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>>> Nachtrag 

Kann ein Zwitter Sünde sein?

Heute und morgen wird auf Radio DRS2 jeweils morgens um 9:06-09:35h und abends um 18:30-19:00h die preisgekrönte 2-teilige Sendung von Katharina Bochsler über "Intersexualität" wiederholt (der vor allem empfehlenswerte 2. Teil folgt morgen 7.12. zu denselben Zeiten, die Sendung kann auch jederzeit >>> online nachgehört und/oder heruntergeladen werden).

Heute abend 6.12. wird zudem auf WDR im "Wissenschaftsmagazin Quarks & Co" von 21:00-21:45h ein Beitrag über "Transsexualität" ausgestrahlt, laut [ursprünglicher] >>> Vorschau ist darin abschliessend auch ein Clip mit dem Titel "Intersexualität: Weder Frau noch Mann?" enthalten, angekündigt wie folgt:

"Ist es ein Mädchen oder ein Junge? Das ist die erste Frage, die sich Eltern nach der Geburt ihres Kindes stellen. Meistens ist sie leicht zu beantworten, dabei ist das keine Selbstverständlichkeit; schon kleinste Abweichungen im Chromosomensatz lassen die Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen."

Ob dabei auch Konstruktives und Relevantes (z.B. Menschenrechte im Allgemeinen und Recht auf körperliche Unversehrtheit im Besonderen) enthalten sein wird oder nur "gestörtes Medizyner-Blabla", wird sich zeigen ... Auch dieser Clip sollte (wie ebenfalls der Rest der Sendung) nach erfolgter Ausstrahlung für einige Zeit >>> online verfügbar sein.

Nachtrag: In der Sendungsübersicht ist der "Intersex"-Beitrag inzwischen nicht mehr aufgeführt, sondern nur noch >>> separat erhältlich hier (inkl. Transkript). Der Kurzbeitrag ist nicht besonders seriös recherchiert, wichtiger scheinen "Quarks & Co" eh animierte Grafiken von fragwürdiger Aussagekraft. Relativ bemerkenswert dagegen die Schlusssätze (abgesehen von der "obligaten" Reduzierung der Problematik auf die "Richtigkeit" der "Geschlechtswahl" unter Auslassung der Folgen der Operationen an sich inkl. Verlust des sexuellen Empfindens, Narben, Schmerzen etc.):

"Werden Kinder mit Merkmalen beider Geschlechter geboren, finden auch heute noch unmittelbar nach der Geburt Operationen an ihnen statt. Die Mediziner richten sich dabei häufig nur nach dem ersten Augenschein und liegen daher meist falsch. Die betroffenen Kinder leiden ihr ganzes Leben unter dieser Fehlentscheidung."

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