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  <title>Zwischengeschlecht.info - Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot;  - Comments</title>
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  <description>&quot;Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.&quot; (Ingeborg Bachmann)
Intersexuelle, Hermaphroditen, Zwitter, Das dritte Geschlecht - you name it! Und doch sind wir namenlos in dieser bipolar normierten Gesellschaft. Und wer keinen Namen hat, der existiert auch nicht. Dieser Blog soll zur Benennung des Zwischengeschlechts beitragen.
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  <language>en</language>
  <pubDate>Tue, 07 Oct 2008 03:29:58 +0200</pubDate>
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    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - nella</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c8313445</link>
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    <pubDate>Sun, 31 Aug 2008 04:28:22 +0200</pubDate>
    <dc:creator>nella</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Hallo Sabrina&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich nehme mal an, dass du mit deinem zweiten Kommentar jene Transsexuellen
meinst, die beispielsweise auf meinem Blog schreiben, dass es kein Problem sei,
&amp;quot;wenn man selbst als Intersexuelle/r anerkannt ist und nicht um medizinische
Maßnahmen kämpfen muss, sich dann als etwas Besseres zu fühlen und uns schlecht
zu machen&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit erübrigt sich für mich eine wiederholte Beantwortung der Frage, warum
und gegen welche Transsexuellen ich mich abgrenze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deine Überzeugung, dass es keine Transsexuellen gibt, &amp;quot;die körperlich
eindeutig einem Geschlecht angehören&amp;quot;, ergo alle Transsexuellen biologische
Zwitter sind, teile ich nicht. Genauso könnte man sagen, dass alle Menschen
intersexuell sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin jedoch deiner Meinung, wenn du sagst, dass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- die Gesetze, wie sie jetzt bestehen, viele Transsexuelle zur
Genitaloperation treiben, wobei ich als zwangskastrierter und
zwangsgenitaloperierter Zwitter dennoch nicht nachvollziehen kann, dass man
sich aus welchen Gründen auch immer freiwillig das Genital verstümmeln
lässt,&lt;br /&gt;
- versucht wird, intersexuelle Menschen, die wie Christiane Völling eine
&amp;quot;Rekorrektur-OP&amp;quot; nach Zwangsgeschlechtszuweisung anstreben, zu einer Behandlung
nach dem Transsexuellengesetz zu zwingen, was wiederum ein Licht auf den
menschenunwürdigen Begutachtungsprozess von Transsexuellen wirft,&lt;br /&gt;
- dass die Behandlung von Intersexuellen und Transsexuellen somit durchaus in
einem Kontext gesehen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsamkeiten zu evozieren, die nicht bestehen, hilft jedoch weder den
Transsexuellen und schon gar nicht den in unserer Gesellschaft unsichtbaren
Intersexuellen, ihre Lebenssituation zu verbessern. Im Gegenteil: es spielt
denen, die unsere Seinsweisen negieren, noch mehr Macht in die Hände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wünsche dir viel Kraft in deinem Kampf um deine Gerechtigkeit und
bewundere deinen Mut, trotz allem weiter zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solidarische Grüsse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nella&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Sabrina Schwanczar</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c8310983</link>
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    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 22:20:12 +0200</pubDate>
    <dc:creator>Sabrina Schwanczar</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;War heute in einer Gruppe für &amp;quot;transexuell&amp;quot; erklärter Personen. Die tragen
es mit, dass kriminelle Charlatane aus Psychologie und Psychiatrie sich anmaßen
über die Gestaltung ihres Lebens zu verfügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Habe mich mit Grausen abgewandt. Mit solcherart &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; möchte auch
ich nichts zu tun haben.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Sabrina Schwanczar</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c8309903</link>
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    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 06:52:14 +0200</pubDate>
    <dc:creator>Sabrina Schwanczar</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Mit Datum vom &amp;quot;14. On Monday 24 December 2007, 01:55 by nella&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wird ausgeführt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;ok, beleidigte leberwurst, ganz wie du willst: dies war dein letzter
verletzender kommentar auf diesem blog.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;du bist transsexuell, NICHT &amp;quot;intersexuell&amp;quot;.&lt;br /&gt;
dein körper ist gegengeschlechtlich, NICHT zwischengeschlechtlich.&lt;br /&gt;
das zwitter-symbol gehört uns zwischengeschlechtlichen, NICHT dir.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frage an Dich, nella:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Woher hast die die Information, dass es &amp;quot;Transsexuelle&amp;quot; gibt, die körperlich
eindeutig einem Geschlecht angehören und somit keine Zwitter sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Dir noch nicht aufgefallen, dass die Ausbildung intersexueller
körperlicher Merkmale mehr oder weniger stark ausgeprägt und bei manchen
Zwittern eher unauffällig ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir noch nicht aufgefallen, dass im Kindes- und Säuglingsalter entdeckte
Zwitter als Zwitter behandelt werden und im Erwachsenenalter Zwitter zu
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; erklärt werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht aufgefallen, welches System dahinter steckt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nach dem Fall David Reimer nicht klar, dass eine sexuelle Identität,
egal wie sie beschaffen ist, körperlich festgelegt ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht bekannt, dass ebenso wie die ohne weiteres sichtbaren
geschlechtlichen Merkmale eines Menschen, auch die unsichtbaren, bzw. nur mit
aufwendigen diagnostischen Mitteln feststellbaren geschlechtlichen Merkmale,
z.B. auch die des Nervensystems und damit der sexuellen Partnerorientierung und
der sexuellen Identität in Abhängigkeit von Hormonwirkung einer körperlichen
sexuellen Differenzierung unterliegen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht bekannt, dass bei ca. 2/3 der vermeintlichen &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot;
Hinweise auf Störungen der 21-Hydroxylase und/oder der
3betahydroxysteroiddehydrogenase gefunden wurden, bekannte Ursachen deutlicher
ausgeprägterer Formen von Intersexualität?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die angeblichen &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; sind keine. Es handelt sich auch nicht um
psychische Intersexualität, sondern schlicht um Intersexualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht bekannt, dass die meisten der als &amp;quot;transsexuell&amp;quot; verleumdeten
Personen die Genital-Op zunächst gar nicht anstreben, sondern durch
Zwangspsychotherapie gezielt in diesen Eingriff hineingetrieben werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht aufgefallen, wie man mit Christiane Völlig exakt dasselbe
Spielchen zu treiben versucht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dir nicht klar, dass die Intersexualitäts- und
Transsexuellenbehandlungsprogramme im Kontext zu sehen sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Existenz einer sogenannten &amp;quot;Transsexualität&amp;quot;, also die Umdefinition
des gemeinsamen Auftretens männlicher und weiblicher Eigenschaften in einer
Person zur psychiatrischen Erkrankung ist zu keinem Zeitpunkt auch nur der
Ansatz eines Beleges seitens medizinischer und paramedizinischer Disziplinen
vorgelegt worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann aufgrund zahlreicher wissenschaftlichen Kriterien genügender
Studien, die bei vermeintlichen Transsexuellen signifikant körperliche Befunde
gegenüber heterosexuellen Kontrollgruppen erbrachten, heute als
wissenschaftlich gesichert gelten, dass die vermeintlichen Transsexuellen in
Wahrheit nichts anderes sind als Zwitter (Intersexuelle).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass trotzdem weiter das Märchen von der &amp;quot;Transsexualität&amp;quot; vertreten wird,
ist nicht medizinisch begründet, sondern soll die Interessen derer absichern,
die von dieser Behauptung profitieren.&lt;br /&gt;
Unter anderem dient die Behauptung einer &amp;quot;Transsexualität&amp;quot; dazu, die
Genital-Operationen an (genital-)intersexuellen Kindern und Säuglingen
abzusichern. Nicht die willkürliche Geschlechtszuweisung und die damit
begründeten, in Wirklichkeit medizinisch nicht notwendigen, damit
rechtswidrigen und somit haftungsbegründeten somatischen Eingriffe
(insbesondere die Genital-Operation) waren danach falsch, sondern der Patient
wird durch Umdefinition zum &amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; zum Schuldigen erklärt, der sich
einfach weigert, die von den Ärzten festgelegte sexuelle Identität
anzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist die Argumentation der Ärzteschaft in sich widersprüchlich. Während
einerseits die von den Ärzten festgelegte zwangsweise Geschlechtszuweisung und
damit zwangsweise &amp;quot;transsexuelle Entwicklung&amp;quot; zur passenden sexuellen Identität
hin gescheitert ist, wird im Widerspruch dazu auf Basis genau dieses Scheiterns
dem (Genital-)Intersexuellen nun eine &amp;quot;Transsexualität&amp;quot; unterstellt, die ja
angeblich das Ergebnis einer &amp;quot;transsexuellen Entwicklung&amp;quot; sein soll und nicht
das Ergebnis deren Scheiterns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Zitat aus den WHO ICD-10 entlarvt, welche Motivationen tatsächlich
hinter diesen Behandlungsprogrammen stehen. Unter dem Diagnosenschlüssel &amp;quot;F60
Spezifische Persönlichkeitsstörungen&amp;quot; (Transsexualität ist ebenfalls als
&amp;quot;Persönlichkeits- und Verhaltensstörung&amp;quot; unter F64.0 klassifiziert) heißt
es:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Die charakteristischen und dauerhaften inneren Erfahrungs- und
Verhaltensmuster der Betroffenen weichen insgesamt deutlich von kulturell
erwarteten und akzeptierten Vorgaben («Normen») ab.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10, Kapitel V
(F); forschungskriterien/Weltgesundheitsorganisation. Hrsg, von H. Dilling...
