Interessanter
Beitrag auf Lukas' Transmission-Blog.
Einmal mehr Danke & Respekt!
Monday, March 3 2008
"Trans* vs Inter*"
By seelenlos on Monday, March 3 2008, 15:03 - Die anderen
Monday, March 3 2008
By seelenlos on Monday, March 3 2008, 15:03 - Die anderen
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Saturday, March 1 2008
By seelenlos on Saturday, March 1 2008, 18:14 - Forderungen
selbsterklärender disclaimer: seelenlos ist ein "normaler" XY, meine
freundin nella ist der zwitter. ich habe von "intersexualität" überhaupt erst
durch sie erfahren und war gelinde gesagt etwas geschockt, obwohl ich mich
schon länger z.b. mit polizeigewalt und zensur auseinandersetze, und möchte
deshalb zwischengeschlechtliche anliegen und ihre durchsetzung möglichst
unterstützen.
Ende
März findet das jährliche Treffen in Bad Orb statt, inkl. Mitgliederversammlung
des Vereins Intersexuelle Menschen e.V. Nach den durchaus positiven
Entwicklungen der letzten Monate (Sieg in erster Instanz für
Christiane und der damit verbundene wachsende Druck auf
die Mediziner plus die noch nie dagewesene öffentliche Wahrnehmung der Anliegen
Zwischengeschlechtlicher, die weiterhin anhält, den Erfolgen gegen die
Vereinnahmung von Zwittern durch LGBT u.a. auf
Wikipedia, die erfolgreiche
Intervention bezüglich des problematischen Filmtitels "XXY", das
Eingeständnis der
"eklatant hohen Behandlungsunzufriedenheit" Zwangsoperierter in der
Nezwerkstudie usw. usf.) höchste Zeit, ein paar Gänge zuzulegen und endlich
ernst zu machen mit dem Aufbau einer schlagkräftigen Lobby auch im
Sinne einer "Gewerkschaft der Zwangsoperierten"! 2008 kann das
Jahr werden, in dem Zwischengeschlechtliche -- nach Jahrzehnte währendem,
zunächst erfolglosem Kampf -- endlich erfolgreich begannen, ihre
Menschenrechte einzufordern!
Nachfolgend ein paar konkrete Vorschläge, entstanden aus einem Kommentar-Ausschnitt zu
einem GenderFreeNation-Blog-Post, der
wiederum auf die nach wie vor aktuelle Instrumentalisierungs-Kritik
hier auf diesem Blog zurückgeht. Die ersten Abschnitte behandeln
Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit anderen (Rand-)Gruppen, danach
geht's um Strategievorschläge zur Organisierung:
[...] umgekehrt erwarte ich solche bereitschaft zur selbstkritik nun in bezug auf instrumentalisierung sinngemäss aber auch z.b. von allen trans* (und generell lgbt + feministinnen), mit denen ich kontinuierlichen kontakt oder gar punktuelle zusammenarbeit für sinnvoll halte. leider tun sich viele schwer damit, weshalb ich von trans* (und generell lgbt + feministinnen) als (organisierte) gruppen erstmal eine kritische aufarbeitung der vereinnahmungs-problematik verlange (im sinne der von auf dem gfn-blog andernorts angesprochenen "hausaufgaben", was ich ebenfalls für alle seiten befürworte), bevor ich eine zusammenarbeit als sinnvoll erachte. was einen austausch und punktuelle zusammenarbeit mit individuen oder zusammenschlüssen, die ihre hausaufgaben gemacht haben usw. durchaus nicht ausschliesst. unter uns, wenn sich an der situation zwischengeschlechtlicher dereinst grundsätzlich was ändern soll, so wird das kaum ohne solidarität und unterstützung z.b. durch die schwulen- und frauenlobbys gehen. aber: "unterstützung" durch diese als gruppen, ohne dass diese zuerst ihre hausaufgaben erledigen, wäre m.e. klar kontraproduktiv bzw. würde bloss wieder in weiterer vereinnahmung resultieren (ebenso wie z.b. die abschaffung jeglichen geschlechtseintrags zwitter nur noch einmal unsichtbarer macht, während ein optionales amtliches drittes geschlecht zwitter/intersexuelle/zwischengeschlechtliche o.ä. sowohl für zwitter gut wäre wie auch für die anti-gender-aktivistInnen durch die damit verbundene hinterfragung des bipolaren geschlechterbegriffs als erster schritt auf eine prinzipielle abschaffung des geschlechtereintrags hin -- aber wiederum: eines nach dem andern, keine falschen abkürzungen, die letztlich umwege sind). (betr. "3. geschlecht" vgl. auch diskussion am ende dieses und in den folgenden kommentaren.)
ich denke, "biozwitter" haben das recht und die notwendigkeit, allen anderen dieses prädikat zu verweigern, ohne sich deshalb irgendetwas vorwerfen lassen zu müssen -- auch nicht, sich deshalb unter die fittiche oder in den windschatten der mediziner zu begeben. es geht auch nicht darum, wer die "bessere störung" hat, sondern darum, dass m.e. das zentrale thema der "biozwitter" die mit diesem dasein verbundene problematik der zwangsoperationen ist, und dass "biozwitter" als einzige der erwähnten gruppen in dieser form (oder überhaupt) mit dieser problematik konfrontiert sind. alle andern kritisierten gruppen wie (lgb)trans* etc. haben m.e. -- genaugleich wie alle anderen nicht-"biozwitter" auch -- ebenfalls das privileg, von genitalen zwangsoperationen und zwangskastrationen verschont zu bleiben, sprich es ist für sie eine selbstverständlichkeit, mit intakten genitalien und keimdrüsen aufzuwachsen.
ev. würde es von dem her fast mehr sinn machen, generell von "zwangsoperierten" zu sprechen anstelle von "zwittern" (stimmt auch umgekehrt: leidet eine gruppe als solche nicht unter dem problem der operativen zwangszuweisungen, besteht sie mit sicherheit NICHT aus "biozwittern"). doch ist nun mal die geburt als "biozwitter" ursache für die zwangsoperationen, weshalb es m.e. unklug wäre das label "zwitter" wie auch das zwittersymbol anderen gruppen zu überlassen.
und eigentlich finde ich es komisch, dass mehrere der erwähnten gruppen dem nicht gerade neuen anliegen "schluss mit genitalen zwangsoperationen" so erschreckend gleichgültig oder gar hinderlich gegenüberstehen, statt ihm längst zum durchbruch verholfen haben (siehe oben schwulen- und frauenlobbys). leider haben es "biozwitter" aufgrund der traumata durch die zwangsoperationen doppelt und dreifach schwer, sich schlagkräftig zu organisieren, z.b. im sinne einer "gewerkschaft zwangsoperierter zwitter". (oder wie's auf indymedia ein kommentar von "transtante" (etwas hinunterscollen) so schön formulierte: "Leute, die sicxh ja auch nicht so recht als Interessengruppe formieren können, gell?") deshalb auch dieses vakuum, das dann z.b. trans* so mühelos (scheinbar) auffüllen können. was es den "biozwittern" wiederum erschwert, selbst etwas öffentliche wahrnehmung für ihre eigenen anliegen abzukriegen.
trotzdem hoffe ich, dass nach der jahrelangen arbeit von u.a. michel reiter usw. nunmehr durch den prozess von christiane (der hoffentlich nicht der einzige bleibt!) langsam etwas in bewegung kommt, sowohl in der öffentlichkeit wie auch unter den "biozwittern". und auch letzteres ist m.e. bitter nötig, auch im sinne des "alternativvorschlags" auf dem gfn-blog.
m.e. müssten aber erstmal
- "biozwitter" als gruppe organisiert und z.b.
- das zwangsoperationsproblem umfassend gelöst und
- hormone für zwangsoperierte problemlos auf kasse erhältlich sein;
und weitere forderungen wie z.b.
- optionaler dritter geschlechtseintrag für zwischengeschlechtliche (und nur für diese),
- reparationen/schmerzensgeld für alle zwangsoperierten
müssten zumindest (auch unter lgbt) breit verankert sein, bevor der allgemeine kampf gegen gesellschaftliche zuschreibungen und diskriminierungen gemeinsam mit anderen gruppen, die ebenfalls darunter leiden, sinnvoll in den vordergrund treten kann.
die natürliche kandidatin für eine organisation der "biozwitter" auch im sinne einer "gewerkschaft zwangsoperierter zwitter" wäre m.e. der Verein Intersexuelle Menschen e.V. -- mit einem verstärkten, aktiven vorstand könnte er m.e. rasch in diese erweiterte rolle hineinwachsen und konkrete erfolge erzielen, z.b. das netzwerk erfolgreich unter druck setzen betreffend des problems "kassen-wollen-testo-nicht-bezahlen-oder nur-über-die transschiene" (vgl. forum intersexueller menschen eins / zwei / drei / vier, hermaphroditforum und öffentliches netzwerkforum) und durch finanzielle absicherung des risikos und durch beratung weitere zwangsoperierte zu prozessen animieren.
am diesjährigen treffen ende märz in bad orb können dazu entscheidende weichen gestellt werden. 2008 könnte das jahr sein, in dem es mit den zwangsoperationen endgültig abwärts ging -- wenn genügend zwischengeschlechtliche mitziehen. es liegt auch an dir!
Seelenlos & Nella
Siehe auch:
-
Beendigung der genitalen Zwangsoperationen an Zwittern JETZT!
- 2008:
Eine neue Zwitterbewegung! (Jahresrückblick, Teil 1)
-
Zwitter-Soli-Buttons für Deine Blogs und Homepages!
Tuesday, February 26 2008
By nella on Tuesday, February 26 2008, 22:03 - Die Medien

