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Die französischsprachige Intersex-Sendung >>> "Un corps, deux sexes" (Online Video) wurde von vielen gelobt. Was besonders Aufsehen erregte: Nicht nur nahmen darin Betroffene klar Stellung gegen kosmetische Genitaloperationen an Kindern (darunter Daniela "Nella" Truffer und Vincent Guillot) und es gab Ausschnitte vom Protest gegen den Europäischen KinderurologInnenkongress "ESPU 2012", sondern es äusserten sich auch mehrere MedizinerInnen mit bisher kaum gehörter Deutlichkeit. Danke!!!

Als erstes Beispiel dokumentiert dieser Blog nachfolgend ein auf Deutsch übersetztes Transkript von Nella mit den Aussagen der Genfer Kindergynäkologin Dr. Michal Yaron:

Michal Yaron (Gynécologie pédiatrique, HUG): "Gewisse Missbildungen stellen eine Gefahr dar, eine Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit, aber es handelt sich wirklich um die Minderheit der Fälle. Die meisten brauchen keine Operationen, man operiert, weil man denkt, dass es eine rasche Lösung ist und danach wird alles psychologisch gut gehen, wenn einmal die Genitalien einem Geschlecht entsprechen, welches immer man dem Individuum auch zugewiesen hat. Dies ist jedoch nachweislich nicht der Fall. Die durch die Kinderchirurgen durchgeführten Operationen führen nicht zu einer Betreuung nach der Pubertät. Deshalb haben diese Individuen, die als Kinder operiert wurden, später Probleme, die sich niemand hätte vorstellen können. Als Gynäkologin sehe ich Patientinnen mit einer Verengung der Vaginalöffnung, ich sehe Patientinnen, deren Empfindungen beeinträchtigt sind, weil die Operation Gewebe betrifft, das sexuell sensibel ist, wie auch die Nerven, die es umgeben, und man stellt eine Verminderung der Empfindungen fest aufgrund dieser Operationen und des sich gebildeten Narbengewebes."

>>> "Kein Recht, Kinder wegen der Eltern zu operieren" (Dr. Blaise Meyrat) (2)

>>> Genitalverstümmelungen in KInderkliniken: Typische Diagnosen und Eingriffe
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"Aufarbeitung tut not!" Unis, Klitorisamputationen u. a. "Genitalkorrekturen