Das Tübinger Uni-Ethik-Intitut "Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)" der Eberhard Karls Universität Tübingen betätigt sich unter Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn bis heute als Feigenblatt für frühere und heutige Genitalverstümmler.

Die Deutsche Edokrinologen-Tätergesellschaft DGE feiert den unbelehrbaren Serien-Verstümmler Bierich heute unreflektiert und vergibt dazu jährlich den Jürgen-Bierich-Gedächtnispreis.

Prof. Dr. Bierich vertrat entgegen jedem vernünftigen Menschenverstand unbeirrbar die These, Klitorisamputationen in ihrer krassesten Form, bei welcher das Lutorgan nicht nur abgeschnitten, sonder bis möglichst weit unter die Haut abgetragen und "ausgekernt" wird, unter den Pädo-Verstümmlern bekannt als "Exstirpation", hätte keinerlei negativen Einfluss auf die sexuelle Empfindungsfähigkeit der Betroffenen.

Bierich berief sich dabei (wie andere prominente Genitalabschneider auch) auf zwei "wissenschaftliche Studien" aus Baltimore, die zwar offensichtlich gezinkt waren (die von Prof. Bierich im obigen Zitat angesprochene "größere Reihe operierter Frauen" war bestand in der dort angesprochenen "Studie" – mit dem korrekten Publikationsjahr 1955, NICHT 1956 – aus sage und schreibe 6 Versuchspersonen, in der anderen oft zitierten Studie von Money und den Hampsons von 1956 aus deren 9). Die weite Verbreitung und lange Lebensdauer dieser "Studien" unter Serienverstümmlern weltweit belegt eindrücklich, wie weit sich die gewissenlosen Pädo-Medizyner von jeglichem menschlichen und ethischen Mitgefühl entfernt haben (vgl. Katrina Karkazis: "Fixing Sex", S. 146-152).

Prof. Jürgen W. Bierich vertrat diese menschenverachtenden Thesen bei jeder sich bietenden Gelegenheit unbeirrbar (und unter seinesgleichen bis heute unwidersprochen) von spätestens 1958 bis mindestens 1971 (vgl. Ulrike Klöppel: "XX0XXY", S. 314-318 u. 478f.).

Wären dem Genitalabschneider Bierich und seinen Verstümmler-KollegInnen ausnahmsweise einmal am eigenen Lustorgan ewas weg "exstirpiert" worden, hätten sie alle bestimmt ihre Prioritäten ziemlich rasch ziemlich anders gewichtet – wetten?!

Wann endlich werden diese und andere Untaten an wehrlosen Kindern (nicht nur) in Deutschland endlich anerkannt – und angemessen aufgearbeitet?

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>>> Dokumentation (PDF, 4.9 MB) inkl. einem Überblick zu den verschiedenen Formen von IGM, einem historischen Abriss zu IGM & Widerstand, einem Nachweis von Kliniken in BW, die IGM praktizieren, und einer kritischen Würdigung des gegenwärtigen Aktionsplans "Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg" und der Tätigkeit des "Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg".

>>> Hamburg: Kosmetische Klitorisamputationen bis mindestens 1976

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>>> Genitalverstümmler und Zwangsoperateure in Baden-Württemberg
>>> Kosmetische GenitalOPs: Ausklammerung von "Hypospadie" unethisch
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Genitalabschneider, wir kriegen euch! Zwangsoperateure, passt bloss auf!

Gonade um Gonade, Lustorgan um Lustorgan!