Trailer mit deutschen Untertiteln
XXY - argentinischer Spielfilm über jungen zwischengeschlechtlichen Menschen
XXY
- der Film: Schweizer Verleiher nimmt Problematik ernst
Berichte zum Deutschlandstart von "XXY"
Schwullesbisches Filmfestival "Pink Apple" missbraucht Zwittersymbol
Einmal mehr: Kölner Frauenfilmfestival setzt "intersexuell" = transsexuell
Friday, February 22 2008
By seelenlos on Friday, February 22 2008, 02:08 - Die anderen
Und auch als der Führer schon lange tot war, durfte es immer noch niemand
erfahren, zahlte der 18-fache Luftkampfsieger Dietrich "Dieter" Weinitschke
(1920-2008) lieber jahrelang einer Erpresserin Lösegeld, damit sein wahres
Geschlecht nicht bekannt würde. Erst nach seinem Tod sollte es die
Öffentlichkeit erfahren ...
Heisst's zumindest in diesem etwas schwammigen & reisserischen Tagesspiegel-Nachruf.
Typisch auch der Rückgriff auf die "zwittrige Seele", während die körperliche Befindlichkeit durch die Umschreibung "bei diesem Chromosomensatz" und "vom Knochenbau ein Mann, mit schönen Frauenbeinen, leichtem Brustansatz" lediglich vage angedeutet wird. Immerhin wird der Verstorbene auf die Frage, "ob er denn lieber eine Frau geworden wäre", wie folgt zitiert: „Ich bin beides!“Damals kannte die Medizin noch keine Hormonbehandlung, und in ihren Lehrbüchern stand nichts über Intersexualität.

Wednesday, February 20 2008
By nella on Wednesday, February 20 2008, 20:07 - Die Medien

"XXY": Medizinisch problematischer Filmtitel
Die Protagonistin im Film XXY wurde mit dem Adrenogenitalen Syndrom (AGS) geboren und nicht, wie der Filmtitel fälschlicherweise suggeriert, mit dem Klinefelter Syndrom.
Klinefelter Syndrom (XXY)
Bei Klinefelter kommt unter anderem der Chromosomensatz XXY vor. Kinder mit Klinefelter werden als Knaben geboren, sind jedoch aufgrund einer reduzierten Testosteronproduktion nicht zeugungsfähig. In der Pubertät wird der bestehende Hormonmangel durch die Gabe von Hormonpräparaten ausgeglichen. Bei Menschen mit Klinefelter liegen normale männliche Genitalien vor. Es werden somit keine genitalen Zwangsoperationen durchgeführt.
Adrenogenitales Syndrom (AGS)
Menschen mit AGS haben einen weiblichen Chromosomensatz (XX), Eierstöcke und Gebärmutter. Das äussere Genital vermännlicht jedoch bereits im Mutterleib aufgrund einer Überproduktion von Testosteron in der Nebennierenrinde. Kinder mit AGS werden in der Regel leider immer noch massiv an ihrem Genital zwangsoperiert, was auch im Film "XXY" thematisiert wird.
Diese beiden real existierenden Diagnosen unterscheiden sich also gravierend. Bei Klinefelter kann definitionsgemäss nicht einmal von Intersexualität gesprochen werden. Eine Verwechslung kann sich für Betroffene fatal auswirken: werdende Eltern eines 'XXY'-Kindes könnten den Eindruck gewinnen, dass ihr Kind die im Film dargestellten Syndrome entwickeln wird, was zu Verunsicherung und schwerwiegenden Fehlentscheidungen führen könnte.
Weitere Informationen:
http://zwischengeschlecht.info
http://klinefelter.ch
Daniela Truffer (kontakt_at_intersex.ch)
Betroffene und ihre Organisationen appellieren an die Medien, ihre Verantwortung wahrzunehmen und auf obige Fakten hinzuweisen.
Dieser wurde abgeändert zu:Alex ist fünfzehn – und aufgrund des seltenen Chromosomensatzes XXY ist sie beides: Junge und Mädchen.
Ein herzliches Dankeschön dem Schweizer Verleih Xenix!Alex ist fünfzehn – und trägt ein grosses Geheimnis in sich.
Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen.
XXY auf
zwischengeschlecht.info:
XXY - Ein menschlicher Film über Zwitter
XXY - argentinischer Spielfilm über jungen zwischengeschlechtlichen Menschen
Berichte zum Deutschlandstart von "XXY"
Schwullesbisches Filmfestival "Pink Apple" missbraucht Zwittersymbol
Einmal mehr: Kölner Frauenfilmfestival setzt "intersexuell" = transsexuell
Tuesday, February 19 2008
By nella on Tuesday, February 19 2008, 09:20 - Die Mediziner