1. Aufl. Bern, Göttingen...: Huber, 1994, ISBN 3-456-82522-6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es werden also medizinische und paramedizinische (psychologische) Techniken
eingesetzt, um Menschen zufällig gerade herrschenden &amp;quot;kulturell akzeptierten&amp;quot;
&amp;quot;Normen&amp;quot; passend zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Forderung eines Alltagstests, die einen totalen Geschlechtswechsel
einschließlich Genital-Operation durchsetzen und alleinige Hormontherapie bei
&amp;quot;Transsexuellen&amp;quot; ausschließen soll, steht symbolisch dafür.&lt;br /&gt;
Wenn es um die Umsetzung derartiger höherer Ziele geht, kann auf die
Befindlichkeiten der Betroffenen keine Rücksicht genommen werden.&lt;br /&gt;
Es herrscht offensichtlich ein ausgeprägtes Traditionsbewusstsein in
maßgeblichen Teilen der heutigen Ärzteschaft.&lt;br /&gt;
1000 Jahre - nichts gelernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nella, erkennst Du nicht, dass Deine vermeintliche Abgrenzung gegen
&amp;quot;Transsexuelle&amp;quot; nichts anderes ist, als die Abgrenzung gegen Zwitter, denen
genau so wie den auffälligeren Zwitterformen ihre Zwittrigkeit verschwiegen
wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teile und herrsche - vor diesen Karren sollte man sich nicht spannen
lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Grüße und lass dich nicht entmutigen&lt;br /&gt;
(lässt Du Dich sowieso nicht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sabrina Schwanczar&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Fg68at</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6112859</link>
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    <pubDate>Fri, 11 Jan 2008 19:22:57 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Fg68at</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Mene &amp;quot;Jubel&amp;quot;-Meldung bezüglich Konstruktivität war vor allem auf den Ton
gemünzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Polemik hab ich zB u.a. im Berreich Homosexualität bei Löschanträgen zu
genüge, da braucht es nicht noch Polemik von euch in diesem sowieso noch
heickleren Bereich. Darauf verzichte ich gerne, bin kann es sein, dass ich eher
genervt oder taub bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie wichtig ihr genommen werdet hängt auch mit der formalen Art eurer
dargebrachten Anliegen zusammen. Wer, wie oben auch angedeutet polemisch
hineinschreit wird auch Polemik ernten. Ähnliches bemerke ich auch bei anderen
Diskussionen, sobald einer sofort immer &amp;quot;Homophobie&amp;quot; schreit. Das nutzt sich
dann ab und wird nicht mehr ernst genommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit ich mich entsinne seid ihr auch nicht die einzige intersexuelle
Lobbygruppe. Und wir sind im Sinne des NPOV _nicht_nur_ euch verpflichtet,
sondern sogar auch der Gegenmeinung. Wo es unterschiedliche Standpunkte gibt
kann man sie den Personen/Gruppierungen zuweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meldung in der Fußnote und Erwähnung im Artikel: Die Bezeichnung Transgender
wird teilweise so gehandhabt, das haben wir zu dokumentieren. Die Formulierung
im Artikel Intersexualität ist klarer und ausführlicher. Die Formulierung im
Artikel Transgender soll nur ein Hiweis sein und verweist auf den Hauptartikel
Intersexualität. Man kann vielleicht etwas trimmen, komplett weglassen ist aber
im Sinne des NPOV meines erachtens eher nicht drin.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - seelenlos</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6107837</link>
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    <pubDate>Wed, 09 Jan 2008 06:03:08 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;claudia und fg68at, danke für die interessanten beiträge!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;fg68at, um missverständnissen vorzubeugen: ich bin ein &amp;quot;normaler&amp;quot; xy, meine
freundin nella ist der zwitter. ich habe von &amp;quot;intersexualität&amp;quot; überhaupt erst
durch sie erfahren und war gelinde gesagt etwas geschockt, obwohl ich mich
schon länger z.b. mit polizeigewalt und zensur auseinandersetze, und möchte
deshalb zwischengeschlechtliche anliegen und ihre durchsetzung möglichst
unterstützen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;modifiziertes preussisches landrecht: ja, ein obligatorisches geschlecht
&amp;quot;zwitter&amp;quot; für neugeborene &amp;quot;intersexuelle&amp;quot; wäre wohl tatsächlich nicht so
mehrheitsfähig, speziell bei eltern. am meisten politische durchschlagskraft
hätte wohl das preussische landrecht wie von claudia vorgeschlagen, d.h.
zunächst provisorische geschlechtszuteilung auf dem papier, aber nicht durch
das skalpell, darauf später &amp;quot;geschlechtsentscheid&amp;quot; nach gutdünken des
betroffenen menschen, wenn gewünscht diesmal auch mit skalpell, beide male mit
der option statt &amp;quot;männlich&amp;quot; oder &amp;quot;weiblich&amp;quot; auch
„intersexuell/zwischengeschlechtlich/zwittrig“ ankreuzen zu dürfen. mit
unterstützung fortschrittlicher schwuler und feministinnen hätte diese
forderung meines erachtens sogar realpolitische chancen. dass es die
auseinandersetzung mit den medizinern um die definitionsmacht einfach
verlagert, hatte ich hingegen nicht bedacht. ja, ohne die bereitschaft (und den
nötigen langen atem), sich &amp;quot;zu jedem einzelnen Punkt mit der „Chicago-Gang“
herumstreiten müssen&amp;quot; ginge es in vielen punkten wohl nicht nur gut aus, doch
wohl insgesamt kaum schlechter als aktuell, so dass es für
zwischengeschlechtliche mindestens nichts zu verlieren gäbe? den triftige
einwand von franz, dass bei wegfall jeglichen geschlechtseintrags z.b. auch
keine statistiken betr. diskriminierung erhoben werden können, war mir bisher
ebenfalls nicht bewusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;verschieben von beiträgen:&lt;br /&gt;
- auf zwischengeschlecht info: ein anliegen dieses blogs ist es,
zwischengeschlechtliche vermehrt aus den geschlossenen foren heraus ans licht
der öffentlichkeit zu locken. deshalb liegt hier momentan absolut nichts drin,
das zwischengeschlechtliche verletzt. so besehen mag an deiner empfindung von
diskrepanz was dran sein. jedoch bin ich der meinung, dass noch kein kommentar
verschoben wurde, der wirklich inhaltlich argumentierte. wenn du bei konkreten
beispielen anderer meinung bist, würde(n) mich diese interessieren. auch wir
sind nicht unfehlbar.&lt;br /&gt;
- auf wikipedia: sorry, meiner und auch nellas meinung nach bagatellisierst du,
wenn du findest, die zweimalige verschiebung eines beitrags von uns inkl.
entfernung unseres protestes dagegen ohne kennzeichnung sei &amp;quot;nicht schlimm&amp;quot;.
unser beitrag war unter der stelle platziert, die er aufgriff (3. geschlecht).
den beitrag weit nach oben an eine andere stelle zu verschieben, noch dazu in
eine demnächst ins archiv zu verschiebende sektion, verbunden mit vorwürfen,
tatsächlich würde unser beitrag gegen die wikiquette verstossen usw. und nicht
das eigene intransparente vorgehen des betreffenden, liegt für mich klar nicht
drin, und die allgemeine stillschweigende gutheissung dieser praktik durch alle
portalbetreiber diskreditiert in meinen augen die wiki-diskussionsseite als
ganzes. da du aber bereit bist, dich hier auszutauschen, wo dieses problem ja
nicht besteht, wollt ichs einfach nochmal gesagt haben, möchte es aber, deine
andere meinung zur kenntnis nehmend, dann für diesmal dabei bewenden
lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;instrumentalisierung von &amp;quot;intersex&amp;quot; usw, zu den einwänden von fg68ta: der
obige artikel und auch anderes auf diesem blog (und in geringerem masse auch
unsere wiki-beiträge) sind polemisch, manchmal sogar polarisierend, wollen
trägheit überwinden, etwas bewegen. es war davon auszugehen, dass solches
vorgehen auch abwehrreaktionen auslöst. obwohl wir extra noch betont hatten,
dass wir das errungene recht auf selbstbestimmung für lgbt für etwas positives
halten, auch zusammenarbeit und solidarität mit/von fortschrittlichen suchen,
ging das möglicherweise etwas in der polemik unter, woran auch wir einen
gewissen anteil haben mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;trotzdem, es geht uns nie darum, ulrichs oder dir oder anderen
&amp;quot;abgrundtiefe&amp;quot; boshaftigkeit zu unterstellen (wie das z.b. umgekehrt in einem
verschobenen kommentar hier vorgeworfen wurde). meiner meinung nach sind z.b.
