Der am diesjährigen Treffen in Bad Orb bekannt gewordene Fall löste unter Zwischengeschlechtlichen tiefste Betroffenheit aus (Diskussion im nichtöffentlichen Bereich des IS-Menschen Forums). Von dem Kind war noch nicht einmal eine genaue Diagnose bekannt, und trotzdem wurde es von gewissenlosen Medizinern kurzerhand präventiv verstümmelt. Einmal mehr wurden die Eltern von den Medizinern mit den üblichen Fehlinformationen zur Einwilligung genötigt -- obwohl sie dies nach deutschem Gesetz gar nicht dürften!

(Ok, verglichen mit Nella, die 1965 im Alter von 2 1/2 Monaten kastriert wurde, erfolgte heuer der Eingriff immerhin erst "etwas später" -- welch ein Fortschritt :-( )

Leider trotz allem auch heute noch kein Einzelfall: Erst gestern propagierte der Mediziner Dr. Frank vom Dorp vom Universitätsklinikum Essen im WDR öffentlich genitale Zwangsoperationen an Babies! Vom Dorp hat nach eigenen Angaben "im Schnitt drei bis vier geschlechtsangleichende Operationen im Monat" auf dem Gewissen. (Sein Chef am Universitätsklinikum Essen ist übrigens kein Geringerer als Prof. Dr. "Facharzt für Aktenverlust" Herbert Rübben, der bekanntlich u.a. Christianes Akten "verlor".)

Alles in allem bekommt mensch den Eindruck, als wollten gefühllose Zwangsoperateure, wenn sie das Rad der Zeit schon nicht aufhalten können, wenigstens auf Teufel komm raus noch soviele Babies wie irgendwie möglich verstümmeln ...