Und gleich darunter wird auf die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Intersexualität hingewiesen:Die Behandlung beim AGS besteht in einer lebenslangen Hormonsubstitution (Cortison, ggf. Fludrocortison).
Die Vermännlichung des weiblichen äußeren Genitale (Klitorisvergrößerung und verkleinerter Scheideneingang) korrigieren wir um das erste Lebensjahr herum, unter Erhaltung der Gefäß- und Nervenversorgung der Klitoris, operativ.
Für die optimale Betreuung besteht in der Universitätsklinik Heidelberg eine enge Zusammenarbeit zwischen den pädiatrischen Endokrinologen und unseren erfahrenen Operateuren, sowie eine begleitende psychologische Betreuung von Eltern und Kind.
Unter "Intersex und Adrenogenitales Syndrom" sind wohl alle anderen 'genitalen Abweichungen' gleich mit gemeint, auch wenn nicht explizit erwähnt - und lassen sich also auch gleich mit behandeln!Aufgrund der besonderen körperlichen, seelischen und sozialen Situation von betroffenen Kindern, Jugendlichen und Eltern sind wir an das das bundesweite Netzwerk Intersexualität angebunden. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen.
Sunday, February 17 2008
By seelenlos on Sunday, February 17 2008, 20:14 - Intersex Art

By seelenlos on Sunday, February 17 2008, 19:48 - Die anderen
Seit 1996 protestierte
Michel Reiter immer wieder dagegen, dass Initiativen gegen rituelle
Genitalverstümmelungen an Frauen wie zum Beipiel "Terre des Femmes"
seltsamerweise Zwangsoperationen an Zwischengeschlechtlichen stets kategorisch
ausklammerten -- aus offensichtlichen
Gründen.
"Die Zusammenarbeit mit Anti-FGM-Aktivisten ist schlechter als mit allen anderen Gruppen, sogar schlechter als mit Ärzten." (pers. Mitteilung von Cheryl Chase, GründerIn der Intersex Society of North America ISNA an Michel Reiter)
Heute noch ist dieses Thema ein 'blinder Fleck' bei FeministInnen. Einzige Ausnahme dieser beschämenden Regel war Antke Engel, die sich 1997 in einem Artikel mit Michels Anliegen solidarisierte -- ihre Kritik verhallte bezeichnenderweise ungehört:
Deutlich ist jedenfalls, dass sich feministische Medien für Genitalverstümmelungen als alltäglicher medizinischer Praxis in modernen westlichen Gesellschaften nicht interessieren, während - häufig rassistisch gefärbte - Beiträge über "unzivilisierte" Praktiken der Klitorisbeschneidung und Verstümmelung in einigen afrikanischen Staaten durchaus zum bewährten Repertoire zählen.
Nachträge: 2003 schloss immerhin die internationale "Beschneidungs-Expertin" Hanny Lightfoot-Klein in ihrer 3. Buchveröffentlichung "Der Beschneidungsskandal" nebst weiteren, von der Frauenbewegung oft ausgeklammerten Formen von Beschneidung, auch genitale Zwangsoperationen an Zwittern mit ein (Rezension bei Querelles / Doppelrezension auch über Marion Hulverscheidts Buch über 'medizinische Beschneidungen' an Frauen in Europa im 19. Jahrhundert). In der Zeitschrift von Terre des Femmes "Menschenrechte für die Frau" 3/4 (2004) erschien ebenfalls von Marion Hulverschmidt ein Artikel "Genitalverstümmelung bei afrikanischen Frauen und Intersexuellen".
Nachträge (Forts.): Im Amnesty-Journal 03/2008 kritisierte Konstanze Plett beiläufig das Schweigen der westlichen BeschneidungskritikerInnen zum Thema "Genitalverstümmelung intersexuell geborener Kinder" vor der eigenen Haustüre (für Amnesty International selbst nach wie vor kein Thema). Frühjahr 2009 nahmen die Schweizer Sektionen von Terre des Femmes und Amnesty International anlässlich einer Vernehmlassung zu einer parlamentarischen Initiative gegen "weibliche Genitalverstümmelung" zum ersten Mal Stellung gegen das Auslassen Zwangsoperationen an Zwittern, Amnesty allerdings mit vereinnahmenden Untertönen (als Organisationen haben beide weiterhin keine offizielle Position zum Thema, jedoch streben sie eine solche seit 2010 immerhin aktiv an).
Schon 1998 hatte Michel Reiter rituelle Genitalverstümmelungen und genitale
Zwangsoperationen gemeinsam mit "Genitale[n]
'Korrekturen' an Frauen als Schönheitsmaßnahme" (-> gleichnamiger
Abschnitt) in einen weiteren Zusammenhang gestellt.
Nachträge: Im ZgT Bulletin 28 (2005, via archive.org) wurde diese Sichtweise von Vanessa Nino-Kern wieder aufgegriffen im Beitrag "Unversehrte Genitalien sind keine Selbstverständlichkeit" (PDF-Download). Ab 2005 werden diese OPs auch in Mainstreamedien zunehmend kritisiert – allerdings ohne einen Zusammenhang mit den Zwangsoperationen an Zwittern herzustellen.
Auch heute noch haben Blog-Artikel von Nicht-Zwischengeschlechtlichen, die solche Zusammenhänge thematisieren, Seltenheitswert. Umso schöner, auf eine weitere Ausnahme zu stossen (aus der auch der Titel dieses Posts stammt):
http://michas-ernährungsinfo.de/index.php?/archives/37-Verstuemmelnde-Operationen.html
(Link kopieren und oben in Browser einfügen, sonst klappt's leider nicht!)
Danke!
Siehe auch:
-
Genitale Zwangsoperationen an Zwittern vergleichbar mit weiblicher
Genitalverstümmelung (Lightfoot-Klein: "Der Beschneidungsskandal")
-
Bundesärztekammer gegen genitale "Zwangsoperationen" – natürlich nur bei
"Mädchen und Frauen" ...
-
Internationaler Tag gegen Mädchenbeschneidung (aber die Zwitter operiert nur
ruhig weiter, sind ja keine Frauen, äh, Menschen ...)
-
Schweiz: Terre des Femmes und Amnesty gegen Zwangsoperationen an
Zwittern
-
Zwitter und Patriarchat aus feministischer Perspektive
Friday, February 15 2008
By nella on Friday, February 15 2008, 11:36 - Die anderen