ulrichs oder deine flirts mit hermaphroditismus nicht böswillig gemeint, sind
wie du schon zum zweiten mal sagst weniger zum nennwert zu nehmen, sondern
funktionieren vielmehr als mittel zum zweck, sind als solches sogar legitim,
aber eben doch auch instrumentalisierung des begriffs (nicht der menschen, hier
müssen wir künftig wohl genauer unterscheiden). leider hat diese aneignung des
begriffs aber für die betroffenen zwischengeschlechtliche menschen indirekt
ungünstige nebenwirkungen, da es ihrem ohnehin schon weniger als schwachen
öffentlichen profil (woran die zwischengeschlechtlichen ebenfalls nicht
unschuldig sind) nicht gerade zuträglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zwischengeschlechtliche sehen es meiner erfahrung nach klar nicht so, wie du
befürchtest/unterstellst, dass sie nämlich meinen würden, dass &amp;quot;TS/TG (...)
[das] Leben [zwischengeschlechtlicher menschen] versaut haben&amp;quot; und dass die
zwischengeschlechtlichen deshalb &amp;quot;böse&amp;quot; auf euch sind. ihr seid nicht
diejenigen, die das skalpell geführt haben, das wurde auch z.b. von claudia
betr. sack und esel nochmals betont. aber zwischen lgbt und den ideologen des
skalpells bestehen historische wechselbeziehungen, an denen
zwischengeschlechtliche wenig grund zur freude haben. diese kritisch zu
überprüfen gehört meiner meinung nach zu den im von dir verlinkten &lt;a href=&quot;http://gfn.twoday.net/stories/4573127/&quot;&gt;genderfreeblog-post&lt;/a&gt; angesprochenen
&amp;quot;hausaufgaben&amp;quot; auch von lgbt und feministinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;auf der anderen seite sind etwa&lt;br /&gt;
- kritische überprüfung und aufarbeitung von meines wissens nach nicht immer
lupenreinen IS-forenauschlüssen und beitragslöschungen nicht nur, aber auch
unter dem gesichtspunkt transphobie;&lt;br /&gt;
- die (m.e. mit dem von dir zu recht hervorgehobenen &amp;quot;geheimhaltungszwang&amp;quot;
zusammenhängende) fehlende öffentliche profilierung von
zwischengeschlechtlichen inkl. den damit verbundenen pflichten (z.b. auch
mitarbeit bei wiki);&lt;br /&gt;
- das m.e. mitunter etwas mutwillige und willkürliche verständnis vieler
zwischengeschlechtlicher von informationsfreiheit vs. datenschutz&lt;br /&gt;
beispiele für bereiche, wo m.e. unter den zwischengeschlechtlichen
nachholbedarf besteht, und ich appelliere an die hier lesenden, sich dazu
gedanken zu machen und diese auch zur diskussion zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich finde es positiv, dass du (wie du hier schreibst) erwägst, als
portalnamen nur transgender zu akzeptieren und auf &amp;quot;intersex&amp;quot; zu verzichten,
auch weil betroffenen dies wünschen, statt zu versuchen, diese als &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/01/11/Wikipedia-diskriminiert-und-verunglimpft-Zwitter&quot;&gt;&amp;quot;nur einige
wenige&amp;quot;, &amp;quot;nur pseudo-hermaphroditen&amp;quot;, &amp;quot;nur ein vereinchen&amp;quot;&lt;/a&gt; usw. einfach
beiseite zu wischen. (allerdings frage ich mich, wie ernst es dir damit
wirklich ist, wenn du andrerseits &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Portal_Diskussion:Transgender_und_Intersexualit%C3%A4t#Bitte_ohne_.22intersexuell.22_und_auch_ohne_.22drittes_Geschlecht.22&quot;&gt;
auf wiki dem nächsten vorschlag &amp;quot;hurra&amp;quot;-rufend zujubelst&lt;/a&gt;, der &amp;quot;intersex&amp;quot;
flugs wieder hinzufügt wie gehabt, mit dem einzigen unterschied, dass es nun an
letzter stelle von drei begriffen steht statt an letzter stelle von 2 wie
aktuell -- nella hatte sowas gleich prophezeit, und prompt ...)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es ehrt euch, dass die strittige fussnote im portal inzwischen gelöscht ist
(und es hoffentlich auch bleibt). leider steht sie aber im text eines jedem
relevanten artikel nach wie vor mit drin, und die bisherigen erfahrungen sind
für mich nicht unbedingt ermutigend, allzuviel energie aufzubringen, dort
nochmals einzeln auf änderungen zu drängen, und ich kanns von dem her auch
anderen nicht unbedingt empfehlen, obwohls an sich wünschenswert wär.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;zwar stimmt es, dass kritik an artikeln und am portalnamen 2 verschiedene
dinge sind, die nicht vermischt werden sollten, aber da das portal
ausschliesslich aus links zu artikeln besteht, steht und fällt es letztlich
auch mit denselben, da schlussendlich deren inhalt darüber entscheidet, welches
gesamtbild entsteht. deshalb teile ich das unbehagen und die bedenken der
betroffenen und gewichte es beim heutigen stand der dinge nach wie vor höher
als das bedürfnis der von dir angeführten wiki-nutzer, die sich für beides
interessieren, direkt und einfach vom einen zum andern zu kommen. (wie wichtig
die bedenken der betroffenen für euch portalbetreiberInnen auf wiki sind, sehen
wir ja laufend.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;auch ich halte den abschlussabsatz des &lt;a href=&quot;http://gfn.twoday.net/stories/4573127/&quot;&gt;genderfreeblog-posts&lt;/a&gt; für ein
gelungenes resumee. seine unaufgeregte, vermittelnde art ist in einigen
belangen wohl sogar &amp;quot;typischer&amp;quot; für zwischengeschlechtliche als unsere polemik
und weist tatsächlich einige vorteile auf. trotzdem bin ich mir nicht so
sicher, ob der betreffende abschnitt ohne unsere vorangegangene polemik
überhaupt so entstanden und auch von dir zur kenntnis genommen wäre (und wie
schon &lt;a href=&quot;http://gfn.twoday.net/stories/4573127/#comments&quot;&gt;vermerkt&lt;/a&gt;,
der aspekt der instrumentalisierung im sinne von anspruch auf definitionsmacht
ohne rücksicht auf die betroffenen ist im gfb-post m.e. zu wenig
berücksichtigt). doch wie der kommentar von nella und mir dort endet: &amp;quot;Und
jetzt lasst uns alle unsere Hausaufgaben machen ... :-o&amp;quot; ich denke, dieser blog
hat den anspruch, sich einerseits darauf behaften und sich daran messen zu
lassen, wird dies aber seinerseits auch bei anderen tun.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Fg68at</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6103781</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:74d7a062bd7b7510e7a8706275013573</guid>
    <pubDate>Tue, 08 Jan 2008 02:00:11 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Fg68at</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Aja und zu dem im anderen Blog angesprochenen: Was will man?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen im Portal einen Überblick zu bestimmten Themen bieten. Hier bis
jetzt zu den Themenbereich Transgender und zum Themenbereich Intersexualität.
