"EuroDSD"-Chef Olaf Hiort: "Intersexuelle" nur ein Bruchteil aller kosmetischen Genitaloperationen in Kinderkliniken
By seelenlos on Monday 12 July 2010, 03:16 - Die Mediziner - Permalink
Wie
oft chirurgische Genitalverstümmelungen in deutschen Kinderkliniken
durchgeführt werden, gehört zu den bestgehütetsten
Medizynergeheimnissen.
Organisationen überlebender Zwitter rechnen mit kosmetischen Genitaloperationen in Kinderspitälern an über jedem 1000. Kind bzw. mit gegen 100'000 Opfern von meist mehrfachen, medizinisch nicht notwendigen, nicht-eingewilligten GenitalOPs allein in der Bundesrepublik.

>>>
BMBF-Studie mit 434 Proband_innen (2009)
Wie die Medizyner (siehe Abbildung oben) selber zugeben, werden HEUTE NOCH
Kinder mit "auffälligen" Geschlechtsmerkmalen durchscnittlich gleich mehrfach
zwangsoperiert. Auf den erste, gerne als "einzeitig" verkauften Eingriff im
Kleinkindesalter folgen später mit unschöner Regelmässigkeit "Nachbesserungen".
Bereits Säuglinge werden HEUTE NOCH unverändert zu fast 60% genital
zwangsoperiert. Ältere Kinder sowie Jugendliche und Erwachsene sind dann zu
87%-91% (!!!) genital zwangsoperiert, von den Erwachsenen mehr als die Hälfte
der Zwangsoperierten mehrfach, davon wiederum die Hälfte mindestens
dreifach!
Oberhalb von >2 wird wohlweislich nicht mehr weiter aufgeschlüsselt: Oft muss nämlich mehr als ein Dutzend Mal "nachgebessert" werden, Selbsthilfegruppen berichten von Überlebenden, die als Kind 16 Zwangsoperationen durchmachen mussten!
Zwitterorganisationen gehen deshalb aus von fünf chirurgischen Genitalverstümmelungen JEDEN TAG in den USA, einer Verstümmelung JEDEN TAG in Deutschland und JE einer Verstümmelung JEDE WOCHE in Österreich und in der Schweiz.
Die
Zwangsoperateure
ihrerseits nennen ziemlich verschiedene Zahlen – je nach
Bedarf:
• Wo die Medizyner für kosmetische GenitalOPs neue "PatientInnen" suchen, trifft's laut Lehrbuch jedes 1000. Neugeborene. Entsprechend werden Zahlen genannt von "80'000 bis 120'000 Intersexuellen" in Deutschland.
• Bei kritischen Fragen zu den Folgen der Genitalverstümmelungen sind's andrerseits plötzlich nur noch 1:5000–1:10'000 "schwere Fälle" bzw. "8.000 bis 10.000 Intersexuelle" in Deutschland; diese Zahlen gab auch die Bundesregierung zu Protokoll, unter Berufung auf die Zwangsoperateure & Co. des bundesfinanzierten "Netzwerk Intersexualität/DSD" (heute "EuroDSD").
Auch in einem ZDF-Interview vom 4.11.09
bei "Abenteuer Forschung" gab folgerichtig >>>
"EuroDSD"-Chef
Olaf Hiort zu Protokoll:
[...] Leichtere Fehlbildungen des Genitale sind relativ häufig, da mit dem Überleben des Menschen vereinbar. Hierzu gehört zum Beispiel die Hypospadie, eine Fehlöffnung der Harnröhre beim Jungen. Eine schwerwiegendere Abweichung der Geschlechtsentwicklung ist seltener und kommt wahrscheinlich auf etwa 1:5000 bis 1:10.000 Geburten vor. [...]"
Welche Zahlen genau unter "relativ häufig" für die "Leichtere[n] Fehlbildungen" zu verstehen sind, darüber schwiegt sich Prof. Dr. Hiort vornehm aus ...
Englischsprachige Urologen gehen allein für das von Hiort angegebene "Beispiel [...] Hypospadie" aus von Raten von "1:300", vgl. u.a. C. A. Sheldon und J. W. Duckett, Pediatric Clinics of North America, 34(5), S. 1559-72, oder Laurence S. Baskin und M. B. Ebbers, Journal of Pediatric Surgery 41(3), S. 463-67 (zitiert nach: Katrina Karkazis: "Fixing Sex", 2008, S. 143f).