heute war eine liebe karte mit büchergutschein in meinem briefkasten. vor ein
paar wochen war ich beim jugendheim schenkung
dapples in zürich zu besuch und durfte dort anlässlich einer projektwoche
zu sexualität über intersexualität erzählen.
die schenkung dapples ist ein offenes erziehungsheim für "verhaltensauffällige" jugendliche. ich sass also fünf 'schweren' jungs und zwei sozialarbeiterInnen gegenüber und erzählte frisch von der leber über 'intersexualität', zum beispiel über - ahem die entsprechung zwischen hodensack und äusseren schamlippen, über chromosome und hormone oder was es bedeutet, wenn man 'da unten' nichts mehr spürt, wie es einigen zwischengeschlechtlichen geht, die ich kenne.
die jungen männer waren aufmerksam und interessiert, schauten mich offen und neugierig an. es war eine sehr gute atmosphäre, getragen von gegenseitigem respekt. ich fühlte mich sehr wohl in dieser runde und konnte deshalb auch ehrlich und offen sein, was auch geschätzt wurde.
nicht zum ersten mal dachte ich: die medizyner als vertreter des bipolaren geschlechtersystems sind einfach feige und gehen - auf unsere kosten - den weg des geringsten widerstandes. die menschen, vor allem kinder und jugendliche, gehen viel offener mit 'intersexualität' um, als uns die 'experten' weis machen wollen! denn anderssein ist in unserer heutigen gesellschaft, die sich immer mehr der konformität verschreibt (arbeiten, konsumieren, hirn und herz ausschalten), für immer mehr menschen ein thema.
was den medizynern nicht in den kopf will, war für die jungs der schenkung dapples selbstverständlich: dass ein zwischengeschlechtlicher mensch selber über seinen körper bestimmen darf! und dass es voll scheisse ist, wenn man durch diese elende behandlung keine freude mehr am sex haben kann!
würden die erwachsenen kinder und jugendlichen mehr respektieren und ernst nehmen, dann hätten sie vielleicht auch mit uns zwittern nicht so ein problem respektive kämen nicht auf die idee, gegen unsere einwilligung unsere körper und seelen zu verändern.
danke und alles gute euch!Thursday, February 14 2008
By seelenlos on Thursday, February 14 2008, 01:02 - Die anderen
interessanter, gut dokumentierter clip (auf englisch):

in d ist's übrigens ca. 1 kind jeden tag, und in ch etwa 1 jede woche.
... zufällig gefunden auf einem
transblog beim googeln nach "intersexualität" -- und siehe da, kitty war
auch schon dort 
-->
5 weitere clips, u.a. über david reimer
Sunday, February 10 2008
By nella on Sunday, February 10 2008, 21:26 - Die Mediziner
Am 30. Januar 2008 fand am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE in Hamburg das 2. Interdisziplinäre Forum zur Intersexualität (öhm Disorders of Sex Development, DSD) statt.

Elisabeth Müller überreicht Milton Diamond im Namen des Vereins den Preis (Alle Bilder auf dieser Seite: Seelenlos)
Bewegender Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Auszeichnung Milton Diamonds durch den Verein Intersexuelle Menschen e.V. für sein Jahrzehnte langes Engagement zum Wohle Zwischengeschlechtlichtlicher.
Nach Claudia Kreuzers interessanten Ausführungen über die Situation Zwischengeschlechtlicher in Deutschland gingen einige Mitglieder des Vereins Intersexuelle Menschen nach vorne aufs Podium, das Mikrophon wurde uns - obschon widerwillig aufgrund der immer grösser werdenden Verspätung - überreicht.


Der Verein Intersexuelle Menschen wolle einen Menschen auszeichnen, bei dem
sich Zwischengeschlechtliche gut aufgehoben fühlen, der uns stets mit
Freundlichkeit begegnet ist, obwohl er im sogenannten medizinischen Bereich
arbeite. Denn normalerweise würden wir von Medizinern mehr oder minder
geschädigt. Bei Milton Diamond sei dies etwas anderes. Wir
Zwischengeschlechtlichen können ihm in die Augen sehen und wissen, dass er uns
wohlgesonnen ist. Bei Milton Diamond brauche sich kein Hermaphrodit
unwürdig zu fühlen. Und dafür möchten ihm alle
Zwischengeschlechtlichen danken und diese Auszeichnung überreichen.




Der Saal applaudierte, Elisabeth Müller überreichte dem sichtlich ergriffenen
Diamond die Urkunde, Umarmungen und Küsse. Ein bewegender Augenblick. Die
Versammelte realisierten wohl: Hier wurde jemand von Herzen für seine
Menschlichkeit geehrt, von Menschen, deren Menschlichkeit oftmals mit Füssen
getreten wurde!



Thursday, February 7 2008
By nella on Thursday, February 7 2008, 15:50 - Die anderen



Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!
):Sehr erfreulich auch, dass das Urteil jetzt schon politische Konsequenzen zu zeigen beginnt, wie z.B. in der folgen Pressemeldung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:Die 48-Jährige selbst hat in den nächsten Monaten noch viel vor: Seit 18 Monaten versucht sie nach eigenem Bekunden bereits ihren männlichen Vornamen auch offiziell in Christiane umzuwandeln. «Noch bin ich gegen verschlossene Türen gerannt, aber ich gebe nicht auf - jetzt erst recht nicht.»
):
:
:
):
):
Pflegerin verklagt Chirurg: Urteil im «Zwitterprozess» möglich (Aachener
Zeitung)
[Dass ein adäquater Titel keine Hexerei wäre, machte demgegenüber z.B. die HAZ
schon nach dem ersten Prozesstag klar:
Intersexuelle Frau klagt wegen Entfernung ihrer Geschlechtsorgane
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)]
Auch die Agentur Agence France-Presse machte eine kurze Meldung über den 2.
Prozesstag, die jedoch der Tragweite des Urteils kaum gerecht wird (immerhin
ist hier der Titel korrekt):
) doch
schon wesentlich besser aus. Besonders gefallen hatte uns latürnich der bei
afp.google weggekürzte, u.a. in der Welt aber enthaltene letzte Satz:Arzt machte Frau illegal zum Mann (Die Welt)Am Rande des Prozesses forderte eine kleine Gruppe von Demonstranten mehr Rechte für Intersexuelle. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Menschenrechte auch für Zwitter".
:
):
):
Nix
kapiert, sechs, nachsitzen, setzen!Inzwischen hat Christiane ihre bewegende Geschichte auch in Buchform veröffentlicht.
Buchbesprechung von Nella: Christiane Völling: "Wie beginnt man den Rest seines Lebens?" Die Biografie einer Überlebenden
Tuesday, February 5 2008
By seelenlos on Tuesday, February 5 2008, 12:00 - Die Medien

Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!
Pünktlich zur Fortführung im "Zwitterprozess" am 6.2. gegen den Chirurgen, der Christiane Völling verstümmelte, erscheint im schweizer Tages-Anzeiger vom 5. Februar 2008 nebst einem Artikel zum Prozess ein Interview mit Karin Plattner, der Mutter eines zwischengeschlechtlichen Kindes und Präsidentin der schweizerischen Eltern-Selbsthilfegruppe. Darin schildert sie, wie es Eltern und Kind nach der Geburt erging:
Nach drei Wochen sagten uns die Ärzte, von den Chromosomen her sei es ein Knabe, aus dem eher weiblichen Genitale könne man aber nie einen Buben machen. Darum sei eine Geschlechtsanpassung zum Mädchen angesagt.
Als erstes "entnahmen" die Mediziner "einen Monat nach Geburt die Geschlechtsdrüsen [...], die für die Hormonproduktion im Körper verantwortlich sind, weil es hiess, sie sei entartungsgefährdet". Ausser in Ausnahmefällen zwar nicht mit höherer Wahrscheinlichkeit als z.B. Prostata und Brüste bei normalen Männern und Frauen auch. Bloss kriegen das Eltern und Betroffene von Chirurgen nach gängiger Praxis nie gesagt.
das Verrückte war, dass uns die Ärzte lieb zuredeten, das sei operativ kein Problem, man könne da gut ein Mädchen daraus machen, und mit der entsprechenden Erziehung werde alles gut.
So schon mal halb weichgeklopft, sollen die Eltern als nächstes der Zwangszuweisung zustimmen. Doch für einmal kam es anders:
Kurz danach sagte man uns, bald folge der nächste Eingriff am Genitale, um ein richtiges Mädchen aus dem Kind zu machen. Da begann ich Fragen zu stellen. Was heisst das? Gibt es vergleichbare Fälle?
Als ich herausfand, dass es nach der Operation des äusseren Genitales vielleicht nie Gefühle oder Lust empfinden kann, sagte ich, ja hallo, das geht zu weit. Wenn alles nur eine kosmetische Sache ist, kann ich nicht dahinter stehen. Dann soll mein Kind bleiben, wie es ist. Medizinisch ist das in unserem Fall absolut problemlos. Und später kann es selber entscheiden, ob es eine Geschlechtsanpassung machen lassen will oder nicht. [...] Hauptsache, sie fühlt sich wohl!
Auch heute noch haben neugeborene Zwischengeschlechtliche meist weit weniger Glück, sprich werden nach wie vor möglichst rasch dem "gesamten Programm" unterzogen. Und wenn jemals, wie z.B. jetzt vor dem 2. Prozesstag in Köln, in der Öffentlichkeit die Kritik an Zwangsoperationen, Zwangskastrationen und Zwangszuweisungen an Zwischengeschlechtlichen etwas lauter wird, beeilen sich die Mediziner zu versichern, mittlerweile sei das "alles ganz anders", diese grausligen Praktiken längst Vergangenheit. Heute würden die Mediziner nämlich ausnahmsweise auch mal 5 gerade bzw. ein uneindeutiges Genital unoperiert stehen lassen.
Sprich gerade mal dann und nur dann, wenn ausserdem die Elten sich absolut quer und noch dazu auf den Kopf stellen. Und sonst nicht. Menschenrechte? Auch für solche? Wäre ja gelacht!Noch ist man von der Anerkennung eines «dritten Geschlechts» weit entfernt. Aber immerhin, sagt der Endokrinologe Primus Mullis, «wächst unter den Ärzten die Bereitschaft, ein unbestimmtes Geschlecht auch einmal sein zu lassen, wenn es sich medizinisch vertreten lässt». Das Magazin 36/2007
Kinderpsychiater Dieter Bürgin: «Ein intersexuelles Kind erschreckt uns, weil es unser Weltbild in Frage stellt. Darum besteht das Bedürfnis, möglichst bald eine klare Situation zu schaffen.» Komme hinzu, dass Kinderärzte entsprechende Operationen «als chirurgische Herausforderung sehen».
Eine "Herausforderung", der offensichtlich noch so mancher Mediziner nur allzugern erliegt (sofern es sich nicht um sein eigenes Genital handelt, versteht sich). Immerhin, während Mediziner Schwöbel in der "Rundschau" noch fromm von der "Naturgewolltheit" der Zwangszuweisungen phantasierte, beginnt er mittlerweile verdächtig zurückhaltend zu formulieren -- auffallend eifrig drauf bedacht, den Schwarzen Peter sogleich weiterzureichen:
Als ob Eltern generell befugt wären, ihren Kindern nach Belieben Körperteile ab- oder umschneiden zu lassen. "Hallo, Herr Doktor, ich hätte eigentlich lieber ein Kind ohne Arme und Stimmbänder!" -- "Kein Problem, erledigen wir sofort! Endlich mal wieder eine Herausforderung!"Marcus Schwöbel, Chefarzt der kinderchirurgischen Klinik Luzern, der bei rund 50 geschlechtszuweisenden Behandlungen beteiligt war, bestätigt dies. «Die Herausforderung ist aber nicht der chirurgische Akt an sich, sondern der Anspruch, für das Kind und seine Eltern den bestmöglichen Weg zu finden.» Es seien meist die Eltern, die dringend wünschten, das Kind einem Geschlecht zuzuordnen, er dränge niemals dazu.
Hauptsache, nicht vor der eigenen Haustüre. Hauptsache, der Fall ist nur ein Einzelfall und es geht nicht ums Prinzip.Primus Mullis, Professor für Endokrinologie am Inselspital Bern begrüsst den Prozess in Köln: «Es ist eine Katastrophe, was diesem Menschen angetan wurde».
Der Abschaffung dieser menschenrechtswidrigen Zwangsoperationen könnte nun Christiane Völlings Prozess endlich zum Durchbruch verhelfen. Besonders Chirurgen mit 50, 100, oder gar 200 oder noch mehr Zwangskastrationen und Zwangszuweisungen auf ihrem Gewissen dürften sich im Geist die Rechnung schon mal gemacht haben, was sie ihre gesammelten Sünden in Franken und Euro vor Gericht so etwa kosten könnten ...«Ein medizinischer Eingriff braucht die Zustimmung der betroffenen Person. In der Regel können die Eltern für ihr Kind zustimmen. Geschlechtszuweisende Operationen aber tangieren die höchstpersönlichen Rechte und dürfen nicht ohne Zustimmung des betroffenen Kindes vorgenommen werden – ausser es ist medizinisch notwendig.»
Nämlich, wie Schwöbel schon in der "Rundschau" verriet, dann müsste er sich in Zukunft zwei mal überlegen, ob eine solche Operation an einem Kind auch wirklich 30 Jahre lang "wasserdicht" sei. D.h. bis die Verjährungsfrist abgelaufen ist.«Sollte der Chirurg in Köln für den Eingriff, den er vor 30 Jahren durchführte, verurteilt werden, oder setzt sich die Auffassung von Rechtsprofessorin Büchler durch, müsste die Indikation zu geschlechtsanpassenden Eingriffen neu überdacht werden», sagt Schwöbel.
By seelenlos on Tuesday, February 5 2008, 09:05 - Die anderen