Wer sich für das eine interessiert und sich darüber informieren möchte, was wir
so alles an Artikeln zu diesem Thema haben, der interessiert sich mit hoher
Wahrscheinlichkeit auch für das andere Thema. Sonst bleibt nur der kleine
Hinweis im Artikel Transgender direkt um von einem zum anderen zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und bitte nicht Kritik am Portal mit Kritik an den Artikeln vermischen.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Fg68at</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6103718</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:0e8a1da56499a4537e1c906d8558b903</guid>
    <pubDate>Tue, 08 Jan 2008 01:40:34 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Fg68at</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Das Symbol war wohl zu groß, hatte ich übersehen, ist aber logisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich mich recht entsinne, habe ich es aber auch schon dort gesehen, wo
räumlich wenig Pltz ist und etwas für Männer und Frauen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ist eure Kritik in der derzeitigen Form nicht ohne Pappe, da ihr
recht direkt andere Betroffene angreift. Anderseits wandern bei euch Beiträge
mMn recht schnell verschoben. Fällt mir nur so auf und ich sehe da eine gewisse
Diskrepanz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kategorie Intersexualität in der Kategorie:Geschlecht&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Geschlecht&quot; title=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Geschlecht&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Katego...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;

(sehr weit gefasst) nicht neben Transgender und Transsexualität stehen zu haben
ist im derzeitigen Kategoriensystem nicht wirklich praktikabel. Ausser wir
machen extra für euch eine Nebenkategorie &amp;quot;Geschlecht1&amp;quot; und sondern euch
ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hermaphroditismus muss ich mit etwas verwechselt haben. Stimmt, es hatte
ausser in den Bereichen Biologie, Sexualität und Geschlecht keine weitere
Bedutung, sorry, da spielte mir meine Erinnerung einen Streich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anscheinend seit Moll und Kraft-Ebbing wurde der psychische
Hermaphroditismus vor allem für Bisexualität verwendet. So steht es auch heute
noch im Duden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.duden.de/duden-suche/werke/dgfw/000/026/Hermaphroditismus.26710.html&quot; title=&quot;http://www.duden.de/duden-suche/werke/dgfw/000/026/Hermaphroditismus.26710.html&quot;&gt;
http://www.duden.de/duden-suche/wer...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere wollten Bisexualität für - nach heutigen Sprachgebrauch -
Intersexuelle verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Stelle von Ulrichs, zu seiner Zeit, was hättet ihr für einen Begriff
verwendet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es am Standesamt ein Geschlecht Zwitter gibt, dann ist die
ausschließlich zweigeschlechtliche Heteronormativität in ihren Grundfesten
erschüttert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was jetzt endgültig kommen soll, ob man das Geschlecht am Papier wie beim
Preußischen Landrecht ändern können soll oder man ein drittes Geschlecht
einführt, darüber müsst vor allem ihr euch zusammenraufen. Geschlecht am
Standesamt komplett wegzulassen (persönliche (Ausweis-)Papiere sind ein anderer
Kaffee), da sehe ich Probleme bei der heute doch wichtigen Statistik und was
man daraus ableiten kann. Siehe zB China, wo es derzeit zu wenig Mädchen
gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hauptproblem ist sicherlich die Zuweisung im Kindesalter. Und damit
zusammenhängend glaub ich auch die &amp;quot;Geheimhaltung&amp;quot;, die Verschwiegenheit
gegenüber den Betroffenen, was ich so aus den Erlebnisberichten ablesen
kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass ihr die Fantasien eines 13- bis 15-jährigen, der noch recht unbedaft
war und für den Homosexuelle damals einfach alte Knacker waren und der in einen
Heterofreund verknallt war als 100%tige Bestätigung für eure Analyse zu Ulrichs
und Nachfolger seht finde ich sehr befremdlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich wäre es keine Legitimation gewesen, sondern ich hätte ihm (in
meiner damaligen einfachen Denkweise) eine Muschi anbieten können. Vielleicht
hätte er dann angebissen? &lt;img src=&quot;/themes/default/smilies/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; class=&quot;smiley&quot; /&gt; Mir kam auch so der Gedanke (wenn auch nicht
wirklich ernsthaft) mich operieren zu lassen. Einfach: Wie könnte ich attraktiv
für ihn werden. Mit zwei anderen hatte ich trotzdem so meine Erlebnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir war auch durch Bravo klar, dass es so einen 50/50-Hermaphroditen so gut
wie nicht gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Phantasien über einen Hermaphrodit als Partner gab es gelegentlich und in
Bewußtsein, dass sie nicht der Realität entsprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte ich jemanden bewusst persönlich getroffen, so stünde für mich zuerst
der Mensch. Wäre es körperlich geworden, so wäre am Anfang vor allem eine
gewisse Neugier dagewesen. Alles weitere kann ich nicht prognostizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß nur, dass ich uneindeutiges bis zu einem gewissen Maß anziehend
finde. Sei es die Powerfrau mit vielleicht tiefer Stimme oder die Tunte oder
auch etwas aus dem Bereich Trans*. Sonst müsst ihr mir verzeihen hab ich keine
Erfahrung. Ich würde es aber nicht als abschreckend empfinden. Weder heute noch
früher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und übrigens: &amp;quot;Sexuelle Neigung&amp;quot;: Den Begriff mag ich nicht, da eine
sexuelle Neigung sehr viel sein kann. BDSM, Exhibitionismus, etc. etc. Sexuelle
Orientierung ist passender.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Zwischengeschlechtliche nutzen&amp;quot;: Ich persönliche nutze
Zwischengeschlechtliche um zu zeigen, dass es auf rein
biologischer/körperlicher Ebene nicht nur die zwei extreme reiner Mann und
reine Frau gibt. Und jedesmal trete ich dafür ein auf jeden Fall die Personen
selbst entscheiden zu lassen. Mir hat eine Geschichte in einer Zeitung sehr gut
gefallen, in der der Umgang der Eltern mit mit der Umwelt aufgezeigt wurde.
Durch Offenheit und Erklärung im persönlichen Umfeld (Spielkameraden, andere
Eltern, etc.) Es ist selten und daher ungewöhnlich. Dadurch bedarf es ein
gewisses Maß an Erklärung. Aber es ist handhabbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Das Prinzip des Transsexualismus hat sehr entscheidend zur Festigung des
Dogmas über die immer gut funktionierende „Vereindeutigung“ von Zwittern
beigetragen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag leider so gewesen sein. Mir erscheint es als nicht logisch. Denn die
Ausgangslage ist ja eine völlig andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Wir müssen die Theorien, Hypothesen und Dogmen hinterfragen, auch die
„modernen“ Thesen, wenn wir weiter kommen wollen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wahres Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;----&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Portal: War leider größtenteils anderweitig (RL) beschäftigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Umgang mit Kritik&amp;quot; im Portal: Bis jetzt habt ihr nicht wirklich Kritik
angebracht. Sondern nur die Forderung absolut und überhaupt nicht in
Zusammenhang mit Transgender oder neben Transgender genannt werden zu wollen.
Aus so einigen Berichten Betroffener habe ich herausgelesen, dass bestimmte
Themen zu gewissen Zeiten für TS &amp;amp; IS gleichermaßen interessant sind. Wir
sind auch lernfähig. So ist die Fußnote im Portal wieder verschwunden und euer
Themenkastel hat euer Symbol bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eure &amp;quot;Kritik&amp;quot; im Portal und hier klingt so etwa nach dem Motto: Wir sind
böse auf die TS/TG weil sie unser Leben versaut haben und wollen deshalb nicht
mit ihnen zusammen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beitrags-Verschiebung von Paradox, fand ich nicht schlimm. Thematisch
zusammengehörende Beiträge zusammenzustellen ist nichts ungewöhnliches. Und
Zwischengeschlecht wollte Paradox nicht gleich vereinnahmen. P. hatte es einmal
zur Diskussion gestellt. Die heftige und aufgeschreckte Reaktion euererseits
geht mir etwas zu weit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Artikel sind nicht absolut fertig. Aber die WP kann nur beschreiben und
keine neuen Theorien oder Ansichten verbreiten. Es sind daher gewisse Grenzen
gesetzt. Man kann und soll verschiedene Ansichten darstellen, man kann etwas
trimmen, aber das war es auch schon. Einseitig eure Sichtweise darstellen ist
nicht drinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin wirklich am überlegen das Portal auf Transgender und Transsexualität
