IOC IAAF: Intersex - Guilty by Suspicion>>> Gelungener Artikel von Bettina Enzenhofer über die Geschichte der Geschlechtstests im Sport in "an.schläge, das feministische Magazin" aus Österreich, dessen Thema der Februarausgabe die Olympischen Spiele waren. Zwar sind einige Punkte etwas gar sehr durch die "Genderbrille" betrachtet, aber:

Der Artikel bringt Klartext über die die willkürlichen und unfairen Ausschlüsse der zwischengeschlechtlichen (bzw. als solche verdächtigten) Sportlerinnen María José Martínez-Patiño, Santhi Soundarajan und Mokgadi Caster Semenya durch die internationalen Sportverbände IOC und IAAF. Kurz und bündig werden die verschiedenen Stadien der "Geschlechterprüfungen" rekapituliert, wobei Bettina Enzenhofer auch nicht entgeht, dass der angebliche "Verzicht" auf durchgehende "optische Prüfungen" bei weiblichen Athletinnen insofern eine Schummelei ist, als diese inzwischen einfach bei der Urinabgabe bei den obligatorischen Dopingtests "integriert" wurden.

Klartext gibt's auch zum aktuellen, anlässlich des Medizyner-"Symposiums" Ende Januar 2010 kommunizierten Ansinnen von IOC, IAAF und FIFA, zwischengeschlechtliche und als solche verdächtigte Sportlerinnen neu durch obligatorische, willkürliche und intransparente "Fall-zu-Fall"-Untersuchungen durch pathologisierende MedizynerInnen prinzipiell auszuschliessen, sofern die gesunden Sportlerinnen nicht "einwilligen", sich nicht operativ und/oder hormonell zwangsbehandeln lassen – ein Ansinnen, dass auch Bettina Enzenhofer als "empörend" einstuft. Danke!

>>> http://www.anschlaege.at/2010/feb10/46xx46xy.htm