Auch
im 21. Jahrhunder geistert die Medizyner-Mär von einem pauschalen "Krebsrisiko
von über 30%" für die inneren Geschlechtsorgane von Zwittern (d.h. Hoden,
Eierstöcke, Gonaden, teils auch Mischgewebe) durch Kinderkliniken und
Operationssäle. Mit dieser "Begründung" werden alle erkannten Zwitter möglichst
früh nach der Geburt
zwangskastriert -- mit verheerenden Folgen für die Opfer dieser
unmenschlichen Praxis. Auch bei Fällen, wo die Zwittrigkeit erst beim Eintritt
in die Pubertät oder noch später erkannt wird, werden die Betroffenen
regelmässig mit der tatsachenwidrigen Behauptung des angeblichen "Krebsrisikos
von über 30%" genötigt, in die Kastration einzuwilligen -- was die meisten
Betroffenen später bitter bereuen, nicht zuletzt wegen der damit verbundenen
körperlichen und seelischen Folgeschäden.
Auch wenn die meisten Zwitter keine Kinder zeugen oder gebären können: In
der Regel sind bei ihnen die inneren Geschlechtsorgane intakt und könnten
(sofern sie nicht operativ entfernt würden) ihrer lebenswichtigen natürlichen
Funktion als Hormonlieferanten für den Körper nachkommen. Durch die nach wie
vor flächendeckend durchgeführte Zwangskastrationspraxis sind alle Betroffenen
in der Folge auf eine lebenslange Hormonersatztherapie (HET) angewiesen. Diese
erfolgt bei Zwittern nach wie vor willkürlich und unreglementiert entsprechend
der (meist anschliessend an die Zwangskastration) an den äusseren Genitalien
operativ vorgenommenen Zwangsgeschlechtszuweisung/"Vereinheitlichung" (meist
chirurgische Verkleinerung/Amputation (!!!) des "zu kleinen" Penis bzw. der "zu
grossen" Klitoris). D.h. für zwangszugewiesene "Weibchen" wird pauschal
Östrogen verabreicht, für zwangszugewiesene "Männchen" pauschal Testosteron --
ohne Rücksicht darauf, was die Körper der Betroffenen gemäss Chromosomensatz
und dem individuellen Aufnahmevermögen von Hormonen (das bei Zwitterkörpern
meist anders ist als bei "Normalos") eigentlich brauchten. Durch diese
unsachgemässen HETs entstehen wiederum zahllose Folgeleiden und
-Schäden. In vielen Fällen weigern sich zudem die Krankenkassen, eine
adäquate HET zu bezahlen (bzw. die Medizyner, übernahmepflichtige Rezepte
auszustellen)!
Zürcher Kinderspital propagiert Zwangskastrationen an Kindern
Obwohl der Unsinn dieser unmenschlichen Zwangskastrations- und
unsachgemässen HET-Praxis längst auch durch wissenschaftliche Studien
dutzendfach widerlegt ist, halten Medizyner wieder besseren Wissens unbeirrbar
dogmatisch daran fest. So z.B. auch Prof. Dr. Eugen Schoenle,
Professor für pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie und leitender Arzt
am Kinderspital Zürich, der kürzlich
in einem Interview behauptete:
"In den meisten Fällen müssen die Hodenanlagen entfernt werden, denn es
besteht ein hohes Risiko, dass daraus Krebs entsteht. Man kann hier also
keinesfalls von Zwangsoperationen sprechen, denn dieser Eingriff ist
lebensnotwendig."
Auch die Herren Dr. Johannes Hirsig, Kinderarzt in Embrach
und Chirurg in der Adus-Klinik in Dielsdorf, und Dr. Peter
Sacher, Belegarzt am Merian Iselin Spital in Basel und (wie auch Dr.
Schoenle) Leitender Arzt Chirurgie am Kinderspital in Zürich, beide Fachärzte
für Kinderchirurgie FMH, European Board Certified Pediatric Surgeons,
propagieren auf ihrer Homepage kinderchirurgie.ch Zwangskastrationen an
Zwittern als unumgänglich, abzuklären sei einzig in einer
"Interdisziplinäre[n] Besprechung zwischen Kinderchirurgen und
Kinderendokrinologen (und Kinderpsychiatern)" die "Frage des Zeitpunktes".