1A Blickfang: Nella mit Shirt am
2. interdisziplinären Forum, 30.1.08
Monday, February 4 2008
By seelenlos on Monday, February 4 2008, 17:15 - Die Medien
...
in TERZ, der autonomen Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf:
http://www.terz.org/texte/texte_0802/intersexualitaet.html
Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!
Danke!Sunday, February 3 2008
By nella on Sunday, February 3 2008, 23:31 - Die Mediziner
Am
30. Januar 2008 fand am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf UKE in Hamburg
das 2. Interdisziplinäre Forum zur Intersexualität (öhm Disorders of Sex
Development, DSD) statt. Die Leiterin der Hamburger Forschergruppe
Intersexualität, Frau Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt, lud zusammen mit ihrem
Team zu einem spannenden Nachmittag und Abend im Festsaal des Erikahauses ein.
Neben Medizinern waren mehrere prominente Rednerinnen und Redner zu Gast, die
sich seit Jahren für das Wohl Zwischengeschlechtlicher einsetzen. Wir freuten
uns insbesondere über die Anwesenheit von Milton Diamond, der aus Hawaii
angereist war. Auch Betroffene und Angehörige nahmen am Forum teil. Wir waren
auch vor Ort und verteilten Flugblätter für die Demo am
6.2. in Köln.
MEDIZIN
Neben Hertha Richter-Appelt, die sich klar und fortschrittlich für die
Bedürfnisse von Betroffenen aussprach, schlugen auch Mediziner positive Töne
an. Dr. Gernot Sinnecker betonte beispielsweise die Selbstbestimmung
Zwischengeschlechtlicher, machte diese jedoch letztendlich von der Akzeptanz
der Eltern abhängig. Die Tatsache, dass er bei seinen Ausführungen
bevorzugterweise "sollte" statt "muss" verwendete, hinterliess einen -
altbekannten - zwiespältigen Eindruck.
RECHT
Die rechtlichen und ethischen Fragestellungen bei geschlechtszuweisenden
Operationen im frühen Kindesalter betonte RA
Dr. Oliver Tolmein, der bereits Michel Reiter in
seinem Kampf um einen optionalen 3.
Geschlechtseintrag für Zwischengeschlechtliche unterstützt hatte. Er wies
unter anderem (wie auch schon die Moderatorin Konstanze Plett z.B. 2001) einmal
mehr darauf hin, dass das Einwilligungsrecht der Eltern für Kastrationen nicht
gegeben ist und kritisierte ihr "Bemühen um Normalitätswahrung als verdeckte
Motivation" für operative Zwangszuweisungen. Und wies auf die Diskrepanz hin,
wenn Ärzte vor Gericht als Experten aussagen, obwohl ein anderer Arzt angeklagt
wird wie z.B. im von Christiane Völling angestrengten
"Zwitterprozess".
BETROFFENE
Die zwischengeschlechtliche Claudia Kreuzer zeigte eindrücklich auf, mit
welchen gesundheitlichen Problemen Zwischengeschlechtliche aufgrund psychischer
Traumatisierung, Kastration und contrachromosaler Hormonersatztherapie leben
müssen.

Und welche Steine ihnen zusätzlich in den Weg gelegt werden, wenn sie
beispielsweise eine Lebensversicherung abschliessen wollen:

MILTON DIAMOND

Bewegender Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Auszeichnung Milton Diamonds
durch den Verein Intersexuelle Menschen e.V. für sein Jahrzehnte langes
Engagement zum Wohle Zwischengeschlechtlicher. >>>
mehr dazu hier

Milton Diamond referierte anschliessend über seine von Menschlichkeit und
Respekt geprägte Arbeit. Im Gegensatz zu den Referaten von Dr. Sinnecker und
Dr. Holterhus trugen die von Milton Diamond mit ihrer Zustimmung fotografierten
Individuen keinen schwarzen Balken über den Augen, sondern schauten als
würdevolle Menschen in die Kamera.
Diamond erwähnte auch Christiane Völling und ihren Prozess als bedeutendes
Ereignis für die zwischengeschlechtlichen Menschen in Europa.
Diamond plädierte für eine Umbenennung von DSD in "Variations of Sex
Development (VSD)" und schloss mit den Worten: "Nature loves variety but
society hates it. Cherish diversity!"
Die Zeit, die für die abschliessende Podiumsdiskussion übrig blieb, war leider
knapp und reichte für ein kurzes Statement zu den zwei wichtigsten Punkten
betreffend Behandlung Zwischengeschlechtlicher durch jede Referentin und jeden
Referenten. Die Mutter eines vierzehnjährigen zwischengeschlechtlichen Menschen
hielt eine bewegende Rede, die leider zeigte, dass Ärzte immer noch Eltern ein
"Reden Sie mit niemandem darüber!" mit auf den Weg geben.
"Wir sitzen alle im selben Boot", meinte Hertha Richter-Appelt am Ende der
Veranstaltung. "Wir aber sind angekettet", so der lapidare Kommentar einer
Geschlechtsgenossin. Die geäusserten Überlegungen lassen zwar auf ein Umdenken
hoffen. Dass beispielsweise auf eine Kritik an contrachromosomalen
Hormonersatztherapien nicht eingegangen wird, obwohl z.B. AIS-Betroffene fast
ausnahmslos von einer Verbesserung ihres Befindens nach Umstellung auf
Testosteron oder eine Mischung aus Testosteron und Östrogen berichten, zeigt
jedoch: Es ist noch ein weiter Weg, bis wirklich nachhaltige Veränderungen in
der Behandlung zwischengeschlechtlicher Menschen Realität werden. So weigern
sich z.B. Ärzte und Kassen meist nach wie vor, korrekte Rezepte für
nicht-contrachromosomale Hormonersatztherapien auszustellen bzw. die Kosten
dafür zu übernehmen.
Christiane Völlings Kampf um Gerechtigkeit am 6.2. vor dem Landgericht
Köln ist ein erster Schritt in diese Richtung ...

nachtrag: Zeitungsartikel mit Ankündigung des Forums im
Hamburger Abendblatt v. 28.01.08:
Was tun, wenn
Menschen Merkmale beider Geschlechter haben?
Tuesday, January 29 2008
By nella on Tuesday, January 29 2008, 17:11 - Die anderen

Lebenslanges Leiden an genitalen Zwangsoperationen
Jedes 2000. Kind wird als Intersex geboren, d.h. es weist Merkmale beider Geschlechter auf. Diese Kinder werden in der Regel vor dem 2. Lebensjahr ohne ihre Einwilligung an ihren uneindeutigen Genitalien zwangsoperiert und danach systematisch angelogen. Die meisten tragen massive psychische und physische Schäden davon, unter denen sie ein Leben lang leiden. [...]
Warum Christiane Völling vor Gericht geht
[...] Erst mit 16 entdeckten die Ärzte, dass Christiane kein biologischer Mann ist. Sie wurde darauf gedemütigt, angelogen und unter Druck gesetzt. Ihre gesunden Eierstöcke und Gebärmutter wurden ohne ihre Einwilligung entfernt. [...] Hätten die Ärzte mit Christiane geredet statt sie zu operieren, dann könnte sie heute glücklich sein und sogar Kinder bekommen. Der Chirurg, der mit seinem Skalpell ohne lange zu zögern Christianes Körper unwiderruflich verstümmelt hat, steht nun wegen Körperverletzung vor Gericht.
--> Christianes Geschichte in ihren eigenen Worten
Schikanen nach Strafanzeige
Christiane Völling fordert nicht nur Gerechtigkeit für das an ihr begangene Unrecht, sondern will auch die ihr mittels Skalpell aufgezwungene männliche Rolle für immer ablegen und gemäss ihrem biologischen Geschlecht als Frau leben. Sie beantragte deshalb unabhängig von der Strafanzeige gegen ihren Operateur a) beim Amtsgericht Kleve eine Personenstands- und Vornamensänderung und stellte b) beim MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) einen Antrag für die chirurgische Wiederherstellung ihres Geburtsgeschlechts. Theoretisch in beiden Fällen eine Formsache. Beide Anliegen stossen jedoch bei den zuständigen Behörden auf vehementen Widerstand. [...]
--> ausführlicher Bericht dazu
Zwischengeschlechtliche wehren sich!
Die Tabuisierung von zwischengeschlechtlichen Menschen hat das Leben der Betroffenen nachhaltig negativ beeinflusst und sie in die Isolation getrieben. Betroffene lassen sich jedoch nicht mehr den Mund verbieten und werden sich auch in Zukunft schützend vor zwischengeschlechtliche Kinder und Erwachsene stellen. Die Gesellschaft soll aufgeklärt werden, damit ein unverkrampfter Umgang mit Zwischengeschlechtlichkeit entstehen kann. Zwischengeschlechtliche fordern, dass geschlechtszuweisende Operationen nur im Einverständnis der betroffenen Person durchgeführt werden dürfen und fordern damit nichts anderes als das Recht eines jeden Menschen auf körperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung und Würde.
[...]
Monday, January 28 2008
By nella on Monday, January 28 2008, 00:55 - Die Mediziner

