Meine
2 Cent:
1) Die Kinderchirurgen führen das Skalpell,
sie verursachen die Schäden unmittelbar und persönlich.
Auch wenn sie dies möglicherweise guten Glaubens tun, stehen sie trotzdem in
der Verantwortung, erst recht, wenn die Eingriffe seit langem experimentell
erfolgen, d.h. ohne dass je klinisch getestet wurde, ob sie für die Operierten
überhaupt eine Verbesserung bringen, und wie es mit den Nebenwirkungen
ausschaut. Und nochmals erst recht, wenn schon so viele Fälle unzufriedener
Erwachsener publik sind, auch in offiziellen Studien.
Da sie zumeist Kleinkinder zwangsoperieren, schützen die Verjährungsfristen
die Zwangsoperateure perfiderweise meist vor gerichtlicher Verfolgung. Schon
viele betrogenen Eltern und erwachsene geschädigte Zwitter haben versucht,
einen Zwangsoperateur vor Gericht zu bringen – erfolglos. Erst 2007 gelang es
Christiane Völling als erster – und immer noch einziger! – praktisch in
letzter Minute vor Eintritt der absoluten Verjährung ihren früheren
Chirurgen anzuzeigen und ihn in einem dreijährigen Verfahren über zwei
Instanzen erfolgreich auf 100'000.-- Euro Schmerzensgeld zu verklagen. Wäre
Christiane wie die meisten Zwitter schon als Kleinkind operiert worden, wäre
auch ihr Zwangsoperateur ungestraft davongekommen.
Chirurgen, die jahrzehntelang Zwitter zwangsoperieren, ohne jegliche
Evidenz, auch nach über 50 Jahren noch, ja, ohne sich überhaupt je glaubwürdig
um Evidenz zu bemühen, sind offensichtlich gewissenlose Serientäter, sowohl als
Individuen wie auch als Kaste, und gehören gerichtlich bestraft, solange sie
noch weiter wehrlose Kinder zwangsoperieren statt aktiv zur Wiedergutmachung
beizutragen.
2) Die Endokrinologen liefern die Vorgaben
für die Zwangsoperateure.
Obwohl sie sich selber die Finger nur mittelbar schmutzig machen, pfeifen
auch sie seit über 50 Jahren auf jegliche Evidenz, genau gleich wie die
Zwangsoperateure, mit denen sie ebensolange eng zusammenarbeiten. Die
Endokrinologen sind deshalb als Individuen wie auch als Kaste genau gleich
offensichtlich gewissenlose Serientäter, und gehören genau gleich gerichtlich
bestraft, solange sie noch weiter wehrlose Kinder zwangsoperieren lassen statt
aktiv zur Wiedergutmachung beizutragen.
Leider konnte bisher noch kein einziger Endokrinologe gerichtlich belangt
werden (auch bei Christiane Völlings Prozess konnte wegen Verjährung ausser dem
Chirurgen niemand mehr belangt werden).
3) Psychologen und Psychiater sind meist
erstmal vergleichsweise nur am Rande an den Zwangsoperationen mitbeteiligt.
In den meisten mir bekannten Fällen ziehe ich einen Psychologen oder
Psychiater unbedingt vor, wenn's um die Behandlung von jungen Zwittern und
ihren Eltern geht: Ihr Gehalt ist (im Gegensatz zu den Kinderchirurgen und den
Endokriniologen) nicht zwingend davon abhängig, ob das Kleine auch möglichst
bald zwangsoperiert wird. Wohl kaum zufällig kommen zumindest ansatzweise
solidarische Stimmen, sofern es sowas unter praktizierenden Medizinern
überhaupt gibt, noch am ehesten aus den Reihen der Psychologen und
Psychiater.
Allerdings gilt sinngemäss auch das Umgekehrte, nämlich dass für Psychologen
und Psychiater eine Zwangsoperation ebenfalls nicht zwingend finanziell
unattraktiv ist. Wohl kaum zufällig wird mehreren seit längerem vorgeworfen,
Windfahnen zu sein, und den Psychologen und Psychiatern als Kaste, seit mehr
als 50 Jahren je nach politischer Grosswetterlage immer mal wieder den
Endokrinologen und Zwangsoperateuren zuzuarbeiten.