zu beschränken und Intersexualität sowohl im Titel, als dann auch
logischerweise im restlichen Portal zu entfernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt auch von einem anderen Blog Kritik:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gfn.twoday.net/stories/4573127/&quot; title=&quot;http://gfn.twoday.net/stories/4573127/&quot;&gt;http://gfn.twoday.net/stories/45731...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;

Irgendwie kann ich auf diese Eher eingehen und sie leichter akzeptieren. Der
letzte Absatz sagt viel aus.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - claudia</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6096565</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:36705696097e03fdb7b62b03b63dbe80</guid>
    <pubDate>Sun, 06 Jan 2008 05:19:36 +0100</pubDate>
    <dc:creator>claudia</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Hallo nella &amp;amp; seelenlos,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;erst mal zum Letzten, das Andere ergibt sich zum Teil daraus.&lt;br /&gt;
Damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin nicht grundsätzlich gegen die
Möglichkeit, die Eintragung eines „drittes Geschlechtes“ einzuführen. Es wird
mir dabei aber zu wenig über die Details geredet. Die werden dann natürlich von
Anderen beherrscht.&lt;br /&gt;
Der Gedanke, den Geschlechtseintrag ganz abzuschaffen, stammt ursprünglich
nicht von mir. Er wurde vor ca. 10 Jahren von einer jungen Ärztin geäußert und
war durchaus auf die Situation von Zwittern bezogen. Dass es von der
„queer“-Bewegung aufgegriffen wurde, verwundert nicht. Seit die Forderung nach
einem „dritten Geschlecht“ öffentlich diskutiert wurde, haben verspielte
Sattbürger das auch aufgegriffen und gesagt, man könne ja auch 4 oder 5 oder
noch mehr Geschlechter einführen. Vom Lächerlichmachen einer Forderung dürfen
wir uns nicht abschrecken lassen: Das war auch mit der Feststellung, dass in
den Industriestaaten immer mehr Menschen in die materielle Armut getrieben
werden, so. Flugs haben blasierte Reiche „Armutsparties“ gefeiert, mit Original
Sixpackbier und Chips vom Discounter. So wie sich halt jemand, der zuviel Geld
und zu wenig Hirn mitbekommen hat, den Reiz der „neuen Armut“
zurechtphantasiert. Leute, deren Leben sehr mühelos ist, versuchen alles und
jedes lächerlich zu machen, bei weitem nicht nur die Probleme von Zwittern. Wer
den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Da müssen wir so oder
so durch und es hilft nur Eines: sachlich bleiben.&lt;br /&gt;
Die Biologie beschreibt beim homo sapiens mehrere „Geschlechtsebenen“: Gonaden,
Genitalien, „äußeres morphologisches Geschlecht“...&lt;br /&gt;
Der Staat fragt nicht, ob wirklich zwei Ovarien oder Hoden im Sinne von
Fortpflanzungsorganen vorhanden sind. Ob das Genital wirklich wie eine Klitoris
oder wie ein Penis aussieht, ob die Harnröhre wirklich an der Genitalspitze
mündet, ob wirklich Samenleiter und Prostata, Uterus und Vagina da sind.&lt;br /&gt;
Was das Standesamt einträgt, ist das, was John Money als „Gender“ bezeichnet
hat. Das ist experimentell leicht nachzuweisen: Man lege eine männliche und
weibliche Geburtsurkunde zusammen ins Bett und schaue mal, ob sie ein Kind
machen.&lt;br /&gt;
Dass es kontraproduktiv wäre, die Eintragung eines dritten Geschlechtes zu
fordern und die Definitionsmacht weiter bei der Medizin zu lassen, dürfte wohl
klar sein.&lt;br /&gt;
Was passiert, wenn das Gesetz die Möglichkeit einräumt, als Geschlecht
„intersexuell/zwischengeschlechtlich/ zwittrig“ einzutragen? Entscheider werden
nach Entscheidungskriterien suchen. Wer legt die fest? Wie soll definiert
werden, wann man zwittrig eintragen muss oder „doch gerade noch“ männlich oder
weiblich eintragen kann? Wie wird die Sorge der Eltern, dass nun nicht nur ein
zwittriges Aussehen, sondern auch der Eintrag ihr Kind zum Außenseiter mache,
entkräftet? Denn im Kindergarten, in der Schulklasse wird das Kind das Einzige
sein mit diesem Eintrag, auch wenn es in einem anderen Stadtteil ein
Zwitterkind des gleichen Jahrganges gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtliche Lage würde verbessert, ja. Es wäre deutlicher als bisher, dass
autoritäre Festlegungsbehandlungen als Körperverletzung einklagbar sein werden,
weil es ja die dritte Möglichkeit gegeben hätte. Die Medizin wird dann Eltern
eher zur Vorsicht raten. Fraglich ist aber, ob Eltern nicht das Angebot der
Medizin, eines der beiden „klassischen“ Geschlechter wählen zu können mit
entsprechenden „Korrekturen“, doch lieber annehmen wollen als ein drittes
Geschlecht eintragen zu lassen. Nur dass dann die Lügen perfektioniert werden
müssen, aus Gründen der rechtlichen Absicherung. (Thyen hat das „Nicht
aushalten können“ ja nicht selber erfunden, nur dass sie es zur Richtschnur
medizinischen Handelns erklärt, ist ihr vorzuwerfen.) Begünstigt würde dies
dadurch, dass die Medizin in den neuerdings „verbesserte“
Virilisierungstechniken anbietet, die dann, wie auch bisher schon, im
Misslingensfalle leichter unter dem Label „Transsex“ noch mal verändert werden
können als Feminisierungs-Operationen.&lt;br /&gt;
Um sicher zu gehen, könnte man eine lange Liste körperlicher Gegebenheiten
aufstellen, die die Eintragung als
„intersexuell/zwischengeschlechtlich/zwittrig“ erfordern. Wir würden uns dann
aber möglicherweise zu jedem einzelnen Punkt mit der „Chicago-Gang“
herumstreiten müssen.&lt;br /&gt;
Was wäre, wenn die Eintragung eines Geschlechtes entfiele? Die Begründung, dass
man ja „etwas entscheiden muss“ wäre gegenstandslos. Wäre es dann nicht
leichter, auf die Frage „Mädchen oder Junge“ (oder Zwitter) zu sagen: „Warten
wir es ab, Hauptsache, das Kind ist gesund“?&lt;br /&gt;
Die oft erwähnte Regelung im „Recht der preußischen Länder“ enthielt im
Prinzipe diesen Grundsatz. Man trägt mal was ein, aber das kann nicht in allen
Fällen ernst genommen werden. Wenn sich der Eintrag später als unpraktisch
erweist, kann er per „Geschlechtseid“, und das heisst, in Eigenverantwortung
des betroffenen Menschen, noch mal geändert werden. Ein Stück Papier ist eben
nicht der reale Mensch. Zu dieser Unverbissenheit sollten wir zurückfinden. Sie
ist weniger barbarisch als eine Festlegung auf was auch immer bei der Geburt.
Und wir können im Sinne von „Aufklärung statt Barbarei“ auch weitere
Fortschritte initiieren. Eben zum Beispiel den Fortschritt, gar nichts
einzutragen. Der Staat ist dafür verantwortlich, dass alle neugeborenen Bürger
gute Entwicklungsbedingungen haben. Nicht verantwortlich ist er für das
Geschlecht der Menschen.*&lt;br /&gt;
Im Übrigen genügt es, die beiden Menschenbilder im Biologiebuch als das zu
bezeichnen, was sie sind: Zwei Eckpunkte in System „männlich/weiblich“. Und
dazu zu sagen, dass sich die Körper der meisten Menschen recht nahe an den
Eckpunkten befinden. Dass Einige mehr dazwischen liegen, je mehr, um so
seltener. Und dass das nichts über den Wert eines Menschen aussagt. Und das
konsequent zu vertreten.&lt;br /&gt;
Um etwas konkreter zu werden, will ich einen Textvorschlag (nicht optimal
ausformuliert) zur Diskussion stellen:&lt;br /&gt;
„Die Eintragung des Geschlechtes als männlich oder weiblich ist nur dann
zulässig, wenn gewährleistet ist, dass der neugeborene Bürger sich in
Fortpflanzung, Genitalien, Hormonstatus und morphologischem Erscheinungsbild im
Sinne des eingetragenen Geschlechtes entwickeln wird. Manipulationen am Körper
nicht zustimmungsfähiger Kinder zum Zwecke der Rechtfertigung eines
Geschlechtseintrages als männlich oder weiblich sind unzulässig und unter
Strafe zu stellen. Diese Bestimmung betrifft nicht medizinisch indizierte
Eingriffe, die eindeutig der Gesunderhaltung des Kindes dienen.“ Das ist
natürlich erst mal eine Weiterentwicklung des „preußischen Landrechtes“. Es
würde klar gesagt, worum es geht. Der Passus, dass ein Geschlecht eingetragen
wird, bliebe erhalten, bekäme aber die nötige Einschränkung. Es bleibe offen,
dass ein Geschlechtseintrag zum richtigen Zeitpunkt nachgeholt werden kann. Sie
lässt offen, dass dies in manchen Fällen auch der Sankt-Nimmerleins-Tag sein
kann. Sie verbietet überstürzte Maßnahmen im Sinne von „Geschlechtspolitischer
Notfall“. Eventuelle Irrtümer beim Eintrag könnten dann flexibler gehandhabt
werden. Bestehende Gesetze müssten nicht neu formuliert, sondern nur ergänzt
werden. Die Rehabilitation der vor Einführung dieser Ergänzung Geborenen hätte
eine Basis, weil auf den Grund für die Gesetzesergänzung hingewiesen werden
könnte. Es wäre klar, dass es nicht um irgendwelche Gendergeschichten
geht.&lt;br /&gt;
Und es wäre wohl kein geeignetes Spielzeug für die feuchten Zwitterträume
spätpubertärer Jungs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* vielleicht, wer weiss, könnte auch die Frau mit weiblichem Penis und
weiblichen Hoden, die unter unbeschreiblichen Qualen ihrem Geschlechtstrieb
frönte und mittels ihrer weiblichen Spermien Kinder in die Welt setzte, sich
auch damit zurechtfinden: Immerhin stünde nicht „männlich“ im Geburtsregister.
