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Ah, ein Zwitter! Da müssen wir gleich ein paar lebenserhaltende Massnahmen... öhm... - ABSCHNEIDEN!!!

Die Berliner Charité hat eine lange und unwürdige Geschichte von unethischen "Humanforschungen" und medizinisch nicht notwendigen, kosmetischen Genitaloperationen an wehrlosen Kindern mit "atypischen Genitalien". Dieses "dunkle Kapitel der Medizingeschichte" (Apotheken Umschau 1.6.2011) reicht in der Charité noch über das "3. Reich" hinaus bis mindestens ins Jahr 1831 zurück, als im vom damaligen Charité-Direktor Johann Nepomuk Rust (1775-1840) herausgegebenen "Handbuch der Chirurgie" ein "übergrosser Kitzler [...] bei jungen Mädchen" indirekt als Indikation zum "wegschneiden" freigegeben wurde.

Im 21. Jahrhundert führte bisher vor allem das Charité-"Institut für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie" diese unwürdige Tradition fort, allen voran dessen spätestens seit 2002 als "Serienverstümmlerin" kritisierte Direktorin Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, ihr Stellvertreter PD Dr. Heiko Krude sowie die ebendort tätige Dr. med Birgit Köhler. 

Allein ein prominenter Pädo-Chirurg fehlte zwischendurch im "Otto Heubner Centrum für Kinder- und Jugendmedizin" des "Campus Virchow-Klinikum" der "Charité-Universitätsmedizin", so dass Grüters & Co. jeweils eigens die berüchtigte Verstümmlerin Claire Nihoul Fékété aus Frankreich einfliegen liessen.

Im August 2011 konnte nun auch diese "Lücke" wieder geschlossen werden: Seither wütet im Campus Virchow als Chefverstümmler der aus Krefeld abgeworbene Prof. Dr. Martin Westenfelder in der eigens für ihn neu eingerichteten "Abteilung für Kinderurologie und plastisch rekonstruktive Urologie" (Abteilungsleiter: Prof. Dr. med. Martin Westenfelder, Oberärzin: Dr. med. Anja Lingnau, Direktor der übergeordneten Urologischen Klinik: Prof. Dr. med. Kurt Miller).

Hier verstümmelt der Chef: Der Eingang zur neuen Abteilung
mit "vertrauenserweckender" Beschriftung.

Mit dieser für Westenfelder neu geschaffenenen "Abteilung für Kinderurologie und plastisch rekonstruktive Urologie" hat die Charité offenbar Grosses vor.

Ein >>> hauseigener Werbezettel (PDF) verspricht vollmundig:

"Die Charité etabliert in der Klinik für Urologie ein Zentrum für Kinderurologie und plastisch-rekonstruktive Urologie, um überregional die Behandlung komplexer kinderurologischer Erkrankungen auf höchstem Niveau sicherzustellen."

Tatsächlich preist der Waschzettel unter der üblichen Rubrik "Korrekturen angeborener Fehlbildungen" u.a. das ganze Spektrum medizinisch nicht notwendiger, menschenrechtswidriger kosmetischer Genitaloperationen an wehrlosen Kindern ungehemmt öffentlich an:

am männlichen Genitale
 » Korrektur von Maldescensus testis [...]
 » Korrektur aller Penisanomalien wie Hypospadie, Epispadie,
    Penisschaftverkrümmung, Penistorsionen und -Deviationen [...]

am weiblichen Genitale
 » Behandlung der Labiensynechie, der Scheideneingangs-
    strikturen und der Scheidenaplasie.
 » Anomalien des Sinus urogenitalis

am intersexuellen Genitale, Störungen der 
sexuellen Differenzierungen
 » Morphologische Abklärung und, entsprechend der
    Geschlechtszuweisung, die adäquate
[sic!] Feminisierungs- oder
    Maskulinisierungsoperationen.
 » Scheidenaufbau und Erweiterung

Fazit: Deutlicher geht's ja kaum mehr. Trotzdem bleibt zu befürchten, dass leider auch künftig in Berlin kaum wer etwas gemerkt haben will – und der Berliner Senat weiterhin jegliche Kenntnis von "derartigen Eingriffen oder Therapien" rundheraus öffentlich leugnen wird ...

>>> Berlin 10.-13.11.11: Infoabend + Proteste gegen Charité-VerstümmlerInnen & Co.

>>> 150 Jahre Menschenversuche ohne Ethik und Gewissen
>>>
Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken – eine Genealogie der Täter  

Genitalabschneider, wir kriegen euch! Zwangsoperateure, passt bloss auf!

Gonade um Gonade, Lustorgan um Lustorgan!