und Bekannte.&lt;br /&gt;
Gäbe es nicht eine gewisse vorhersagbare und verläßliche Unabhängigkeit des
Befragten vom Befrager und einen gewissen verläßlich gleichbleibenden
Widerstand des Befragten gegen die Macht des Fragenden in der empirischen
Sozialforschung, dann wären deren Ergebnisse nicht so zuverlässig wie sie für
gewöhnlich sind. Diese relative Objektunabhängigkeit und Objektkonstanz ist
eine Voraussetzung, um Fragen überhaupt sinnvoll stellen zu können.&lt;br /&gt;
Die Fälle von nachträglich ‚rückwirkenden’ Korrekturen in Richtung auf ein
perfektes ‚primär’ transsexuelles Selbst-Bild waren so häufig, dass wir uns
entschließen mußten, den Plan einer katamnestischen Dokumentation des
Transsexualismus aufzugeben.&lt;br /&gt;
Stoller wurde übrigens von seinem ersten ‚primären transsexuellen Patienten die
gleiche Lehre erteilt. Er mußte Jahre später erfahren, dass ihn dieser Patient,
auf dessen Angaben über sein infantiles Geschlechtszugehörigkeitsempfinden er
seine Lehre von der transsexuellen core gender Identity aufgebaut hatte, nach
Strich und Faden angelogen hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dass die List der Subjekte, ob nun bewusst oder unbewusst, den aufgeblasenen
Wissenschaftsbetrieb unterläuft und Großforscher ihrer Großspurigkeit preisgibt
- im Falle Solpers ist es eine wissenschaftliche Travestie der Travestie, die
sich von internationalem Kongress zu internationalem Kongress trotz bereits
erfolgter Entlarvung unstillbar zu maskieren sucht, wie Springer (1981) sehr
schön nacherzählt -: das finde ich bewundernswert.&amp;quot; (Sigusch 1991, 338;
Unterstreichung durch Beschwerdeführerin).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: Sigusch, Volkmar (1991): Die Transsexuellen und unser
nosomorpher Blick. Zeitschrift für Sexualforschung 4: 225-256, 309-343 [338];
hier vorgelegt als Anlage BK 7.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Prof. Dr. med. Volkmar Sigusch (1991),
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, zeigt mit schonungsloser
Offenheit die Subjektivität und Willkürlichkeit jenes Behandlungsvorgehens bei
“Transsexualität” auf:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Das 9. Leitsymptom, das davon handelt, wie Transsexuelle im ärztlichen
Gespräch wirken, weist sie in einem mir heute unangenehmen Stakkato zurück:
affektlos, starr, kompromisslos, egozentrisch, demonstrativ, nötigend,
dranghaft, besessen, uniform usw. Heute denke ich, dieses Leitsymptom, das ich
auch aus späterer klinischer Erfahrung nicht mehr vertrete, hat mit meiner
damaligen Situation (und Abwehr) mindestens ebensoviel zu tun wie mit der
damaligen Situation (und Abwehr) der transsexuellen Patienten. Bedrängt,
geschoben, verstrickt und entsetzlich genervt von den allzuvielen
Transsexuellen, die zur Frankfurter Abteilung pilgerten (die anfänglich nur aus
mir und einem Assistenten bestand), habe ich mich sadistisch gerächt - wie
vielleicht sogar bei generalisierender Betrachtung mit dem ganzen “Programm”
der Untersuchung und Behandlung - nach der unbewussten Devise: Wenn ihr mich
schon bis aufs Blut peinigt, dann werde ich euch sagen, was von euch zu halten
ist und wer letztlich die Geißel schwingt.” (Sigusch 1991: 319; Hervorhebung
durch Klägerin)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: Sigusch, Volkmar (1991): Die Transsexuellen und unser
nosomorpher Blick. Zeitschrift für Sexualforschung, 4: 225-256, 309-343 [319];
hier vorgelegt als Anlage BK 8.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und so verhält es sich auch mit den von den “Standards” (Becker u.a.
1997) vertretenen und an der Klägerin teilweise umgesetzten
Behandlungsprogrammen. Zum vorangegangenen Zitat führen Kaltenmark u.a.
aus:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;“Das Zitat wirft ein Licht auf die tatsächliche Psychodynamik der als
“Therapie” kaschierten Diagnostik in der Begutachtungssituation. Offensichtlich
steht die transophobe Projektion des Therapeuten, der die Transsexuellen als
lästig empfindet, im Mittelpunkt des Geschehens. Aufgrund der ungünstigen
Machtsituation werden die Projektionen des Therapeuten jedoch nicht
durchgearbeitet, sondern sadistisch ausagiert und, wenn Sigusch recht hat,
zirkulär in der Formulierung des Krankheitsbildes “Transsexualität” kollektiv
rationalisiert. Es wundert nicht, wenn Transsexuelle unter diesen Umständen in
bezug auf ihr sexuelles Erleben von Therapiemißbrauch reden. Im Prinzip tragen
diejenigen Transsexuellen, die sich der aufgezwungenen negativen Übertragung in
der Begutachtungssituation am erfolgreichsten erwehren, die geringsten Schäden
davon. Je affektloser, starrer, egozentrischer, demonstrativer, nötigender,
besessener, desto gesünder ist und bleibt der Patient. - Das 9. Leitsymptom
wurde von Sigusch, Meyenburg und Reiche (1979) formuliert.” (Kaltenmark u.a.
1998: 263)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: Kaltenmark, Dagmar; Kasimir, Elke; Rauner, Stefan (1998):
Plädoyer für eine humanistische Umorientierung. Kritik der “Standards der
Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen”. Zeitschrift für
Sexualforschung 11: 261-270 [263]; hier vorgelegt als Anlage BK 9.&lt;/em&g