Das könnte die Qual doch erleichtern. Sie könnte sich dann anderen
Unerträglichkeiten des Seins zuwenden.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - seelenlos</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6090705</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:73c619f8a205e5619ec814943ca13990</guid>
    <pubDate>Thu, 03 Jan 2008 23:12:19 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;@ claudia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;danke für deinen ausführlichen kommentar. zwei dinge möchte ich kurz
aufgreifen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es geht um den esel und nicht um den sack. nicht umsonst ist die
medizinerzunft zuoberst in den &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/10/28/Forderungen-zwischengeschlechtlicher-intersexueller-Menschen&quot;&gt;
forderungen&lt;/a&gt; als erste angesprochen. diese leichenwandlerischen &amp;quot;prof. dr.
med. akademische karriereplaner&amp;quot; auf ihren scheinbar wackelsicheren lehrstühlen
zur rechenschaft ziehen zu können, sprich in der öffentlichen meinung und vor
gericht, klappte bisher leider selten. u.a. weil die gruppe der opfer, die
&amp;quot;intersexuellen&amp;quot;, im öffentlichen bewusstsein wenn überhaupt, nur minimale
beachtung findet. (auch gemessen an ihrem anteil an der gesamtbevölkerung, und
unter berücksichtigung der tatsache, dass &amp;quot;intersexuelle&amp;quot; aus verschiedenen
gründen in der öffentlichkeit bisher sehr bescheiden oder meist gleich ganz
stumm geblieben sind.) ein grund, warum &amp;quot;intersexuelle&amp;quot; in unserer gesellschaft
so &amp;quot;unsichtbar&amp;quot; sind, liegt wiederum darin, dass die entsprechenden wörter,
begriffe, symbole etc. inzwischen derart von anderen gruppen vereinnahmt sind,
dass z.b. der begriff &amp;quot;intersexuell&amp;quot; zwar da und dort im öffentlichen diskurs
tatsächlich präsent ist -- mitunter selten sind damit aber tatsächlich
&amp;quot;intersexuelle&amp;quot; gemeint. wie noch auf wikipedia die behandlung der stichworte
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Transgender_und_Intersexualit%C3%A4t&quot;&gt;transgender&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t#Intersexualit.C3.A4t_-_Begriffe_und_Syndrome&quot;&gt;
intersexualität&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zwitter&quot;&gt;zwitter&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hermaphroditismus&quot;&gt;hermaphrodit&lt;/a&gt; belegt, wo
u.a. &amp;quot;echte hermaphroditen&amp;quot; durchgehend unter transgender subsummiert werden,
während gleichzeitig konstant darauf beharrt wird: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Transgender_und_Intersexualit%C3%A4t#_note-Fussnote_Intersexualitaet&quot;&gt;
&amp;quot;Von der Intersexualität abzugrenzen ist der sehr seltene Hermaphroditismus
(„Zwittrigkeit“ oder auch „Doppelgeschlechtlichkeit“)&amp;quot;&lt;/a&gt;. augenfällig auch
der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Transgender_und_Intersexualit%C3%A4t#Bitte_ohne_.22intersexuell.22_und_auch_ohne_.22drittes_Geschlecht.22&quot;&gt;
&amp;quot;umgang&amp;quot; mit kritik&lt;/a&gt; dort. ebenfalls typisch: noch der mit diesem blog &amp;quot;neu&amp;quot;
propagierte begriff &amp;quot;zwischengeschlecht&amp;quot; wurde einmal mehr &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Transgender_und_Intersexualit%C3%A4t#Portalname:_alternative_Namen&quot;&gt;
prompt zu vereinnahmen versucht&lt;/a&gt; (&amp;quot;deutlich mehr für „Portal:Transgender und
Zwischengeschlecht“ erwärmen&amp;quot;). gäääähhhn ... diese permanente vereinnahmung
verurteilt meist auch zusammenarbeit von &amp;quot;intersexuellen&amp;quot; mit diesen gruppen
von vornherein zum scheitern -- trotz einiger gemeinsamkeiten vom hintergrund
her und betreffend der praktischen ziele ... das freut den esel. die forderung
alle aspekte dieser geschichte mit allen beteiligten aufzuarbeiten wohl eher
weniger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;geschlecht &amp;quot;zwitter&amp;quot; vs. gar kein geschlecht, ein beispiel für eine mögliche
gemeinsame debatte. so schön &amp;quot;kein geschlecht&amp;quot; auch klingt, für &amp;quot;intersexuelle&amp;quot;
liegt darin m.e. die gefahr, einmal mehr (und erst recht) in den köpfen der
menschen ausgeklammert zu werden, während andrerseits ein amtliches drittes
geschlecht &amp;quot;zwitter&amp;quot; sämtlichen anliegen &amp;quot;intersexueller&amp;quot; einen gewaltigen
schub verleihen würde (und gleichzeitig das binäre geschlechtermodell in frage
stellen). zudem, unter denen, die diese diskussion führen (und letztlich meist
&amp;quot;kein geschlecht&amp;quot; wollen), findet sich eine bequeme mehrheit für geschlecht
&amp;quot;zwitter&amp;quot; als teilschritt ...&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - claudia</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6033589</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:1233f93a03b38f97dd2754ca3d5c2297</guid>
    <pubDate>Tue, 25 Dec 2007 07:03:09 +0100</pubDate>
    <dc:creator>claudia</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;-„Man wird so viel Testosterone herstellen können um alle Homosexuellen zu
heilen (was auch immer man damals darunter verstand, aber eher keine
biologischen Hermaphroditen)“-&lt;br /&gt;
Die Versuche, Zwitter zu „heilen“, das heisst, zu „vereindeutigen“ fingen
früher an. Genitale Operationen können bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt
werden. Nur dass Chirurgie eben nicht alles ist. Deswegen waren die Ergebnisse
der Steroidhormonforschung ab den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, in den
30ern von Schering zu ersten pharmazeutischen Präparaten umgesetzt, den
Vereindeutigern hochwillkommen. Das Ganze mündete schliesslich eine erste
Systematisierung durch John Money, der empfahl, durch hormonelle Tests eine
Prognose der Entwickelbarkeit des Phänotyps zu erstellen und danach über
Vereindeutigung in männliche oder weibliche Richtung zu entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich wurden auch immer wieder mal Hypothesen über die
Hormongesteuertheit des Paarungsverhaltens aufgestellt, was ja bei
oberflächlicher Betrachtung nicht ganz fern liegt. Mit entsprechenden
Behandlungsversuchen. Nach dem Scheitern wird der Theorieschrott nun für Thesen
von der hormonellen Prägung weiblicher und männlicher Gehirne durch
steroidhormonelle Einflüsse in der fötalen Entwicklung“ verwertet. Und schon
verkünden die Helden des Skalpells, sie könnten heutzutage ein Baby
entsprechend seiner „Geschlechtsidentität“ operieren. (Radmayr/Innsbruck und
Schwöbel/Bern im Jahre 2005) So fungieren Zwitter als „wissenschaftliche
Müllschlucker“.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
-&amp;quot;Ich persönlich fand das Thema Hermaphroditen in Jugendzeiten prinzipiell
interessant, selten hatte ich auch mal Phantasien selber ein 50/50 Hermaphrodit
zu sein oder eine Frau. Warum? Damit ich mit einem Mann schlafen kann.&amp;quot;-&lt;br /&gt;
Phantasien über „Hermaphroditen“ scheinen viele Männer zu haben. Auch
Psychologen und Mediziner sind davor nicht gefeit. Seit es digitale
Bildbearbeitung gibt, wird das auch visualisiert. Und die Bilder zeigen, dass
die Phantasien nichts mit AGS, AIS, Reifensteinsyndrom, 17-beta-HSD- oder
5-alpha-Reduktasemangel zu tun haben. Kommt es daher, dass reale Abweichungen
von den im Biologiebuch dargestellten zwei Körpern nicht als Zwitter, sondern
als kranke, „entartete“ Männer und Frauen gesehen werden?&lt;br /&gt;
Oft scheinen Männer, wenn sie von realen Zwittern hören, diese Phantasiebilder
nicht aus dem Kopf zu bekommen. Unabhängig davon, mit welchem Verhaltensmuster
sie ausgestattet sind oder welches „Beuteschema“ ihr Paarungsverhalten
bestimmt. Das trägt natürlich Konfliktpotential in sich, weil die Vorstellungen
vom hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen lebenden „Intersex“ mit der Realität
nicht vereinbar sind.&lt;br /&gt;
Ich habe in der Jugend die Erfahrung gemacht, dass Menschen, und vor allem
männliche Menschen sich zurückzogen, wenn sie mal meinen nackten Körper sahen.
