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Protest zur APE-AGPD 2010, Augsburg 5.11.10

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So hatten es sich die EndokrinologInnen wohl nicht ganz vorgestellt: Gleich beim Eingang zu ihrem diesjährigen Städteausflug, ähm, zu ihrer Jahrestagung "APE-AGPD 2010" in Augsburg hatten sich unter bewegtem Herbsthimmel Mitglieder und Sympathisant_innen der Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org postiert, bewaffnet mit Flugblättern und flankiert von farbigen Plakaten und Transparenten. Fettes Dankeschön an alle, die kamen!

Die Stimmung war prächtig und die Flugblätter fanden reissenden Absatz (wir mussten zwischendurch gar notfallmässig welche nachdrucken), und natürlich überreichten wir auch wieder einen Offenen Brief, in dem wir Menschenrechtsverletzungen der APE und ihrer "AG DSD" auflisteten und sie um Besserung ersuchten. Viele TagungsteilnehmerInnen waren offensichtlich schon vorinformiert über unser Anliegen, mehrere stimmten uns sogar offen zu. Der Protest verlief wie gewohnt und angekündigt friedlich.

Für die heutige Mahnwache in Heidelberg stehen die Zeichen hingegen auf Sturm: Die Verantwortlichen zeigten wenig Verständnis dafür, dass wir dort anlässlich der "11th EMBL/EMBO Science and Society Conference: The Difference between the Sexes – From Biology to Behaviour" der zahllosen Menschen gedenken wollen, die als Versuchskaninchen für die Geschlechterforschung Opfer medizynischer Verbrechen wurden.

Obwohl die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org die friedliche Mahnwache beim Bürgeramt der Stadt Heidelberg ordnungsgemäss anmeldete, will EMBL-Administrativdirektor Ralph Martens diese auf keinen Fall dulden und drohte uns bei Durchführung mit der Polizei ...

EMBL-Programmleiter Halldór Stefánsson, an den Herr Martens Zwischengeschlecht.org in der Folge verwies, will zwar auch keine Mahnwache, reagierte aber immerhin weniger martialisch.

Schaun wer mal ...

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