(Dass auch die Eltern oder gar die Betroffenen selbst zu konsultieren wären,
bleibt unerwähnt -- na logo, sonst wärs auch keine Zwangskastration mehr!
Soviel zum Thema "informierte Zustimmung" -- und wie "unsere" Medizyner das im
realen Leben jeweils so handhaben ...)
Auch in deutschen Spitälern ist die Situation nach wie vor
gleich katastrophal.
Allen dogmatischen "Krebslügen" zum Trotz: Seit Jahrzehnten
bewiesene medizinische Tatsache ist nach wie vor, dass das Krebsrisiko der
inneren Geschlechtsorgane bei zumindest vielen, wenn nicht den meisten
Zwitter-Formen gegenüber den "Normalos" wenn überhaupt, dann nur geringfügig
erhöht ist (siehe z.B. folgende Übersicht auf
Querkreuzer, Hervorhebungen im Text von mir):
Malignität der Hoden
bei AIS
Zu Verlauf und Prognose von AIS schreiben Fachärzte [3], nach unserer Kenntnis
beginnend im Jahre 1933, übereinstimmend, dass die eigentliche
Karzinomgefahr „...lange nicht so groß ist wie vermutet“. Jones und
Scott gehen aufgrund ihrer Forschungen bereits 1958 von einer Malignitätsrate
von unter 5% der Betroffenen aus. Prof. Dr. med. Overzier schrieb 1957, dass in einer
Kontrollgruppe von 128 Individuen nur 2, - zwei-, Individuen an Karzinomen
verstarben.
[...]
Er schreibt dazu weiter:
„Durch die Kastration der tumorfreien Patientinnen macht man
Beschwerdefreie zu Kranken mit allen unangenehmen Folgen der
Kastration.“
Er ergänzt in folgendem
Abschnitt:
„Durch die Kastration wird ein biologisch langsam aufgebautes Gleichgewicht
plötzlich geändert. Da meistens die Sexualität und das Mammawachstum normal
oder sehr günstig ausgebildet sind, kann man mit künstlicher Medikation wohl
kaum diese optimale Situation wiederherstellen.“
Die umfangreichen Studien
Looijengas 2006 mit modernen diagnostischen Mitteln bestätigen die von Overzier
beobachtete geringe Inzidenz zur Malignität der Hoden von AIS nicht nur.
Die von [Leendert] Looijenga 2006 in Lübeck präsentierte Studie geht
von einem Entartungsrisiko von nur 0,9% bei CAIS aus.
[...]
[3] Cadiz u. Lipschütz 1933,
Morris 1953, Wachstein u. Skorza 1951, Keller 1957, Von Miculicz- Radecki 1959,
Schreiner 1959, Scharplatz 1960, Overzier 1957 u. 1961, Hauser u. Wenner
1962
Seit Jahren und Jahrzehnten protestieren betroffene Zwischengeschlechtliche
bei den Medizynern direkt,
in Parlamenten und
in der
Öffentlichkeit gegen diese umenschlichen Zwangskastrationen (und sonstige
uneingewilligte genitale Zwangoperationen, Zwangshormontherapien und weitere
menschenrechtswidrigen Zwangsbehandlungen) -- sofern es ihnen überhaupt möglich
ist, die ihnen durch diese schweren Misshandlungen zugefügten,
massiven Traumatisierungen soweit
zu verarbeiten und zu überwinden, dass sie zu Protesten überhaupt in der Lage
sind ...
Umso beschämender, dass Transgender und Transsexuelle, Lesben, Schwule und
FeministInnen -- statt den Zwittern solidarisch zur Seite zu stehen -- ihr
Leiden regelmässig schamlos für ihre eigenen Anliegen missbrauchen! (Siehe z.B.
Pink Apple Zürich,
Frauenfilmfestival Köln,
feministische
Anti-Beschneidungskampagnen,
Laura Armani,
Deutsche
Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti),
und und und
...)