Man kannte das damals nur noch aus dem Lexikon, unter dem Stichwort
„Hermaphroditos“. (Aber der ist auch schon idealisiert dargestellt, zum
Beispiel mit einem grossen Penis, den es auch vor 2500 Jahren bei PAIS kaum
gegeben haben dürfte) Ich hatte den Eindruck, dass das Auftauchen einer
griechischen Sagengestalt Alpträume auslöste. Und zwar: je höher der
Bildungsgrad*, um so heftiger das Zurückweichen und/oder die Versuche, meinen
Körper wegzudiskutieren. Die Theorien müssen auch auf dieser Grundlage gesehen
werden, damit sie verständlich werden. Dass dabei Lehrstühle wackeln könnten,
sollte uns nicht abschrecken.&lt;br /&gt;
Jedenfalls werden wir die Tatsache, dass männliche Phantasien in einer
patriarchalen Gesellschaft beherrschenden Charakter gewinnen, kaum ignorieren
können. Das hat sich auch schon bei Sigmund Freud gezeigt...&lt;br /&gt;
Die Phantasien erinnern ein bisschen an die Phantasiegestalten, die sich
mitteleuropäische Bürohengste einst im „edlen Wilden“, z. B. in der Gestalt des
„Winnetou“ schufen.. Mit dem realen Leben im Apache-Reservat hat das auch nicht
viel zu tun.&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
-“...Viele AGS-Mädchen weisen trotz perfekter chirurgischer Korrektur des
äußeren Genitale und einer weiblich konformen Erziehung typisch männliche
Verhaltensweisen auf. Studien hierzu zeigten, dass dies besonders in der
Kindheit zu Phasen von Identitätsstörungen führen kann. Im Erwachsenenalter
besteht allerdings bei der Mehrzahl der Betroffenen Geschlechtsakzeptanz,
obwohl auch Fälle späterer Transsexualität berichtet werden...“-&lt;br /&gt;
Das Zitat stammt von der genitalchirurgisch tätigen Urologin Susanne
Krege.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.thieme-connect.com/ejournals/html/uro/doi/10.1055/s-2005-870031&quot; title=&quot;http://www.thieme-connect.com/ejournals/html/uro/doi/10.1055/s-2005-870031&quot;&gt;http://www.thieme-connect.com/ejour...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Krege-Version der Transsexualität erklären zu können, müsste man
Anamnesen der „AGS-Transsexuellen“ erkunden: traumatisierende OP-Erlebnisse in
der frühen Kindheit, die nie aufgearbeitet werden konnten, weil nach
medizinischem Dogma unbesprechbar. Auch über Probleme mit OP-Fehlern
konnten/können die Betroffenen mit niemand, schon gar nicht mit einem Arzt
reden, weil die Tatsache der Anpassungs-Maßnahmen an sich verschwiegen wird.
Man müsste die Misslingensquote bei genitalen Operationen an
Säuglingen/Kleinkindern feststellen. Und auch die psychischen Belastungen durch
eine streng an Rollenverhaltensmustern orientierte „Geschlechtserziehung“, die
„Normale“ kaum in dieser Gnadenlosigkeit erlebt haben wie „körperliche
Abweichler“.&lt;br /&gt;
Genau das passiert aber nicht, denn wer Probleme mit der Geschlechtszuordnung
hat, landet erst mal bei einem Psychiater/Psychologen. Der hat von AGS (oder
auch AIS usw.) keinen Ahnung. Er sieht der Patientin an, dass sie schon irgend
ein Hormonpräparat genommen haben muss. Ein Test des Geschlechtschromatins
ergibt „46,XX“, somit ist die Patientin eindeutig weiblich und die psychische
Störung steht schon fast fest. Damit hat man schon ein Indiz für
Transsexualismus und im weiteren Verlauf lernen die Probanden, wie sie sich
verhalten müssen, damit sie ein Gutachten für die Änderung der
Geschlechtskategorie erhalten. Das Prinzip des Transsexualismus hat sehr
entscheidend zur Festigung des Dogmas über die immer gut funktionierende
„Vereindeutigung“ von Zwittern beigetragen. Auch das Gerücht, „TS“ können
niemals bei körperlichen Abweichungen von der Geschlechtsnorm einher gehen,
wurde von der Psychiatrie/Sexologie verbreitet. Es wurde nicht genau so gesagt,
aber so, dass es leicht auf diese Weise interpretierbar ist.&lt;br /&gt;
Das ist nicht die Schuld von „echten“ Transsexuellen und schon gar nicht die
Schuld der betroffenen Zwitter. Ausser einigen karrieresüchtigen Theoretikern
nützt es niemandem, wenn wir ständig auf dem Sack herumhauen, um den Esel zu
schonen. Der Esel trägt den Titel Professor Dr. med..&lt;br /&gt;
Wir müssen die Theorien, Hypothesen und Dogmen hinterfragen, auch die
„modernen“ Thesen, wenn wir weiter kommen wollen.&lt;br /&gt;
Letztlich geht es um Lebensqualität. Die ist ein größeres Projekt als
zugewiesene Geschlechtskategorien, aber sie sind ein Teil davon. Wir können
diesen Teil bearbeiten. Ohne Dogmen, aber mit uns selber, mit unseren
Erfahrungen, die dafür mehr wert sind alle Theorien und Selbstdarstellungen
akademischer Karriereplaner. Ob in der Volkswirtschaft oder beim
„Geschlecht“.&lt;br /&gt;
Ein amtliches 3. Geschlecht könnte Kinder vor Festlegungseingriffen schützen.
Ich halte es aber für einen Notbehelf. Neukategorisierungen schaffen wieder
neue Grenzfälle. Wie würde man damit umgehen? Die Welt ginge nicht unter, wenn
man auf das eingetragene Geschlecht bei der Geburt ganz verzichten würde. Ob
jemand Vater oder Mutter wird, zeigt sich dann schon. Welchen Nutzen haben
staatliche Geschlechtskategorien vor diesem Ereignis?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;---&lt;br /&gt;
*nicht zu verwechseln „Intelligenz“&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - nella</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6025198</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:9bfbb3b5d04e5dbb7513684d3fec7995</guid>
    <pubDate>Mon, 24 Dec 2007 01:55:02 +0100</pubDate>
    <dc:creator>nella</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;@ kim a.k.a. anja:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ok, beleidigte leberwurst, ganz wie du willst: dies war &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/23/Keine-verletzenden-oder-beleidigenden-Kommentare-bitte&quot;&gt;dein
letzter verletzender kommentar auf diesem blog&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;du bist transsexuell, NICHT &amp;quot;intersexuell&amp;quot;.&lt;br /&gt;
dein körper ist gegengeschlechtlich, NICHT zwischengeschlechtlich.&lt;br /&gt;
das zwitter-symbol gehört uns zwischengeschlechtlichen, NICHT dir.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Kim</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6022456</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:5ef222bde0442274fca7a45cf638c277</guid>
    <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 16:44:54 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Kim</dc:creator>
    
    <description>Kommentar wegen verletzendem, beleidigendem oder nicht themenbezogenem Inhalt
verschoben nach &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&lt;/a&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - nella &amp; seelenlos</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6019611</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:5a451ab115b3ddbc411a51021c1210fb</guid>
    <pubDate>Sun, 23 Dec 2007 00:41:56 +0100</pubDate>
    <dc:creator>nella &amp; seelenlos</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;@ Lucie, Clara: Danke für eure Beiträge und dass ihr euch nicht provozieren
liesset. Herzlich willkommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;@ Kim a.k.a. Anja, Tina: Hört auf, auf diesem Blog zwischengeschlechtliche
Menschen zu verletzen und zu beleidigen! Und wenn ihr über nichts anderes als
Transsexualität reden könnt, dann tut das woanders!&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Clara</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c6015600</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:a8701ab77cff6b9ef2787ffb0af17fd6</guid>
    <pubDate>Sat, 22 Dec 2007 00:31:57 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Clara</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Sehr gute Ausarbeitung (Respekt!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint so zu sein, dass sich einige Menschen persönlich auf den Schlips
getreten fühlen, wenn sie hier damit konfrontiert werden, dass Gruppen von
Menschen die Zwischengeschlechtlichen für eigene Zwecke benutzt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir uns die Geschichte vornehmen, so wird das wirklich so gewesen
sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein echter Grund also, damit aufzuhören und zu akzeptieren, dass es Zwitter
gibt und wir über uns selbst bestimmen wollen und auch keine
Instrumentalisierung mehr dulden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn nun also wir Zwischengeschlechtlichen aufstehen und sagen, was wir
wollen und was nicht, dann ist das eine kleine Revolution und für mich
wunderbar.&lt;br /&gt;
Grüße von Clara&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: Das Zwitter-Zeichen für Zwischengeschlechtliche!&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - nella &amp; seelenlos</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5997081</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:2adbc2ff32770d034058025e4a448040</guid>
    <pubDate>Tue, 18 Dec 2007 00:04:45 +0100</pubDate>
    <dc:creator>nella &amp; seelenlos</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Hallo Fg68at&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ich bin positiv überrascht
darüber, dass unsere Kritik wahrgenommen und konstruktiv diskutiert wird. Dies
war eines der Anliegen unseres Artikels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe auch deinen Hinweis auf konstruktive Mitarbeit bei Wikipedia
vernommen. Leider fehlt mir im Moment zum Beispiel für die Betreuung eines
Portals &amp;quot;Intersexualität&amp;quot; vorne und hinten die Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerne möchte ich zu einigen Punkten aus deinem Kommentar Stellung nehmen, in
der Hoffnung auf einen weiteren kritischen Dialog.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Und auch die Kategorie:Intersexualität ist keine Unterkategorie von
Transgender, sondern steht in der Kategorie:Geschlecht daneben.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier hast du natürlich recht. Technisch kann man nicht von einer
Unterkategorie sprechen (im Gegensatz zum Open Directory). Jedoch ist es so,
dass durch die Mitnennung von &amp;quot;Intersexualität&amp;quot; (wie in den meisten anderen
Fällen auch) nach Transgender oder Transsexualität dieser Eindruck entsteht und
evoziert wird, dass wir irgendwas gemeinsam haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Das Wort Hermaphrotismus gab es schon und es wird auch in anderen Bereichen
sinnverwandt verwendet. Wenn man die Idee hat man ist ein weiblicher Geist im
männlichen Körper, dann ist es naheliegend es zu verwenden.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bin ich eben anderer Ansicht. 'Hermaphroditismus' bedeutet
biologisch/körperlich zweigeschlechtlich zu sein. Es ist nahe liegend, wie
bereits dargelegt, dass diese Analogie vor allem deshalb gemacht wurde, um
Homosexualität als natürlich und angeboren zu definieren. Wenn man bei einer
weiblichen Psyche im männlichen Körper von 'Hermaphroditismus' spricht, dann
vermischt man eine sexuelle Veranlagung mit einer biologischen Tatsache, die
sich in uneindeutigen/zwittrigen Geschlechtsorganen ausdrückt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Heteronomativität gilt auch für euch. Komlett eindeutig Mann oder Frau
sein, körperlich wie geistig der Schablone zu entsprechen, das
gegenüberliegende Geschlecht begehren, verliebt, verlobt, verheiratet, Kinder.
