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"... um eine Stigmatisierung zu vermeiden. Medizinisch notwendig sei dies aber in aller Regel nicht."

Ein weiterer "Blick über den eigenen Tellerrand hinaus":

12 Finger und 14 Zehen hat die kleine Le Yati Min (…). Die anatomische Besonderheit sei für ihre Tochter bisher kein Nachteil gewesen, sagt Phyo Min Min Soe. Im Gegenteil: Das 16-monatige Mädchen habe einen viel festeren Griff als andere Kinder im gleichen Alter. (…) Das Phänomen nennt sich Polydaktylie und tritt bei etwa einer von 500 Geburten auf. In westlichen Ländern lassen nach Angaben des amerikanischen Chirurgen Craig Camasta viele Eltern die zusätzlichen Finger oder Zehen ihrer Kinder entfernen, um eine Stigmatisierung zu vermeiden. Medizinisch notwendig sei dies aber in aller Regel nicht.

Meine 2 Cent: Wer hätte sowas gedacht: Überforderte Eltern, die ihre unschuldigen Kinder zwischen den Beinen verstümmeln lassen, und die ihnen dabei gern behilflichen Medizyner schrecken auch anderswo vor medizinisch nicht notwendigen "Korrekturen" selten zurück - Hauptsache, das bewegliche Eigentum sieht möglichst "unauffällig" aus und niemand stellt dumme Fragen. Da fühlt mensch sich als "Stino" doch schon gleich wieder besser ...

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Chirurgische "Genitalkorrekturen" an Kindern: Typische Diagnosen und Eingriffe