Das aktuelle Medizynerhandbuch von 2008, "Kinderchirurgie. Basiswissen und Praxis", Hrsg. v. Martina Heinrich und Kathrin Schäfer, nennt für "Hypospadie" gar die lukrative Zahl von "zwischen 4,7 und 8 auf 1000 männliche Lebendgeburten" (S. 192) – d.h. von 1:212 bis 1:125 ...
Wie eine aktuelle Recherche in Baden-Württemberg einmal mehr bestätigt, werden noch 2010 auch bei den so genannten "Leichtere[n] Fehlbildungen" unverändert systematisch kosmetische GenitalOPs verordnet – an Kleinkindern, ohne medizinische Notwendigkeit, genau gleich wie bei den so genannten "schwerwiegendere[n] Abweichungen", und trotz erschreckender Komplikations- und "Nachbesserungs-OP"-Raten.
Bei den von den untersuchten Kinderkliniken öffentlich angepriesenen kosmetischen Genitaloperationen fand sich u.a. genau die von Olaf Hiort als stellvertretendes Beispiel erwähnte Diagnose "Hypospadie".
Dass "EuroDSD"-Chef Olaf Hiort selbst öffentlich zu Protokoll gibt, dass diese "leichteren" Verstümmelungen "relativ häufig" vorkommen, und die "schweren Fälle" dann noch dazu zu addieren sind, bestätigt einmal mehr:
Die häufig genannte Zahl von 1:2000 Opfern von kosmetischen
Genitaloperationen an Kindern ist eher noch tief gegriffen und schliesst nicht
alle Genitalverstümmelungen ein, realistischer ist wohl mehr als
1:1000.
(Zum Beispiel die Intersex Society of North America ISNA geht davon aus, dass auf 1000 Geburten 1-2 Kinder kosmetisch genitaloperiert werden.)
Auch die Raten von 1 Verstümmelung JEDEN TAG in Deutschland, plus JE 1 Verstümmelung JEDE WOCHE in Österreich und in der Schweiz sind damit wohl eher zu niedrig angesetzt.
Und Kinderverstümmler-Chef Olaf Hiort fühlt sich sicher genug, das verklausuliert einmal mehr öffentlich herauszuposaunen.
Will's offiziell ja nach wie vor niemand gemerkt haben.
Wie lange noch?!
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Olaf Hiort: "Genitalverstümmelung der übliche Weg - wegen den Eltern"
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Olaf Hiort: "Erwachsene Betroffene haben kein Recht zu kritisieren"
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Olaf Hiort: "Genitalverstümmelungen durchaus im Interesse der
Betroffenen"
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Olaf Hiort: "Keine Qualitätskontrollen bei Genitalverstümmelungen"
Genitalabschneider, wir kriegen euch! Zwangsoperateure, passt bloss auf!
Siehe auch:
- alle Posts zu Olaf Hiort
-
Genitalverstümmler und Zwangsoperateure in
Baden-Württemberg
-
USA: Seriengenitalverstümmler Prof. Dr. Dix Phillip Poppas von Ethikerinnen
geoutet
-
"Verunsicherung und Ängste": Kommentare zur Kritik am "Netzwerk
Intersexualität" / "Euro-DSD"
- Zwangsoperationen
an Zwittern: Wer sind die Täter? Was soll mit ihnen
geschehen?
-
Zwangsoperationen an Zwittern: Wie können die Täter gestoppt
werden?
- Anliegen
an den Deutschen Ethikrat 23.6.10
-
Zwitter-Vereinnahmung im Bundestag: Business as usual (II)
-
Kinderkliniken: € 8175,12 Reingewinn pro Genitalverstümmelung
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Komplizen der Zwangsoperateure inszenieren sich als
"Zwitter-Schützer"
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Zwangsoperationen an Zwittern: Bundesregierung beugt Grundgesetz Art. 2
(Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit)
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Weltweit größte Zwitter-Studie straft Bundesregierung Lügen!
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Kosmetische Genitaloperationen an Kindern: Gesetzgeber gefordert