Ohne ein bißchen Wissen und Beeinflussung aus dem &amp;quot;Gender&amp;quot;-Komplex sehe ich es
schwer, dass am Standesamt eindrittes Geschlecht anerkannt wird, so wie es
einige wollen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die grosse Mehrzahl von zwischengeschlechtlichen Menschen gilt der Kampf
nicht den Geschlechterrollen an sich, sondern für eine Selbstbestimmung durch
die Betroffenen, in welchem Geschlecht man leben will (d.h. Mann, Frau oder für
einige Zwitter), und gegen die Zwangszuweisung im Kindesalter. Für die
Anerkennung eines dritten Geschlechtes am Standesamt braucht es keine &amp;quot;Hilfe
aus dem Gender-Komplex&amp;quot;, sondern lediglich eine Anerkennung der
offensichtlichen biologischen Tatsachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Ich persönlich fand das Thema Hermaphroditen in Jugendzeiten prinzipiell
interessant, selten hatte ich auch mal Phantasien selber ein 50/50 Hermaphrodit
zu sein oder eine Frau. Warum? Damit ich mit einem Mann schlafen kann.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant. Das bestätigt zu 100% unsere Analyse von Ulrichs &amp;amp;
Nachfolger bis zu den heutigen Transsexuellen: um eure von einer verklemmten
Gesellschaft als &amp;quot;abartig/kriminell&amp;quot; geächtete sexuelle Neigung auszuleben (in
deinem Fall &amp;quot;mit einem Mann schlafen&amp;quot;), braucht ihr die Legitimation,
&amp;quot;Hermaphrodit&amp;quot; zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Welches meinst du jetzt eigentlich mit &amp;quot;unserem Symbol&amp;quot;? Das Merkur-Zeichen
oder das kombinierte Mars-Venus-Symbol? Sorry, dass ich so blöd frage. Naja,
ich schätz mal Merkur. Ja, das soll man euch lassen, gibt anderes. Entwerten
klingt sehr hart.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na, welches wohl ... Dasjenige, das bei unseren Postings auf indymedia und
zwischengeschlecht.info &amp;quot;Die Rede von der psychischen Intersexualität&amp;quot;
abgebildet ist. Für uns ist hart, dass wir als Transen betrachtet werden, wenn
wir unser eigenes Zeichen benützen, und dass alle Welt denkt, &amp;quot;Intersexualität&amp;quot;
sei eine besondere sexuelle Veranlagung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beste Grüsse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nella &amp;amp; Seelenlos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Nochmals sorry wegen den Links. Falls du sie noch hast, mail sie uns
bitte, damit wir das gerade biegen können.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Kim</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5993884</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:887cf38bdbae7e04a1b74b07ab0f4a82</guid>
    <pubDate>Mon, 17 Dec 2007 12:29:47 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Kim</dc:creator>
    
    <description>Kommentar wegen verletzendem, beleidigendem oder nicht themenbezogenem Inhalt
verschoben nach &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&lt;/a&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Lucie</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5993074</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:1c3104e9eeecb71ea286447fbe3b463e</guid>
    <pubDate>Mon, 17 Dec 2007 07:44:40 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Lucie</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Der Beitrag von Tina tut weh, zeigt jedoch die Problematik genau auf: Auf
der einen Seite werden körperliche Veränderungen herbei gewünscht und werden
mit allen Mitteln erkämpft, auf der anderen Seite kämpfen wir
zwischengeschlechtlichen Menschen für die körperliche Unversehrtheit. Uns
könnte der Kampf um Würde und Selbstbestimmung verbinden. Aber...&lt;br /&gt;
Claudia Langs Buch als Schwachsinn zu bezeichnen zeugt allerdings von
provokanter Streitsucht. Und von einem Niveau, auf das ich mich als
Zwischengeschlechtlicher nicht herunter begeben werde. Mit Beiträgen, die dem
von Tina ähneln, erstickt man jede Annäherung. Und wenn nichts mehr hilft, wird
auch noch die Praktik der Nazis beschwörend herbei zitiert. Tina, du hast den
Knall nicht gehört: Zwitter wurden auch im 1000jährigem Reich vernichtet... Da
hat keine Gruppe ein Exklusivrecht drauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also : gehe jeder seiner Wege und setzte seinen Kampf fort. Einen weiteren
Kontrollverlust wird kein denkender traumatisierter zwischengeschlechtlicher
Mensch zulassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und was diesen Blog angeht: Respekt!&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - Tina</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5990059</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:bfac8714dfbde4a593f34f5960ccfb0f</guid>
    <pubDate>Sun, 16 Dec 2007 18:06:11 +0100</pubDate>
    <dc:creator>Tina</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;Kommentar wegen verletzendem, beleidigendem oder nicht themenbezogenem
Inhalt verschoben nach &lt;a href=&quot;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/24/Archiv-verletzender-beleidigender-oder-nicht-themenbezogener-Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - seelenlos</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5984866</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:2d457bf7950372b25ff86409da7d3134</guid>
    <pubDate>Sat, 15 Dec 2007 17:20:22 +0100</pubDate>
    <dc:creator>seelenlos</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;@ Fg68at und ParaDox&lt;br /&gt;
danke für eure reaktionen, ausführliche antwort folgt.&lt;br /&gt;
die kaputten links in Fg68at's kommentar sind leider unsere schuld. nella hatte
den kommentar aus versehen gelöscht (zusammen mit einer ganzen ladung spam).
zwar konnte er zum glück aus dem cache wieder rekonstruiert werden, aber nicht
die kompletten links (und auch nicht seine emailadresse). nella hat Fg68at
schon über wikipedia dazu angemailt. nochmals sorry.&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
    
    <item>
    <title>Die Rede von der &quot;psychischen Intersexualität&quot; - ParaDox</title>
    <link>http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2007/12/11/Die-Rede-von-der-psychischen-Intersexualitat#c5984780</link>
    <guid isPermaLink="false">urn:md5:1c19a1d8c3a910f161b6c67ca859cdcd</guid>
    <pubDate>Sat, 15 Dec 2007 16:49:47 +0100</pubDate>
    <dc:creator>ParaDox</dc:creator>
    
    <description>&lt;p&gt;» Heute ist es soweit, dass z.B. auf Wikipedia oder im google open directory
Hermaphroditismus bzw. “Intersexualität” frech als UNTERABTEILUNG von
Transgender/Transsexualität rubrifiziert wird!&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Portal:Transgender_und_Intersexualität&lt;br /&gt;
«&lt;br /&gt;
Diskussion dazu:&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Portal_Diskussion:Transgender_und_Intersexualität#Kritik_am_Portal_in_blog.zwischengeschlecht.info_am_10.12.07&lt;br /&gt;

MfG – ParaDox&lt;/p&gt;</description>
  </item>
      
</channel>
</rss>