Es ist die zur Zeit wohl erfolgreichste Propaganda-Lüge der SeriengenitalverstümmlerInnen: "Ja, früher mag es vielleicht schlimm gewesen sein – aber heute ist längst alles gaaanz anders."

Seit Jahr und Tag verkünden die ZwangsoperateurInnen & Co. dieses Märchen einstimmig stets aufs neue – und die Medien und PolitikerInnen usw. (auch so genannt "kritische") plappern es bis heute jedes Mal unhinterfragt bis sichtlich erleichtert nach, siehe aktuell z.B. >>> Ethikrat Infobrief 02/10 (PDF --> S. 7):

Kritisch betrachtete Richter-Appelt die früheren Behandlungsmaßstäbe, die besonders durch den amerikanischen Psychologen John Money in den 1950er-Jahren geprägt worden waren.

(Hertha Richter-Appelt ist hauptberuflich Professorin am GenitalabschneiderInnen- "Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)". Beim Ethikrat trat sie auf als Vertreterin des "Netzwerk DSD/Intersexualität" der ZwangsoperateurInnen.)

Fazit: Und wenn sie nicht gestorben sind, so operieren / vertuschen sie noch heute ...

 
Tatsache ist:
Es gibt keinerlei Beweise, welche diese Lieblingsthese der in die öffentliche Kritik geratenen SerienverstümmlerInnen von der "heute ganz anderen Behandlung" belegen – im Gegenteil:

58% aller Kinder von 0-3 Jahren sind zwangsoperiert. 87% aller Kinder von 4-12 Jahren sind zwangsoperiert. 91% aller Jugendlichen sind zwangsoperiert. 90% aller Erwachsenen sind zwangsoperiert. (BMBF-Studie mit 434 Proband_innen, 2009)
>>>
Präsentation BMBF-Studie mit 434 Proband_innen (2009)

 
Noch die (frisierten) eigenen Studien der GenitalabschneiderInnen & Co. bestätigen selbst (PDF 2.3 Mb -> S. 3 "Beschreibung des Samples"):

  • HEUTE NOCH sind mehr als die Hälfte aller "Intersexuellen" Kinder bis 3 Jahre genitalverstümmelt, jedes 5. Kleinkind gar mehrfach.

  • Von den über 4-jährigen Zwittern sind durchgehend mindestens 87% verstümmelt.

  • Über ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen sind mehrfach verstümmelt.

  • Bei den Erwachsenen sind es gar fast die Hälfte.
     

Nach wie vor wird allein in Deutschlands Kinderkliniken JEDEN TAG mindestens 1 wehrloses Kind irreversibel chirurgisch genitalverstümmelt.

Sowie in Österreich und in der Schweiz JEDE WOCHE zusätzlich JE 1 weiteres.
 

Trotzdem behaupten die VerstümmlerInnen & Co. nicht nur vom "Netzwerk Intersexualität/DSD" bzw. "EuroD$D" mittlerweile einfach frech, heutzutage würden sie angeblich schon lange "keine Zwangsoperationen mehr" durchführen, das "alte Behandlungsparadigma nach John Money" wäre längst Vergangenheit, und sie würden auch "keine Zwangskastrationen mehr" praktizieren.

Gleichzeitig lehnen dieselben MedizynerInnen weiterhin nur schon ein Moratorium für kosmetische Genitaloperationen vor kategorisch ab, ebenso jegliches Monitoring.

Ja, laut den SeriengenitalverstümmlerInnen sollen angeblich noch nicht einmal exakte Zahlen darüber existieren, wie oft solche GenitalOPs in den Kinderkliniken stattfinden.

Alles aus ziemlich durchsichtigen Gründen.

Und in der Gewissheit, dass sie als TäterInnen kaum je für ihre Jahrzehnte andauernden medizinischen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Weil von den verantwortlichen PolitikerInnen, EthikerInnen usw. nach wie vor offiziell niemand etwas gemerkt haben will.

Wie lange noch?!

GenitalabschneiderInnen, wir kriegen euch! ZwangsoperateurInnen, passt bloss auf!

Gonade um Gonade, Lustorgan um Lustorgan!

Siehe auch:
- Genitalverstümmelung an Zwittern: Wer sind die Täter? Was soll mit ihnen geschehen?
- Intersex-Genitalverstümmelungen: Eine Genealogie
- Weltweit größte Zwitter-Studie straft Bundesregierung Lügen! 
- Die grosse "Intersex"-Statistik-Lüge
- Zwangsoperationen an Zwittern: Bundesregierung beugt Grundgesetz Art. 2 (Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit) 
- Krebslüge und Zwangskastrationen an Zwittern
- Kinderkliniken: € 8175,12 Reingewinn pro Genitalverstümmelung
- "EuroDSD"-Chef Olaf Hiort: "Intersexuelle" nur ein Bruchteil aller chirurgischen Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken
- Veranstaltung des Ethikrates in Berlin 23.6.10
- "Ethik als Feigenblatt?" - Zwischengeschlecht.org zum "Forum Bioethik" 23.6.10
- Anliegen an den Deutschen Ethikrat 23.6.10