Christiane und ihr Rechtsanwalt Georg Groth im Landgericht, 12.12.07 (Bild:
Ruhr
Nachrichten)
Christiane Völling
fordert nicht nur im Aufsehen erregenden "Zwitterprozess" Gerechtigkeit für das
an ihr begangene Unrecht, sondern will auch die ihr aufgezwungene männliche
Rolle für immer ablegen und in Zukunft als Frau leben. Sie beantragte deshalb
unabhängig von der Strafanzeige gegen
ihren Operateur a) beim Amtsgericht Kleve eine Personenstands- und
Vornamensänderung nach §
47 Personenstandsgesetz und stellte b) beim MDK (Medizinischer Dienst der
Krankenversicherung) einen Antrag für die chirurgische Wiederherstellung ihres
Geschlechts.
Beide Anliegen stossen bei den zuständigen Behörden auf vehementen
Widerstand:
Seit 18 Monaten zieht sich nun die Personenstandsänderung beim Amtsgericht hin.
Christiane Völling ist immer noch als Thomas Völling eingetragen. Trotz
"eingereichter Unterlagen" und "deutlich formulierten Erklärungen über
Intersexualität" versucht der Amtsrichter, Christiane Völling als Transsexuelle
darzustellen, sie zu einer Personenstandsänderung nach dem Transsexuellengesetz
zu drängen und den entsprechenden Begutachtungsprozess durchlaufen zu
lassen.
Dieselbe Taktik verfolgt auch der MDK-Gutachter in Köln. Dr. med. Hans-Günter
Pichlo, Transsexuellen-Gutachter der MDK
Nordrhein, versucht mit allen Mitteln, Christiane Völling Transsexualität
unterzuschieben, obwohl die vorhandenen medizinischen Unterlagen Klartext
reden. Er verlangt ständig nach neuen Unterlagen, um das Ganze zu verzögern und
zu keinem Urteil kommen zu müssen.
Dieses Vorgehen hat System und ist den meisten Zwischengeschlechtlichen
bekannt, die nach einer Zwangsgeschlechtszuweisung eine Wiedergutmachung
fordern: Mediziner schieben gerne eine 'Identitätsstörung' vor, um
Zwangsoperationen vertuschen zu können. Da Transsexualität medizinisch auch
heute noch als 'psychische Störung' gilt, schlägt diese Ausflucht zwei Fliegen
mit einer Klappe.
Es geht – wie so oft – um Geld: Gelingt es dem MDK-Gutachter nicht, Christiane
Völling eine 'psychische Störung' unterzujubeln, müsste er eine Fehlbehandlung
eingestehen. Dies ist aber nicht erwünscht: Die Indikation 'Rehabilitation nach
Fehlbehandlung' würde eine Schmerzensgeldforderung rechtfertigen. Damit würde
es sich der MDK-Gutachter mit seinen Kollegen und den Haftpflichtversicherern
verscherzen. Erst recht, da beim Landgericht Köln zur Zeit Christianes
Strafanzeige hängig ist.
Deshalb bedienen sich das Amtsgericht und der MDK-Gutachter einer bewährten
Vertuschungs- und Hinhaltetaktik: Der MDK-Gutachter verlangt von Christiane
Völling vorgängig die geänderte Personenstandsurkunde. Damit stehen beide
Verfahren still, "denn ohne Urkunde keine Empfehlung des Gutachters", ohne
Empfehlung keine Kostenzusage der Krankenkasse, ohne Kostenzusage keine
"Rekorrektur-OP", ohne Operation keine geänderte Personenstandsurkunde. Ein
ausgeklügelter bürokratischer Teufelskreis mit dem Ziel, ein Mediziner-Opfer
abermals über den Tisch zu ziehen und mundtot zu machen!
Christiane Völling wird dafür bestraft, dass sie in Köln vor Gericht geht und
ihren damaligen Operateur wegen schwerer Körperverletzung anzeigt. Nicht
Gerechtigkeit soll das begangene Unrecht wieder gut machen, sondern neue
Ungerechtigkeit das begangene Unrecht vertuschen!
"Dies ist ein Skandal für diesen 'Rechts'-Staat!" meint Christiane
Völling.
Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.
Christianes Prozess auf diesem Blog:
- Christiane
Völlings Geschichte
- 1.
Pressemitteilung
-
Demoaufruf 1. Prozesstag
-
Bericht 1. Prozesstag
- Pressespiegel
1. Prozesstag
-
Warum Christiane Völling zur Transsexuellen gemacht werden soll
-
Wegen Zwitterprozess: Druck auf Ärzte wächst
-
Bericht und Pressespiegel 2. Prozesstag
-
Bericht provisorischer Entscheid OLG
-
Bericht definitiver Entscheid OLG
-
Pressespiegel definitiver Sieg vor OLG
Thursday, January 24 2008
By seelenlos on Thursday, January 24 2008, 23:58 - Forderungen
Nachfolgend einige Zitate aus dem Vortrag "Über die Verstümmelung von Hermaphroditen" a.k.a. "Fürsorgliche Belagerung" von Georg Klauda, gehalten am 31. Oktober 2002 im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte (Hervorhebungen und Aufzählung in Tabellenform im letzten Abschnitt durch diesen Blog), z.B. bei der Lobby für Menschenrechte e.V. ausserdem online seit Jahr und Tag. Ganzen Artikel lesen dringend empfohlen. Setzen, nachholen, nachdenken. Danke.
Und wetten? Wie stets in der Geschichte wird die faulste Ausrede auch diesmal die verbreitetste bleiben: Also das, davon haben wir nun wirklich nichts gewusst!
Ich möchte meinen Beitrag über die Verstümmelung von Hermaphroditen beginnen, indem ich auf die Gefahr der Projektion hinweise. Wir neigen dazu, Dinge einzig in einem uns vertrauten Koordinatensystem wahrzunehmen und Probleme auf einen Gegenstand zu projizieren, die nicht die des Gegenstandes selber sind. Wenn wir dann beginnen, über das Thema zu sprechen, sei es als JournalistInnen, AkademikerInnen oder politische AktivistInnen, besteht die Gefahr, dass die von uns konstruierte Problematik die Stimmen derjenigen überlagert, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen berichten wollen.
Solche Formen der Projektion finden seit einigen Jahren beim Thema Genitalverstümmelungen an Hermaphroditen statt. [...]
Ich sage das, weil es ein Phänomen gibt, Hermaphroditen unter solche neueren Zeichen wie Queer und Transgender zu subsumieren. Eine solche Entdifferenzierung kommt nur der Medizin entgegen, weil dadurch einerseits die je spezifische Problematik verdeckt wird und weil andererseits damit das von der Sexualmedizin begründete Konzept des Dritten Geschlechts aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts neu aufgelegt wird. [...]