(Womöglich ein und dieselben Personen, die vorher noch Verständnis für die
Leiden der Zwangsoperierten zeigten, und ev. auch später wieder zeigen wird –
und manche Zwitter, die sich hüten würden, auf einen offensichtliche Kollegen
der Zwangoperateure und Endokrinologen hereinzufallen, kriechen solchen
Windfahnen trotzdem immer wieder auf den Leim).
Von Fall zu Fall müssen Psychiater und Psychologen wo nötig jedesmal zur
Rechenschaft gezogen werden – moralisch, öffentlich und wo nötig auch
gerichtlich, und als Kaste haben sie ebenfalls einen Teil zur Wiedergutmachung
beizutragen.
Bisher wurde leider noch nie ein fehlbarer Psychologe oder Psychiater
angeklagt, obwohl es auch unter ihnen offensichtlich gewissenlose Serientäter
gibt – vor Gericht gehen sie im Gegenteil noch als "Sachverständige" ein- und
aus, wobei sie oft gar Zwangsoperierten zum Schaden noch den Spott
nachliefern.
4) Die Politiker hätten in Europa als
Verantwortliche für Spitäler usw. erst recht die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass
die (ansonsten autonome) Ärztezunft sich an übergeordnete Spielregeln hält wie
z.B. Verfassung, Menschenrechte, ratifizierte (UN-)Abkommen und -Pakte zum
Schutze der Kinder, benachteiligter Geschlechter, usw. Hierbei haben sie seit
Jahrzehnten schmählich versagt.
Schlimmer noch, jedesmal wenn die Leiden der Opfer vor ihnen laut wurden,
hielten sie zuerst ihre Ohren zu und mehrten anschliessend die Leiden gar noch
mit Spott und Medizynersprüchen.
Auch wenn angesichts dessen, womit speziell Politiker sonst noch allem
straflos davonkommen, hier wohl am wenigsten Hoffnung auf Erfolg besteht, die
Verantwortlichen vor Gericht zu bringen: auch die Politiker sind sowohl als
Individuen wie auch als Kaste gewissenlose Serientäter gehören für ihr alles
andere als unerhebliches Verschulden zur Rechenschaft gezogen und bestraft, und
der Staat als Brötchengeber der Zwangsoperateure & Co. hat einen
angemessenen Teil an Wiedergutmachung zu leisten.
5) Eltern, die ihre Kinder zwangsoperieren lassen, sind in der
Regel erst selbst mal Opfer der Zwangsoperateure & Konsorten. Die erst
hinterher erfahren, dass sie belogen wurden, oder dass ihnen zumindest nicht
die ganze Wahrheit erzählt wurde.
Wohl die meisten Eltern, wenn sie von Anfang an wüssten, was sie ihren
Kindern letztlich antun, hätten es nie so weit kommen lassen, und hätten heute
ein besseres Verhältnis zu ihren Kindern. So viele Eltern werden sich erst
hinterher bewusst, worin genau sie da letztlich "einwilligten", und bereuen es
hinterher ehrlich.
Doch es gibt auch Ausnahmen – wie z.B. diejenigen Eltern, die erst vor
kurzem ihr erst wenige Monate altes Kind unbedingt kastrieren lassen wollen,
obwohl noch nicht mal eine Diagnose feststand, und als das erste Spital sich
gar weigerte, suchten sie einfach eines mit weniger Skrupeln und liessen dort
ihr Kind kastrieren noch bevor es ein Jahr alt war.
Solchen und anderen verantwortungslosen Eltern gehört eindringlich ins
Gewissen geredet (und nicht einfach weggeschaut wie es mitunter in
Selbsthilfegruppen geschieht), über die Existenz solcher Fälle muss öffentlich
aufgeklärt und unmissverständlich daran Kritik geübt werden. Ansonsten brauchen
aber auch diese Eltern erstmal Hilfe. Stellen sie sich aber taub und zwingen
trotzdem ihrem Kind unbeirrbar weitere Zwangseingriffe auf, werden auch sie zu
Wiederholungstätern.
Zur Rechenschaft gezogen gehören jedoch auch hier zunächst mal all die
gewissenlosen Serientäter, die verzweifelten Eltern immer noch als Lösung
anbieten, ihr eigenes Kind verstümmeln zu lassen.
NB: Diese Liste ist nicht vollständig ...