Ich denke, dass Hermaphroditen sich in diesem Szenario nur entfernt wiederfinden, weil es ihnen nicht um ihre Selbstdefinition, sondern um das Ende einer invasiven Medizin geht. Oft sind es daher nicht sie selbst, sondern Transsexuelle sowie Lesben und Schwule, die auf der Bühne diese Rolle für sie übernehmen. Dass sich gerade sie dieses Themas annehmen, liegt an einem Überschuss von Projektion. Sie sehen nicht, dass ihre Problematik, d.h. die Problematik von Coming-out und gesellschaftlicher Anerkennung, nicht die von Hermaphroditen ist. Sie sehen nicht, dass die ungefragte Adoption von Hermaphroditen durch die Lesben-, Schwulen- und Trans[...]bewegung einer Überrumpelung und Kolonialisierung gleichkommt und moralisch unzulässig ist, weil sie das eigentliche Anliegen von Menschen mit medizinischer Gewalterfahrung überdeckt. [...]
Durch die Queer- und Transgender-Modelle entstehen darüber hinaus Kolonialisierungskaskaden: Lesben und Schwule kolonialisieren Transsexuelle, Transsexuelle kolonialisieren Transgenders, Transgenders kolonialisieren Hermaphroditen. [...]
Wir werden uns deshalb daran gewöhnen müssen, Hermaphroditen nicht als Angehörige einer Minderheit anzusprechen, sondern, ihrer eigenen Einschätzung gemäß, als medizinische Folteropfer. [...]Die Agenda der KritikerInnen dieser Praxis muss also heute lauten:
- Wie können wir diese Operationen beenden?
- Wie können wir die beteiligten MedizinerInnen zur Verantwortung ziehen?
- Welche Reparationen muss der Staat an die Überlebenden zahlen?
- Wie können wir erreichen, dass die Lehr- und Schulbücher, die Hermaphroditen pathologisieren und als missgebildete Monster darstellen, vom Markt genommen werden?
- Welche Konsequenzen müssen wir für das u.a. im Personenstandsrecht kodifizierte Wissen über Geschlecht ziehen, wenn die Annahme, dass es nur zwei Geschlechter gibt, nicht mehr haltbar ist?
- Wie kann die Praxis der Medizin wieder einer demokratischen Kontrolle unterworfen werden?
5 1/4 Jahre alt – und immer noch brandaktuell! Ganzen Artikel lesen dringend empfohlen. Auf der alten Homepage von gigi hat's die Dahlem-Druckfassung + hier als PDF und weitere relevante Texte, auch von Michel Reiter. (Darunter auch einer, in dem er unter "Ziele organisierter Intersexen" ebenfalls kollektive "Opferentschädigungszahlungen" für alle Zwangsoperierten fordert.) Danke.
Wieviele Male haben wir in letzter Zeit wohl zu hören und zu lesen bekommen, unsere Kritik an der Instrumentalisierung von Zwischengeschlechtlichen durch LGBT in Die Rede von der "psychischen Intersexualität" sei unnötig aggressiv, so würden wir erst recht nie gehört, es sei unnötig und unhöflich, gleich derartig heftig grobes Geschütz aufzufahren? Wenn wir erstmal freundlich nur sanft darauf hinweisen würden, würden wir wenn überhaupt, dann viel eher gehört. Wer's glaubt, wird selig.
Tatsache ist, dass unsere Kritik grosso modo alles andere als neu ist und im Verlauf der letzten 12 Jahre z.B. durch Michel Reiter europaweit landauf landab in Vorträgen und Publikationen immer und immer wieder bekräftigt wurde. Unpolemisch im Ton, präzis in den Fakten und Schlussfolgerungen. Nur hatten alle, die heute sagen, unsere Kritik sei zu schreierisch, zu hart, zu laut – offensichtlich nie etwas davon gehört. Und wollen heute noch in Wahrheit nur allzu oft lieber einfach nicht hören. Was zu beweisen war.
Leiderleiderleider sind Michel Reiters Internetseiten seit einigen Monaten allesamt offline, sowohl die der AGGPG als auch postgender.de. Schadeschadeschade. web.archive.org sei Dank sind aber doch noch viele Texte erhältlich (--> Link neu auch auf der Blogroll).
Siehe auch:
- Zwitter und progressive LGBTs gegen Vereinnahmung
- Die Rede von der "psychischen Intersexualität"
- Warum Zwitterforderungen, worin zu oberst nicht die schnellstmögliche Beendigung der Zwangsoperationen steht, keine Zwitterforderungen sind, sondern Vereinnahmung
- Warum Zwitterforderungen, worin es um "sexuelle Identität" geht statt um "Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung", keine Zwitterforderungen sind, sondern Vereinnahmung
- Das Problem der Instrumentalisierung durch LGBTQ
- Mit der Hoffnung im Herzen
- Du sollst nicht die Leiden der Zwitter als Aufhänger und 'Material' für deine eigenen Forderungen und Kämpfe benutzen!
- "Intersexualität" = "sexuelle Identität und Lebensweise"??! – Grüne VereinnahmerInnen immer noch nichts gelernt
- Klaus Wowereit und Ole von Beust: Komplizen der Zwangsoperateure inszenieren sich als "Zwitter-Schützer"
- LSVD und Zwittervereinnahmung: 1 Schritt vor, 3 Schritte zurück?
- Heute im Bundestag: Zwitter als Kanonenfutter für "sexuelle Identität"
- Zwitter-Vereinnahmung im Bundestag: "Du sollst den Begriff 'intersexuell' nicht unnütz gebrauchen!" (I)
- Zwitter-Vereinnahmung im Bundestag: Business as usual (II)
- Geschlecht: Zwangsoperiert
- Liminalis: Aus Transschändrien nix neues
- "Who killed David Reimer?"
- "Intersexualität" = sexuelle Orientierung?!
- Vereinnahmung von Zwittern: Das Transgender Netzwerk Berlin TGNB macht's vor ...
- Zwitter als Kanonenfutter für die Transgenderagenda?
- Heinz-Jürgen Voß in "Liminalis" 3 (2009) – Zwitter-Vereinnahmung wie gehabt ...
- QueerGrün missbrauchen Zwittersymbol für TSG-Kampagne
- Genitalverstümmelungen an Zwittern als "Nebenwiderspruch" des Zweigeschlechtersystems? (Von der Frauenbewegung lernen 2)
Tuesday, January 22 2008
By seelenlos on Tuesday, January 22 2008, 02:39 - Die anderen
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